Künstler provozieren in Chemnitz mit Antifa-Schau

Das Peng Kollektiv gestaltet eine Ausstellung in den Kunstsammlungen. Gezeigt werden Objekte, die den Kampf gegen Rassismus dokumentieren sollen. Einige davon wurden linken Projekten abgekauft - mit Steuergeld, so die Künstler.

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6161 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    6
    Albatros
    18.08.2020

    @1005

    Oder vielleicht bestätigen Sie es, wer weiß, wer weiß.

    Ich habe Aust und Broder gar nicht zitiert. :o)

  • 6
    1
    1005
    16.08.2020

    @Albatros
    Sie bestätigen den Kommentar von @Malleo mit den Zitaten von St.Aust und M.Broder.

  • 8
    1
    mops0106
    15.08.2020

    Kleine Ergänzung: Ich meine natürlich nicht alle Jugendlichen pauschal.

  • 8
    1
    mops0106
    15.08.2020

    Malleo, ich habe das Zitat auch schon verwendet, vor kurzem aber gelesen, dass es nur eine vage Quelle gibt? Vielleicht wissen Sie mehr?
    Natürlich stimme ich diesem Zitat und denen von Broder und Aust vollständig zu. Soweit konnte es u.a. auch wegen des Niedergangs der Schulbildung in unserem Land kommen. Es nützt nur marginal, der Einäugige unter den Blinden zu sein. Die Jugendlichen sind durch diese Indoktrination aufgewachsen und kennen/ können es nicht mehr anders.

  • 14
    1
    Malleo
    14.08.2020

    mops
    Das hört man so oder so.
    Würden Sie zustimmen, dass
    " ...die simpelsten Kriterien mittlerer Intelligenz und Beurteilungsfähigkeit hierzulande unter die Räder gekommen sind?"
    (Aust)
    Broder macht es kürzer.
    "Ein Land mit fortschreitender geistiger Sklerose."
    Dem ist nichts hinzuzufügen!

  • 9
    1
    klapa
    14.08.2020

    Noch ein Spruch zu dieser 'künstlerischen' Aktion.

    Jeder spinnt auf seine Weise – der eine laut, der andere leise. - J. Ringelnatz

  • 10
    2
    mops0106
    14.08.2020

    @Malleo: Ob Silone das gesagt hat, ist nicht eindeutig belegt, aber es trifft des Pudels Kern.

  • 11
    3
    Malleo
    14.08.2020

    Ignazio Silone bringt es mit seiner Sicht auf den neuen Antifaschismus auf den Punkt.

  • 17
    3
    gelöschter Nutzer
    14.08.2020

    @albatros, die als Organisation sich so nennende Antifa hat mit Eintreten für Rechtsstaat und Demokratie nichts, aber auch gar nichts zu tun. Der Name tarnt lediglich analoges, gewalttätiges und extremistischen Handeln wie von Rechts aussen.

  • 4
    19
    Albatros
    14.08.2020

    Das Peng Kollektiv hat im Chemnitzer Sommerloch ja eine interessante Debatte ausgelöst. :-)

    @Haecker Interessante geschichtliche Darstellung.

    Wir leben nun im Jahr 2020. Da hat sich nicht nur die Plakette geändert. Der Begriff Antifaschismus ist heute auch im Lager von SPD-Mitte bis nach links positiv besetzt. Der DGB sieht sich nach eigener Aussage als größte antifaschistische Organisation im Land. Aus guten Gründen und Lehren aus der eigenen Geschichte.

    Antifaschismus richtet sich, man kann es am Begriff aber auch wirklich schwer erkennen, gegen Faschismus. Und ja, der Begriff Antifaschismus wurde in der Vergangenheit auch missbraucht, wie @Heacker kurz dargestellt hat.

    Aber wer sich heute gegen faschistische Bestrebungen positioniert und für eine rechtsstaatliche Demokratie eintritt, kann sich eben auch als Antifaschist:in begreifen.

    Antifaschismus ist per se keine undemokratische Position, Faschismus schon.

