Keine passenden Einkaufswagen: Supermarkt sperrt Mutter mit Baby aus

Sind Kunden mit Kindern in Supermärkten nicht mehr willkommen? Die Corona-Regeln einiger Häuser erwecken diesen Eindruck.

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2929 Kommentare
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  • 2
    1
    kopfschuettler1
    12.01.2021

    @ralf66

    Ihren Kommentaren nach zu urteilen, scheinen Sie ein richtiger Grantler zu sein. Wenn Sie von "früher" schreiben nehme ich an, dass Sie auch ein etwas älteres Baujahr sind. Wenn ja, dann wundert mich nichts mehr. Wenn dieser Artikel für Sie kein Anlass ist, in der Zeitung zu erscheinen dann frage ich mich, warum Sie sich dann dazu äußern! Für mich ist das auf jeden Fall ein Anlass, denn die Supermarkt Ketten sollen wissen, dass sie uns uns leben und nicht wir von Ihnen! Die grünen Daumen haben Sie sich wahrscheinlich selbst gegeben!

  • 2
    7
    ralf66
    10.01.2021

    @Bär53, wenn es mir nichts angeht, ich zum Artikel meine Meinung nicht schreiben soll oder darf, warum denken dann Sie, dass es Ihnen etwas angeht mich deswegen zu kritisieren?
    Sie sollten daran denken, dass es auch Meinungen gibt die mit Ihrer Ansicht nicht übereinstimmen aber trotzdem geäußert werden. Was für Sie richtig ist muss für mich noch lange nicht richtig sein!

  • 10
    3
    Bär53
    10.01.2021

    @ralf66: Ich finde die Kritik der jungen Mutti und das Öffentlichmachen in der Tagespresse als richtig und notwendig. Was gehen Ihnen die familiären und die sozialen Verhältnisse anderer an? Und was hätten diese mit dem Zurverfügungstellen eines Einkaufswagen bei EDEKA oder REWE usw. zu tun?
    Sie schreiben in Ihrem Kommentar etwas vom 21. Jahrhundert, aber genau da scheinen Sie selbst noch nicht abgekommen zu sein. Tut mir leid. Ich empfinde Ihre Äußerungen deshalb nur als pöbelhaft.

  • 9
    8
    MuellerF
    10.01.2021

    Übertriebenes & sinnloses Verhalten des Marktes (bzw. aller Märkte die das so machen) - da gibt es ganz andere Dinge, die stärker kontrolliert werden sollten; wie das korrekte (!) Tragen des MNS.
    Letztens im Rewe ist keine Kassiererin eingeschritten bei dem Pärchen, dessen männlicher Part den Zinken frei hatte & dessen weiblicher Part die Maske am Kinn trug. Ich hätte ja gesagt: "Masken richtig auf, oder der Einkauf bleibt hier!"

  • 9
    8
    ralf66
    10.01.2021

    @Krimitante81, von dem was Sie mir hier in die Schuhe schieben wollen habe ich gar nichts geschrieben. Entschuldigen Sie nur, dass ich zu dem Artikel eine andere Meinung habe!

  • 13
    13
    Krimitante81
    09.01.2021

    Ralf66 scheint mit seinen Kommentaren immer durchzukommen bei FP. Komisch.

    Früher konnte man den Kinderwagen draußen lassen und früher konnte man so einiges, was man dafür heutzutage nicht mehr kann und umgedreht. Wenn ich einen Großeinkauf tätigen möchte, dann lade ich die Sachen nicht auf ein Kind im Einkaufswagen ab. Genauso wenig kann ich mein Kind nicht bei irgendwelchen Leuten lassen oder allein daheim.
    Das hat mit alleinerziehend gar nichts zu tun, aber bei Ralf wird da ein Entferno im Kopf ausgelöst. Furchtbar.

  • 19
    25
    ralf66
    09.01.2021

    @Dickkopf100, ich hab's gewusst, es ist wie immer, wenn nichts mehr zieht kommt prompt das Thema ''alleinerziehende Mütter''. Diese aus vielen unterschiedlichsten Situationen heraus entstandene Form so zu leben scheint zur Zeit das Hauptaugenmerk der Gesellschaft zu sein aber leider ohne zu untersuchen oder im einzelnen Fall zu erwähnen warum das so ist und warum diese Form so zu leben im Aufschwung begriffen ist. Fakt ist trotzdem, dass nicht jede Mutter die keinen Einkaufswagen für Babyschalen erwischt auch gleichzeitig eine alleinerziehende Mutter ist.
    Ja wir leben hier und heute 2021, aber wir sollten uns in einfachen Situationen des Lebens nicht unbeholfener anstellen und deswegen rum rumgackern als wie die Menschen die vor uns lebten, noch leben, Menschen aus vergangenen Zeiten. Diese hier im Artikel beschriebene Situation ist für mich kein Anlass überhaupt in der Zeitung zu erscheinen, dass ist für mich so, als wenn man aus dem Floh einen Elefanten machen will.

