Krankenhaus Rabenstein nimmt Neubau für Behandlung Frühgeborener in Betrieb

Auf der Station können Eltern künftig rund um die Uhr bei ihrem erkrankten Neugeborenen sein.

Chemnitz.

Am Standort des DRK-Krankenhaus in Rabenstein geht in den kommenden Tagen eine neugebaute Station für die Behandlung von Frühgeborenen und erkrankten Neugeborenen in Betrieb. Die sogenannte Neonatologie auf dem Level II bietet 18 Behandlungsplätze in neun Zimmern. Dank direkter Verbindungen zwischen Behandlungszimmern und Wohneinheiten können Eltern künftig rund um die Uhr bei ihrem Neugeborenen sein.

Der 1400 Quadratmeter große, zweigeschossige Neubau hat rund 5,9 Millionen Euro gekostet. Ein Viertel davon hat der Träger selbst finanziert, der Rest sind Fördermittel. Die Bauzeit betrug 19 Monate.

Am DRK-Krankenhaus kommen pro Jahr etwa 1800 bis 1900 Babys zur Welt - ein Höchstwert in der Region. Darunter sind pro Jahr mehr als 100 Kinder, die zu früh das Licht der Welt erblicken, also vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche. Als Level-II-Neonatologie können in Rabenstein Kinder behandelt werden, die nach der vollendeten 29. Schwangerschaftswoche geboren werden oder bei Geburt mehr als 1250 Gramm wiegen. Kinder, die noch früher geboren werden oder bei der Geburt noch leichter sind, können in der Region am Klinikum Chemnitz betreut werden.

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