  • 9
    3
    gelöschter Nutzer
    13.08.2020

    @Haecker, 100 Daumen nach oben, wenn es gehen würde. Absolut Klasse argumentiert.

  • 8
    4
    klapa
    13.08.2020

    Herrlich, censor, und sehr feinfühlig!

  • 25
    6
    Haecker
    13.08.2020

    @MichaelSchneider: Ich habe lange gezögert, auf Ihren ersten Kommentar zu antworten. Sie machen - ungeachtet der späteren Relativierung - einen Fehler: Bei den einen - den "Faschisten" - geben Sie die Einschätzung der Gegner wider, bei der anderen - den "Antifaschisten" - die Selbsteinschätzung. Bei ersteren möchte ich Ihnen nicht widersprechen - Morde usw. sprechen eine deutliche Sprache -, wobei "Faschisten" natürlich ein Außenbegriff ist und viele der so Bezeichneten fragen (mitunter scheinheilig), was sie wohl mit den Verbrechen zu tun haben.
    Ihre Selbsteinschätzung der "Antifaschisten" aber kann ich keinesfalls teilen. Wir haben heute den 13.August. Dieses Datum steht für den "Antifaschistischen Schutzwall" - ein Begriff, der 28 Jahre zur DDR-Staatsräson gehörte, heute von allen Seiten peinlichst vermieden wird. Aber dieser "Antifaschistische Schutzwall" richtete sich nicht gegen Faschisten, sondern gegen 17 Mill. DDR-Bürger, und zwar nicht nur gegen die, die die DDR verlassen wollten, sondern er sollte uns alle einschüchtern.
    Aber wir können auch noch weiter zurückgehen: Da wird die (von Martina Renner im Bundestag getragene) Plakette gezeigt, die zur "Antifaschistischen Aktion" der KPD Anfang der 1930er Jahre gehörte. Diese "Antifaschistische Aktion" richtete sich - nach eigenem Bekunden und vielfach dokumentiert - gegen "offene und verdeckte Faschisten". Wer mit den "offenen Faschisten" gemeint war, ist klar: die NSDAP (und mit ihr verbundene Gruppen, auch die Deutschnationalen). Aber mit "verdeckte Faschisten" waren die Parteien gemeint, die die Weimarer Demokratie stützten, allen voran die SPD. Anfang Januar 1933 scheute sich die KPD nicht, in Chemnitz, Zwickau und anderen Orten, mithilfe von Leihstimmen der NSDAP die Präsidien der Stadtverordnetenversammlungen zu besetzen (in Leipzig - das sei zur Ehrenrettung gesagt - besetzten aber KPD und SPD gemeinsam das Präsidium). Lesen Sie mal Thälmanns "Ziegenhalser Rede" vom 7.Februar 1933. Wir können auch über die "antifaschistisch-demokratische Ordnung" 1945 - 1949/50 reden: Inhalt war die Zwangsvereinigung von SPD und KPD, die Gleichschaltung von CDU und LDPD und die langjährige Inhaftierungen (zwar durch den NKWD, aber oft auf Veranlassung von deutschen "Antifaschisten") z.B. von Sozialdemokraten (auch Chemnitzer), die zwar in die SED mitgegangen sind, dann aber Kontakt zum Ostbüro der SPD aufnahmen. Sie wurden als "Schumacher-Agenten" verunglimpft. Auch wenn sie statt der 25 Jahre, zu denen sie verurteilt wurden, "nur" etwa 5 - 6 absitzen mussten - es reichte.
    Nein, Antifaschismus richtet sich genau wie sein Pendant gegen die demokratischen Grundwerte.

  • 9
    2
    censor
    13.08.2020

    Malleo - Sie tun dem Darm unrecht. Er ist, was die Nervenstrukturen angeht, den Hirnstrukturen sehr ähnlich aufgebaut. Und er reagiert ja auch auf Stress,wie es sich für einen Teil des Nervensystems gehört.