  • 26
    5
    chemnitzmischa
    09.01.2021

    Irgendwie entspricht so erwas dem Zeitgeist, leider. Man muss da auch nicht irgendwelche "Lösungen suchen". Man muss nur ganz einfach den Babykorb-Wagen aus dem Hinterzimmer holen und der Mami lächelnd - und ordentlich desinfiziert - hinstellen! Es stünde auch einer Pressestelle eines Handelskonzerns gut zu Gesicht, das so zu sehen!

    Wenn wir wirklich eine gefährliche Lage von nationaler Tragweite haben, so sind Faulheit - besonders Denkfaulheit, dieses "das wäre doch viel viel zu kompliziert", nach einem Jahr Corona immer noch ein "mangelnde Erfahrung!" und der pünktliche Feierabend und das Wochenende des Beamten keine akzeptablen Ausreden, dann muss jeder ran, so gut er kann! Besonders, wenn es um Hilfe für Bedürftige geht.

  • 20
    17
    NixDa
    09.01.2021

    Ich bin fassungslos über so manche Kommentare!!!
    Aber am schlimmsten finde ich das keiner von den "früher ging es auch ... Stell deinen Kinderwagen vor die Tür... Lass dein Kind / Baby zu Hause ..." Genau das einer Mutter ins Gesicht sagen würde.
    Aber klar das anonyme Internet... Da kann man die große Fre... haben.
    Schämen solltet ihr euch.
    Ich selbst habe diese Diskussion erst im Aldi Limbacher Straßen führen müssen (Begründung hier war Hygiene, das die normalen Wagen aber auch keiner desinfiziert interessierte nicht) und eine Verkäuferin hat mir tatsächlich an den Kopf geworfen "Es gibt einen Vater, der kann auf das Kind aufpassen".
    Rewe Waldenburgerstraße hat nach wie vor 3 Wagen für die Babyschale im Einsatz
    An die Generation "Früher"
    Herzlich Willkommen im Jahre 2021.

  • 26
    13
    Dickkopf100
    09.01.2021

    Es ist vollkommen egal, wie gut oder schlecht es irgendwer findet, dass eine Mutter mit Kleinkind einkaufen geht, das geht niemanden etwas an. Nur, es gibt viele allein erziehende Mütter, die ihr Kleinkind nicht irgendwo "abstellen" können. Dass man über solche eigentlich vollkommen normale Angelegenheiten so ein Drama machen muss, ist von keiner Seite nachvollziehbar. Weder vom Supermarkt, noch von sonst irgendeiner Person oder Instanz. Dass dann noch Leute der Meinung sind "früher ging das auch ohne Babyschale im Wagen" ist auch vollkommen uninteressant, denn es geht um das "Hier" und "Heute", das Jahr 2021.
    Es zeigt aber deutlich, in welchem Zustand sich unsere Gesellschaft befindet, ein Zustand befreit von Ethik und Moral, welcher sich an Armseligkeit nicht überbieten lässt. Der Mutter rate ich nur, meiden sie diese Märkte, denn die sind das Geld nicht wert, welches Sie dort ausgeben würden.

  • 22
    11
    kopfschuettler1
    09.01.2021

    @Mausi42

    Erst einmal eines vorneweg: Die Mehrzahl von Wagen ist auch Wagen! Wenn Sie glauben, die heutigen Einkaufswagen sind groß genug, muss ich Ihnen zustimmen. Nur, die Babyschale ist ja auch nicht gerade klein; wollen Sie das Kind dann mit Ihrem Einkauf zudecken? Leute, vergleicht doch nicht immer früher, die Zeiten haben sich geändert, wir leben im Heute. Vielleicht haben Sie ihre Kinder bei der Gepäckaufbewahrung abgegeben, die gab es damals ja noch!

  • 25
    13
    kopfschuettler1
    09.01.2021

    @Lisa13

    Wieso kommt Ihnen das "aufgebauscht" vor? Die Frau fragte nur ganz höflich, ob man nicht einen Wagen mit Babyschale gegen einen normalen Einkaufswagen austrauschen könne! Wo ist hier das Problem? Haben Sie etwas gegen Kinder?

