Kohlmann geht in Berufung

Der Rechtsanwalt und Mitbegründer der in Teilen rechtsextremen Vereinigung Pro Chemnitz, Martin Kohlmann (Foto), hat Berufung gegen das Urteil eines Gerichts eingelegt, das ihn der Volksverhetzung für schuldig befunden hatte. Das meldet die Verdener Aller-Zeitung. Kohlmann war vom Verdener Amtsgericht (Niedersachsen) zu einer Geldstrafe in Höhe von 2100 Euro (70 Tagessätze á 30 Euro) verurteilt worden. Laut Staatsanwaltschaft soll er als Verteidiger eines ehemaligen Verdener NPD-Stadtrates in einem Antrag die Behauptung aufgestellt haben, dass sich auf dem Gebiet des Großdeutschen Reiches keine Gaskammern befunden hätten, so die Verdener Aller-Zeitung. Kohlmann hatte in dem Prozess auf Freispruch plädiert. Über die Berufung muss nun das Landgericht Verden entscheiden. Wann es zur Verhandlung kommt, sei noch nicht absehbar, so die Aller-Zeitung. (hfn/lumm)

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.