    Wir haben "Bauchschmerzen" bei bestimmten Dingen, die wir nicht wollen.
    Eigentlich tut uns da das Bauchgehirn weh.

  • 9
    3
    Malleo
    13.08.2020

    klapa.

    Ein Folge der Verwechslung beim Einbau von Hirn und Darm(Aus einer Kabarett Veranstaltung)
    Sch... reden und klug sch...! :-))

  • 9
    2
    censor
    13.08.2020

    @klapa - ja, aber die leben wesentlich ruhiger als wir. ;-)

  • 18
    2
    klapa
    13.08.2020

    Ein schöner Spruch heute von Schoppenhauer auf meinem Schreibtisch

    - Viele verlieren den Verstand deshalb nicht, weil sie keinen haben.

    Kein Kommentar.

  • 26
    9
    censor
    13.08.2020

    Mir kommt es machmal so vor, als wollten bestimmte Teile der Gesellschaft den Rechtsextremismus damit bekämpfen, indem sie den Linksextremismus fördern.

    Wo das hinführt, kann man immer dann erkennen, wenn Straßenkrawallisten ihr Unwesen treiben. Wer ist es denn, der immer öfter die Polizei in Atem hält und sogar offen das System in Frage stellt?

    Solche Kräfte sollte man eher zur Kasse bitten, denn die Polizeieinsätze, die sie verursachen, bezahlen wir alle mit unseren Steuergeldern.

    Auch Fördermittel für Kultur kommen letztlich aus dem Steuertopf. Der Staat ist uns, den Bürgern, darüber rechenschaftspflichtig.

    Fördermittel sind grundsätzlich nicht dazu da, sie postwendend an Interessengruppen weiterzuleiten. Das trifft nicht den Zweck jeglicher Förderung.

  • 18
    8
    gelöschter Nutzer
    13.08.2020

    @paral, von unseren Abos bezahlt ist ein gutes Stichwort. Fragt sich, wie lange Mancher noch zu so einer Unterstützung bereit ist.

  • 34
    11
    ArndtBremen
    13.08.2020

    @DS91: Wissen sie, wer die Gesellschaft spaltet? Es sind diejenigen, die aus der Nazidiktatur und aus der Diktatur der Kommunisten und Mauermörder keinerlei Lehren gezogen haben.

  • 24
    17
    gelöschter Nutzer
    13.08.2020

    @cdpaerchen,ich stimme Ihnen zu der wesentliche Unterschied ist nur, dass Rechts- und islamistischer Terror zu Recht bekämpft, linker Terror jedoch medial und politisch hofiert wird. Hier liegt das Problem.

  • 14
    16
    Haju
    13.08.2020

    Was heutzutage nicht alles Kunst ist! Ich glaube, Stalin, Mao und Pol Pot waren auch bedeutende Aktionskünstler bzw. Satiriker - und Satire darf bekanntlich alles!
    Jedenfalls sollten den Künstlern ein mehrwöchiger Studienaufenthalt in Seatle und Chicago staatlich finanziert werden - da gibt's gerade unzählige tolle Kunstwerke!

  • 24
    33
    Kaßberger85
    13.08.2020

    Das Kunstprojekt hat seine erwartete Wirkung bereits erzielt.

    Hier wird bei einer Spraydose, einem Einkaufswagen oder einem Button offen von der Unterstützung von Terrorismus schwadroniert.

    Währenddessen wird aber immer wieder unterschlagen, dass ein Stephan E. durch die Wirkung einer Demonstration der AfD in Chemnitz den Entschluss fasste einen hessischen Politiker zu ermorden, dass sich Chemnitzer zu einer rechtsextremen Terrorgruppe zusammenschlossen, halbautomatische Waffen besorgen wollten und einen Terroranschlag in Berlin planten. Dass der NSU jahrelang völlig unbehelligt von Chemnitz aus durch Deutschland zog und Banken ausraubte und Menschen ermordete.

    Aber hey, eine Spraydose mit der man Rechtsextreme Parolen überschmiert ist Terrorismus. ????‍??