  • 23
    19
    Lisa13
    09.01.2021

    Ich finde es auch etwas von der Mutter , aufgebauscht ...so wie , jetzt komme ich ..bin Mutter mit einem Baby ..wie oft passiert es einem das die Mütter einem mit dem KW entgegen kommen und kein my zur Seite gehen ...auch da sollte mal dran gearbeitet werden. Ja es stimmt unsere Kinderwagen standen vor der Kaufhalle , Wagen an Wagen ...das geht natürlich heute überhaupt nicht mehr ....sehr schade

  • 50
    16
    AliceAndreas
    09.01.2021

    Wäre es ein Problem gewesen der Frau den Wagen zu geben? NEIN! Gibt es eine Verordnung seitens der deutschen oder sächsischen Regierung? NEIN! Es ist einfach nur Willkür von Seiten des Konzerns bzw des Filialleiters.

    Dass das hier einige auch noch befürworten überrascht nicht, zeigt aber das Problem unser Gesellschaft!

  • 20
    27
    Mike1969
    09.01.2021

    Falls Ihr es noch nicht wissen solltet. Mütter mit Kind sind in unserem Land sowieso nicht gewollt. Also warum aufregen. Das ist ganz normaler Alltag. Schaut mal hier, wie man mit den Kindern und den Müttern umgeht:

    https://www.mdr.de/tv/programm/sendung912474.html

  • 16
    30
    Mausi42
    09.01.2021

    Ich Frage mich wo man eigentlich noch wägen mit Babyschalen bekommt?sorry aber die heutigen wägen sind bei Gott groß genug um das man das Baby auch so hineinstellen kann!früher gab's noch nicht mal so große wägen,da gab's größtenteils nur Körbe und das Kind stand draußen mit dem kinderwagen.ich hatte mein Kind nur einmal mitgenommen mit einen Supermarkt,es war der Horror,sie hat nur geschrien weil es viel zu laut war und somit Stress für uns beide.habe sie dann entweder bei Oma abgeben oder die Nachbarin hat aufgepasst,und ist wesentlich besser gewesen so.mit Kindern einkaufen gehen ist teilweise wirklich Stress pur,egal wie gut erzogen,die Leute schauen und schütteln denn Kopf wenn man dann Mal laut wird!wenn man es vermeiden kann, dann lieber bei jemandem lassen.

  • 44
    13
    TWe
    09.01.2021

    Sowohl die Edeka- als auch die REWE-Filialen sind in unserer Gegend nach einer Art Franchise-System organisiert. D. h. die Inhaber sind auch Leute von hier und häufig sogar mit ihrem Konterfei in der Nähe des Eingangsbereichs zu finden.

    Ich wäre bei einem solchen Problem nie im Leben auf die Idee gekommen, die zentralen Presseabteilungen anzusprechen und deren Statements dann in der Zeitung abzudrucken.

    Ich bin mir sicher, dass im Rahnen eines Gesprächs mit den Inhabern vor Ort auch eine Lösung zu finden ist. Mit den Mitarbeitern zu diskutieren bringt aus meiner Sicht wenig. Was sollen die auch anderes machen, als sich strikt an ihre Vorgaben zu halten. Verstöße gegen die Auflagen der Supermärkte sind ja wahrscheinlich dann auch gleich am nächsten Tag in der Zeitung zu lesen...

    Hier werden Wellen geschlagen, ohne dass nach einer wirklichen Lösung für das Problem (welches mit Sicherheit auch andere Familien betrifft) gesucht wird.

  • 50
    3
    Gegs
    09.01.2021

    @ ralf66:
    Der Kinderwagen wurde einfach mit Baby vor die Ladentür gestellt.
    Etwas, was heute unvorstellbar und auch wirklich nicht mehr empfehlenswert ist.

  • 29
    35
    censor
    09.01.2021

    Ähnliches ist auch schon gehbehinderten/gebrechlichen Kunden passiert, die mit Rollator oder an Krücken einkaufen müssen und deshalb keinen Wagen nehmen können.

    Vergleichbar ist auch der (zuweilen respektlose) Umgang mit Menschen, die wegen Erkrankungen von der Maskenpflicht befreit sind und in bestimmten Ladenketten keinen Zutritt mehr haben. (Bsp. NKD, IKEA)

    Ob dieser Personenkreis oder Mütter mit Kleinkindern - jede Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie mit ihren schwächsten bzw. schützenswertesten Mitgliedern umspringt - zumal dann, wenn vorgegeben wird, all diese Maßnahmen genau wegen des Schutzes zu verhängen.

