Küchwald: Stadt will Falschparker kontrollieren

Wegen Schienenersatzverkehrs auf der Linie nach Leipzig geht es im Bereich des Haltepunktes eng zu

Mehr Ausschilderungen am Hauptbahnhof und Kontrolle des ruhenden Verkehrs am Küchwald - Deutsche Bahn und Stadtverwaltung wollen den Schienenersatzverkehr vom Hauptbahnhof zur Ersatzhaltestelle am Küchwald auf der Zugstrecke Chemnitz-Leipzig verbessern. Das kündigte der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) an. Weil das Eisenbahnviadukt über die Blankenauer Straße gebaut wird, steuern die Züge seit voriger Woche bis 19.September den Hauptbahnhof nicht an, sondern enden am Haltepunkt Küchwald. Um in den Bus zum Hauptbahnhof umzusteigen, müssen Reisende am Haltepunkt einen rund 400 Meter langen Fußweg zur Bushaltestelle auf sich nehmen.

Dazu hatte es viel Kritik gegeben. Vor allem ältere Nutzer bemängelten die Länge des Fußwegs. Eine grundlegende Änderung des Schienenersatzverkehrs wird es aber nicht geben. Bundestagsabgeordnete und Oberbürgermeisterin hatten vorgeschlagen, den Bus bis Burgstädt zu verlängern. Dort gebe es kürzere Wege und bessere Parkmöglichkeiten - so ihre Argumente. Das lehnt der VMS ab, weil die Busse über die stauanfällige Leipziger Straße in Chemnitz fahren müssten.


Stattdessen ergänzt die Deutsche Bahn die Ausschilderung im Hauptbahnhof. So sollen Reisende besser den Weg vom ursprünglichen Abfahrtsort nach Leipzig - dem Bahnsteig - zum Abfahrtsort der Busse am Seiteneingang des Hauptbahnhofes finden. Ein weiterer Schwachpunkt sei das Parken im Bereich Haltepunkt Küchwald. Dort gehe es eng zu und es gebe viele Falschparker, sagte Mathias Korda vom VMS. Parken und Halten seien in dem Bereich und insbesondere im Tunnel zum Bahnsteig nicht zulässig, erklärte am Mittwoch ein Stadtsprecher. Deshalb werde die Stadt, die für den ruhenden Verkehr verantwortlich ist, dort künftig kontrollieren.

Kaum Probleme gebe es mit der Pünktlichkeit der Busse zwischen Haltepunkt und Busbahnhof. Gelegentlich komme es zu Verspätungen von ein, zwei Minuten, so Korda. Dies sei wegen der Übergangszeit von zehn Minuten zwischen Bus und Bahn kein Problem. Zudem achte das Personal am Haltepunkt darauf, dass alle Reisenden Zug und Bus erreichten. (hfn)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...