    Leute, denkt nochmal nach.

  • 27
    18
    paral
    13.08.2020

    Guten Tag. Das ist der Preis der Freiheit, dass solche Wirrköpfe geduldet werden. "Künstler," es darf gelacht werden, die Antifa führt sich grade selbst auf. Es kommt natürlich ein ungutes Gefühl auf, wenn man bedenkt, dass hier diesen "Aktivisten" ein Forum gegeben wird, dass von unseren Abos bezahlt wird. Und das diese Leute Steuergelder verbraten, die du und ich erarbeitet haben. Wie gesagt, der Preis der Freiheit. Meine Freiheit besteht darin zu sagen, was diese Wirrköpfe für mich sind und was ich von denen halte. Nur nicht laut, dann werde ich zensiert. Merkt ihr was, Leute? D.F. 1429

  • 23
    7
    KTreppil
    13.08.2020

    Ich gebe DS91 recht, aber nur, wenn es nicht nur einseitig betrachtet wird und ohne jegliche Doppelmoral. Gilt für alle und zu verurteilen ist alles, was mit Gewalt zu tun hat und Gewalt verherrlicht. Gilt für Anschläge auf Abgeordnetenbüro's jedes politischen Spektrums, für Männer die mit Messern durch die Gegend rennen ebenso, wie für Verirrte bzw. Verrückte die denken, politische Ziele mit Gewalt und Waffen vertreten zu müssen. In diesem Kontext geht für mich auch besagte Antifa-Schau gar nicht.

  • 22
    10
    saxon1965
    13.08.2020

    @DS91: Die von ihnen Genannten versuchen die Gesellschaft zu spalten.

    Spalten tun Politiker mit Aussagen und Handlungen, wenn sie damit bewusst polarisieren und Zwietracht streuen. So gesehen war es falsch von mir vom Staat zu schreiben. Es sind führende Politiker/innen*.
    Es wird zu sehr die Ausnahme in den Fokus gerückt. Natürlich sollten auch Belange von Minderheiten berücksichtigt werden, aber nicht in einem Ausmaß, dass sich die Mehrheit nach diesen zu richten hat. Das Sternchen* ist auch so ein Beispiel dafür.

    In unserem Land hat man oft das Gefühl, dass versucht wird alles auf den "Kopf" zu stellen. Da kann man Menschen verstehen die meinen, dass es Zeit wird die Dinge wieder auf die "Füße" zu stellen.

    Und man sollte Eines nicht vergessen, den zeitlichen Zusammenhang von politisch beeinflussten Geschehnissen und gesellschaftlichen Entwicklungen!

  • 25
    18
    gelöschter Nutzer
    13.08.2020

    @ds91, lassen Sie es einfach.

  • 31
    7
    CPärchen
    13.08.2020

    @DS91:
    Sie haben mit ihren Beispielen zweifelsohne Recht, aber was bei ihnen auffällt ist, dass es immer nur die anderen sind.
    Und genau da gehe ich nicht mit.

    Ob ich einen Molotowcocktail in ein Gebäude schmeiße und dabei schreie "Sc**iß Auslä***r" [Rechts] oder "Es lebe Antifaschista" [Links] oder "Ungläubige, verrecket" [Islamismus] ist doch egal.
    Dumm sind alle drei Extremismusarten und ich erkenne bei zu vielen den Wunsch einer Abstufung, was schlimmer ist.

  • 34
    41
    DS91
    13.08.2020

    @saxon1965

    Die Gefahr der gesellschaftlichen Spaltung geht von denen aus die von " deutsch DDR Bürger" reden, von denjenigen die Kriminalität nur bei bestimmten Herkunftsländern verurteilen, Menschen die äußern das bestimmte Geschäfte in der City fehl am Platz sind. Menschen die Wahlhelfer in der Stadt bedrohen oder Politiker ermorden.

    Genau diese Menschen Spalten unsere Gesellschaft...