    Hier beißt sich etwas ganz gehörig. Es wird höchste Zeit, den Maßnahmenkatalog nicht nur auf seine Wirksamkeit zu überprüfen, sondern auch den gesunden Menschenverstand wieder bei der Durchführung walten zu lassen.

  • 31
    16
    lax123
    09.01.2021

    @conny früher war alles besser ;)
    Die Menschen waren nicht so egoistisch und profitorientiert. Die momentane Gesellschaft ist zum Kotzen

  • 43
    14
    pschrobback
    09.01.2021

    @Conny: wir haben die Babyschale einfach in den Einkaufswagen gestellt... das ging auch.

  • 51
    31
    ralf66
    09.01.2021

    @Bine, als ich Kind war da gab's weder Supermärkte noch Einkaufswägen mit Babyschale da hat man sich so organisiert, dass entweder das Baby zum Einkauf zu Hause blieb oder man ging in Familie zu zweit einkaufen wo dann einer nicht mit in den Laden ging und draußen auf das Baby in der Kutsche aufpasste. Diesen Artikel mit Frau Langer macht wieder nur eins Wellen schlagen Aufsehen erregen.

  • 68
    39
    Conny
    09.01.2021

    Wie sind wir nur früher mit Kindern einkaufen gegangen, bevor es "Einkaufswagen mit integrierter Babyschale" (und, btw, Mutter-Kind-Parkplätze...) gab...?

  • 48
    9
    draekster
    09.01.2021

    @Bine
    Das ist leider ein Problem, dass mir seit letztem Jahr besonders bewusst geworden ist.

    Viel zu viele Menschen sind einfach egoistisch oder denken zumindest nicht nach.

    Meiner Meinung nach erklärt das zumindest sehr viele Sachen. Nicht nur bei uns sondern Weltweit...

  • 52
    7
    nnamhelyor
    09.01.2021

    Eines der wenigen guten Dinge in der bestehenden Situation. Man sieht von was für einer Art von Menschen man so tagtäglich umgeben ist. In der Krise zeigt der Mensch sein wahres Gesicht. Bei einigen kommt das Gute zum Vorschein, die meisten jedoch entpuppen sich als Astlöcher!

  • 67
    34
    Bine
    09.01.2021

    "Spezial-Einkaufswagen im knappen Bestand zu belassen, könnte aktuell Unverständnis bei Kunden und unerwünschte Nutzung hervorrufen."...genau wie die unerwünschten Eltern-Kind-Parkplätze. Nehmen einfach den "normalen" Leuten die Parkplätze weg, aber was solls, nehmen wir sie uns zurück und stellen uns einfach drauf. Wieso müssen immer die Eltern, die eh immer schon den größten "Mehraufwand" mit Kindern zum Beispiel beim Einkaufen haben, zurückstecken? Wieso können alle anderen Leute sich nicht einfach an die für sie vorgesehenen wagen, Parkplätze, etc halten und Verständnis dafür haben. Weil die Leute rücksichtslos und egoistisch sind....Hauptsache ich habe den kürzesten Weg zum Eingang, hauptsache ich muss nicht 2 Sekunden auf einen Wagen warten. Aber wehe die bösen unerzogenen kinder oder Jugendliche gehen mal bei rot über die ampel....und schlimm ist, dass dieses Unverständnis meist bei älteren Leuten ab 50 vorkommt. Scheint die Erinnerung an die eigenen Kinder zu lange her...

  • 51
    29
    lax123
    09.01.2021

    Einfache Lösung - woanders einkaufen und den kinderfeindlichen Laden meiden. Das geht leider nur, wenn man die Möglichkeit dazu hat.
    Ansonsten hilft sicherlich ein negativer Presseartikel und Aufmerksamkeit um einen Shitstorm gehen so etwas Furchtbares loszutreten.

  • 39
    32
    martindamm
    09.01.2021

    letztendlich bleibt da bloß noch der boykott dieser supermarkt-ketten. bei diesen beispiel oben im text würde ich es einfach darauf ankommen lassen.

  • 51
    20
    A80
    09.01.2021

    Mütter mit Kind wollen auch entspannt einkaufen gehen , verstehe auch nicht von den Supermärkten .

    Mein Vorschlag wäre: Einen Einkaufswagen mit Babyschale nur unter Anforderung in den Supermarkt bei den Fachpersonal.