  • 25
    11
    Malleo
    13.08.2020

    DS91
    ACAB linke Liebeserklärung?
    Was ist ein Aktivist?
    Ein Beruf?
    Kann jeder Aktivist werden?
    Erlären Sie Ihre "Verständniskultur"!

  • 19
    13
    klapa
    13.08.2020

    Ein Engländer würde sagen - shit happens!

  • 37
    15
    saxon1965
    13.08.2020

    Man bekommt in dieser Gesellschaft und das seit Jahrzehnten, immer mehr das Gefühl, es geht immer mehr um die Teilung unserer Gesellschaft, anstatt nach dem Bestreben ein Volk zu einen.
    Natürlich muss es gegenteilige Meinungen, kontroverse Diskussionen und auch unterschiedliche Strömungen in einer Gesellschaft geben, damit sich diese weiter entwickelt.
    Staatsziel muss es jedoch sein, dass eine gemäßigte Mitte die Gesellschaft zusammen hält. Wenn dies dem Staat jedoch nicht gelingt oder er sogar genau das Gegenteil tut, dann sollten wir ganz schnell über unseren Staat nachdenken und handeln.
    Teile und Herrsche?!

  • 24
    24
    Dorpat
    13.08.2020

    @Lexisdark - für eine kritische Betrachtung hätte eine viertel Spalte oder weniger gereicht. So wie allen anderen, außer den linken und linksextremen Organisationen Aufmerksamkeit geschenkt wird!

  • 24
    15
    mops0106
    13.08.2020

    @KT:
    Dass es auch mit der Kulturhauptstadtbewerbung zusammenhängt, denke ich auch. Für die nächste Bewerbungsrunde sollte Chemnitz stärker die Auseinandersetzung mit dem suchen, was 2018 in unserer Stadt "passiert" ist; wobei nicht der Mord gemeint ist.

  • 36
    31
    1005
    13.08.2020

    Das "Künstlerkollektiv Peng" ist Antifa- ein Skandal für Chemnitz. Wo bleibt der Verfassungsschutz?

  • 32
    33
    Lesemuffel
    13.08.2020

    Mit verkommenen Kunst(???), auch wenn staatlich gefördert, ist als Kulturhauptstadt kein Blumentopf zu gewinnen.

  • 24
    5
    mops0106
    13.08.2020

    Auf Wikipedia gibt es eine kleine Zusammenstellung der Projekte des "Künstlerkollektivs": Auszug:

    Mit der Gründung von Intelexit unterstützen sie in Kooperation mit dem Schauspiel Dortmund Geheimdienstmitarbeiter darin, ihren Arbeitsplatz zu verlassen und ein ziviles Leben aufzubauen, sei es aus ethisch-moralischen oder psychologischen Gründen. Im Rahmen der Kampagne, die von der ZEIT als „ein großes, keineswegs auf Deutschland beschränktes Projekt mit ernstem Hintergrund“ bezeichnet wurde,[42] warben sie mit großen Werbetafeln und Lastwagen vor der NSA, dem GCHQ, dem Bundesnachrichtendienst, dem Dagger Complex und der Lucius D. Clay Kaserne. Als sie Teile der Verfassung an das Gebäude des Verfassungsschutzes klebten, wurde der Verfassungstext von Mitarbeitern wieder abgerissen und entsorgt....Im Laufe des Projekts haben sich nach Angaben des Kollektivs mehrere Geheimdienstmitarbeiter gemeldet, die aussteigen wollen. Diese würden nun von ihnen beim Ausstieg begleitet.[46]

  • 41
    22
    KTreppil
    13.08.2020

    Was in Chemnitz alles so möglich ist und war die letzten Jahre, hätte man wohl nie für möglich gehalten. Dass für solche Kunstprojekte , die doch eher ideologische Projekte sind, auch noch öffentliche Gelder ausgegeben werden, ist schon sehr heftig. Sollte Kunst, zumindest öffentlich finanzierte, die Menschen nicht irgendwie zusammen führen und statt derartig zu spalten? Oder ist das Werbung für den Titel Kulturhauptstadt?

  • 20
    29
    Lexisdark
    13.08.2020

    @Dorpat Wenn nichts davon in der Zeitung gestanden hätte, kämen auch Beschwerden. Also lassen Sie es.

  • 54
    28
    Dorpat
    13.08.2020

    Es ist echt grausam, welchen Leuten die Freie Presse eine Plattform und fast eine Seite Raum gibt!

  • 47
    30
    OmaundOpa
    13.08.2020

    Kunst in Chemnitz wird immer abstruser. So kann das nichts werden mit der Kulturhauptstadt! Wer diese "KUNST" ausstellt und womöglich auch noch dafür zahlt, unverständlich. Das Versenkte Auto im Schloss Teich gehört auch dazu.

  • 16
    24
    gelöschter Nutzer
    13.08.2020

    #michael.. Sie sind auch nicht mein Lieber, Gott bewahre. Dies war eine Unterstreichung meiner Aussage, kann man auch nicht anders verstehen. Im Übrigen betreiben Sie jetzt Haarspalterei im Zurückrudern. Danke dafür.

  • 47
    39
    Franziskamarcus
    13.08.2020

    Wen Interessiert überhaupt solche Kunst Ausser den üblichen beifallklatschern der Medien? Aufgebauscht von der FP, sonst könnten die das auch in einer geschlossenen Garage machen, interessiert koa Sau/Säuin.

  • 44
    54
    DS91
    13.08.2020

    @Malleo

    Ich würde mein Gesicht auch nicht zeigen wollen, allein wegen solch hasserfüllten Kommentare wie dieses von Ihnen.
    Außerdem ist es jeden selbst überlassen ob er sich zeigen möchte oder nicht.


    "Nicht einmal dafür haben sie einen Ar... in der Hose."


    Jeder der die Antifa verbieten möchte hat eigentlich keine Ahnung was die Antifa ist. Wir sollten ALLE lieber einmal überlegen wie wir die Rechte hetzte und die Rechte Gewalt auflösen. Gewalt von rechts nimmt überhand. Vergeht ja kaum ein Tag ohne neue schockierende Nachrichten.

  • 27
    19
    MichaelSchneider
    13.08.2020

    @Sternthaler, das wäre missverstanden. Ich habe extra zum besseren Verständnis geschrieben "vom Wesen her" und "eigentlich".
    In jeder Ideologie/Religion/Weltanschauung missbrauchen ein Teil der Anhänger die vom Wesen her angedachten Ansätze.
    PS: Das "mein Lieber" am Ende dürfen Sie das nächste Mal weglassen. Ich möchte nicht Ihr Lieber sein.

  • 54
    30
    Hans89
    13.08.2020

    Lese ich hier gerade die Freie Presse oder die Junge Welt?
    Antifa hat genausoviel mit Kunst zu tun, wie Migranten mit Party und Eventszene zu tun haben.

  • 34
    13
    saxon1965
    13.08.2020

    @Konda: "... Nazi-Graffiti zu übermalen oder Aufklärung über eine rassistische Mordserie zu betreiben..."
    Wenn es nur das wäre, gäbe ich ihnen Recht.
    ABER, ... die Antwort können sie sich selber geben!

  • 59
    18
    gelöschter Nutzer
    13.08.2020

    @konda, wer glaubt, Polizisten anzugreifen und brandzuschatzen sei Antifaschismus und sich dabei noch auf das GG beruft braucht Nachhilfe in Sachen Recht und Demokratie.

  • 52
    24
    Malleo
    13.08.2020

    Die Bezeichnung "Künstler" für diese selbsternannte Anarchotruppe zeugt lediglich für Peinlichkeiten der nach unten offenen Richterskala.
    Sie haben aber auch durch dieses Medium erreicht, was sie wollten: Öffentlichkeit.
    Deshalb auch die Frage an das Medium: Muss das sein?

  • 37
    17
    mops0106
    13.08.2020

    marienthal: "Der Staat bezahlt also jetzt auch die, die feige Anschläge auf Polizisten machen."

    Das macht er, das machen wir schon lange, da über Gelder für linke Organisationen/ Vereine, die auch Gutes bewirken, unser aller Geld auch in solche Projekte weitergeleitet wird. Das ist leider nicht neu.

  • 31
    11
    Malleo
    13.08.2020

    Konda
    Da bin ich bei Ihnen.
    Darf man auch "ACAB" übersprühen?

  • 60
    34
    gelöschter Nutzer
    13.08.2020

    @michaelschneider, die Antifa richtet sich also nur gegen angebliche Faschisten? Das Problem ist, dass in den Augen der Antifa jeder Faschist ist der nicht der linksextremen Ideologie folgt, also auch jeder Bürgerliche. Das übersehen Sie, mein Lieber.

  • 70
    38
    Malleo
    13.08.2020

    "Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus.
    Er wird sagen : Ich bin der Antifaschismus"
    Ignazio Silone
    Steuergelder für vermummte Gestalten.
    So sieht deren Verständnis für " Gesicht zeigen" aus.
    Nicht einmal dafür haben sie einen Ar... in der Hose.

  • 53
    27
    Konda
    13.08.2020

    Wer glaubt, es wäre Terrorismus, Nazi-Graffiti zu übermalen oder Aufklärung über eine rassistische Mordserie zu betreiben, dem empfehle ich Art. 3(3) des Grundgesetztes. Sich friedlich, aber mit Eifer für die rechtliche Grundlage unseres Staates einzusetzen, ist Patriotismus.

  • 52
    36
    KMS1983
    13.08.2020

    Das setzt dem Ganzen die Krone auf. Da fehlen einem echt die Worte.

  • 61
    45
    gelöschter Nutzer
    13.08.2020

    Muss man dem noch eine Plattform in der Presse bieten? Ich halte die (Anti)Da für eine Terrororganisation. Ist das jetzt das neue NORMAL?

  • 65
    21
    saxon1965
    13.08.2020

    Über Kunst kann, sollte man streiten siehe Schlossteichauto.
    Linke Ideologie ist Ansichtssache und in meinen Augen menschlicher als der momentane Raubtierkapitalismus.
    ABER mit Steuergeldern und das ungefragt, Extremisten unterstützen, auch wenn es "nur" als Provokation zu verstehen ist, das geht gar nicht!

  • 29
    20
    MPvK87
    13.08.2020

    Den Kommentaren nach zu urteilen wird es Chemnitz nächste Woche nicht mehr geben. Ist das dann eigentlich Kunst!?

  • 56
    22
    MichaelSchneider
    13.08.2020

    Es ist nicht einfach zu beurteilen, wo Kunst beginnt und endet, und wo die Grenze zwischen Gewalt und Terrorismus liegt (wenn es diese denn überhaupt gibt) - und dies zudem noch eingeordnet in ein politisches Spektrum von links und rechts und oben und unten.
    Und dann gibt es eine Vielzahl von eigentlich unbeteiligten Menschen aus unterschiedlichen Gruppen im Land, die einfach nur in Frieden leben wollen.
    Ein wesentlicher Unterschied sollte jedoch nicht übersehen werden:
    Faschismus richtet sich vom Wesen her gegen eigentlich Unbeteiligte, eben weil sie bestimmten Gruppen angehören und anders als andere sind.
    Antifaschismus richtet sich vom Wesen her nicht gegen eigentlich Unbeteiligte, sondern (der Name verrät es) allein gegen Faschismus.

  • 80
    42
    marienthal
    13.08.2020

    Der Staat bezahlt also jetzt auch die, die feige Anschläge auf Polizisten machen... Muss man nicht verstehen oder?

    Schade um die Steuergelder, ich kann mit solcher "Kunst" nix anfangen. Der Slogan ist das Kunst oder kann das weg, passt hier besser den je...

  • 88
    62
    ArndtBremen
    13.08.2020

    Das ist Verherrlichung von Terrorismus. Die Verantwortlichen gehören in ein Gebäude mit vergitterten Fenstern.