Kulturhauptstadt: Was die Jury an Chemnitz lobt und was sie moniert

Den Slogan solle man überdenken und mehr auf die europäische Dimension der Proteste von 2018 eingehen

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8Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 11
    8
    franzudo2013
    25.01.2020

    Die Kritik ist ohne Zweifel eine Chance. Die Bälle für die Tore sind aufgelegt.
    Das schwierigste Thema ist wahrscheinlich 2018. Bitte, bitte ehrlich machen. Das ist die einzige Chance. Es waren nicht alles Rechtsextreme, die schockiert waren, dass so ein Mord geschehen ist. Es waren nicht alles Chemnitzer und Menschen guten Mutes, die bei FeineSF waren. Das ist die Aufgabe.

  • 22
    1
    Klemmi
    25.01.2020

    Das Feedback der Jury sollte man als konstruktive Kritik sehen und nicht als niederschmetterndes Urteil. Erstens: Chemnitz konnte sich im Vorentscheid behaupten, dass spricht für ein anfänglich gelungenen Bewerbungsprozess. Zweitens: Die Jury kritisiert, was noch nicht "top" ist- Kritik, auch von außen, ist immer gut. Jetzt heißt es: Hausaufgaben machen, einige Punkte völlig überarbeiten und den Feinschliff angehen. Für meine Begriffe sollten die Chemnitzer selbstbewusster auftreten. Das sie es können, haben sie beim Erhalt des Viadukts, bei der Bürgerbeteiligung zum Ausbau der Bahn Chemnitz-Leipzig und zuletzt beim Bewerbungsprozess zur Kulturhauptstadt bewiesen. Die Jury wird mit Sicherheit nicht den fehlenden Fernverkehr auf der Schiene negativ auslegen. Wenn die Chemnitzer entschiedener auftreten, wird man in Dresden handeln müssen. Als Fazit: Kein Meister ist vom Himmel gefallen, dies bestätigt sich bei den ähnlich liegenden Kritikpunkten der Mitbewerberstädte und ja, Chemnitz hat das Zeug dazu, diesen Titel zu bekommen.

  • 14
    8
    d0m1ng024
    25.01.2020

    Wie will man denn internationale Gäste anlocken, wenn noch nichtmal ein Fernzug in Chemnitz hält.

    Das was die Politik in den letzten Jahrzehnten versäumt hat, wird für die Chemnitzer Bewerbung zum Nachteil.

    Bei dem Thema zu den Geschehnissen von 2018 ist auch eher die Politik gefragt, wie sie den Ruf von ganz Sachsen verbessert. Viele, die noch nie in Sachsen waren verbinden das Bundesland und somit auch Chemnitz mit einer rechtsradikalen Hochburg. Wenn es schon die Politik nicht schafft, dieses Bild los zu werden, dann sollte wenigstens Chemnitz alles dafür tun diesen Ruf zu wiederlegen. Bis September ist das sicher nicht machbar, allerdings könnte man das glaubhaft in dem Dossier darstellen, das bis 2024 ein anderes Weltbild der nationalen und internationalen Bevölkerung gezeigt wird. Dafür müssten aber auch solche Projekte mehr und nachhaltiger unterstützt werden.

    Das positive ist, dass die anderen Bewerber programmatisch und organisatorisch auch nicht viel besser dastehen als Chemnitz.

  • 19
    2
    ChWtr
    25.01.2020

    In einer allzu pessimistischen Bewertung sollte man nicht vergessen, dass man die Massen nur schwer hinter'm Ofen hervorlockt. Das ist nun mal leider Tatsache. Es sei denn, es gibt was umsonst oder es wird geprügelt, geschlagen und schlimmer und dann ist man Bundesweit (negativ) in den Schlagzeilen. Positive Energie generiert man, indem man die Leute einlädt und mitnimmt. Das kann man jedoch nicht befehligen. Das muss von Innen kommen (...)

    Ich wünsch(t)e mir Erfolg für Chemnitz. Der Titel Europäische Kulturhauptstadt wird einen mächtigen Schub für die Region bringen. Chemnitz wird aufgewertet. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Wenn man keine Visionen und Überzeugungen hat, kann man gleich alles begraben. Das sehe ich jedoch nicht. Ganz im Gegenteil. Man muss sich nur mal einen Ruck geben. Wie gesagt, dass kann man nicht verordnen. Einfordern ist das Eine. Geben und Einbringen das Andere.

  • 19
    0
    DS91
    25.01.2020

    JA-Chemnitz muss natürlich noch an vielen Stellen nachbessern und arbeiten. Aber Chemnitz ist auf einen guten Weg.


    @Interessierte
    Nein sitze ich nicht, jedoch habe ich den Bericht gelesen und verstehe den Vergleich und was die einzelnen Punkte Aussagen.
    Es handelt sich wie bei jeden Kommentar hier um eine persönliche Einschätzung und Meinung.

  • 2
    25
    Interessierte
    25.01.2020

    Sie sitzen wohl mit in der Juri , @DS91 ?

  • 16
    3
    HHCL
    25.01.2020

    "Außerdem enthalte das Kulturhauptstadt-Programm keine überzeugenden Höhepunkte, die europäische und internationale Besucher anziehen könnten."

    Man fährt hier offenbar bis jetzt das gleiche Konzept wie zum Stadtjubiläum, bei dem man auf jede denkbare Veranstaltung das Etikett "875" pappte und bei genauerer Betrachtung im Grunde nichts(!) neues auf die Beine gestellt wurde.

    Wenn man Kulturhauptstadt werden will, muss man sich wirklich mal trauen. Etikettenkleben reicht nicht. Man muss die grassierende Provinzialität in den Griff bekommen, und mal aus sich herauskommen, sonst wird es nichts werden.

    "Wo außenstehende Graue Blöcke in der City sehen, sind für viele Chemnitzer Orte persönlicher Erinnerungen - auch an einer längst vergangen Epoche."

    Ja, aber dann muss man bereit sein den Außenstehenden die Bedeutung der "Grauen Blöcke" zu erklären und das dann mit Leben füllen. Man erwartet hier viel zu oft, dass "Fremde" informiert hier anreisen und schon Verständnis mitbringen müssen. Nach außen wirkt das dann eben verschlossen, kalt und abweisend; eben grau. Dieses Bild und diese Erwartungshaltung sehe ich beispielsweise ganz oft hier im Forum: Der "Fremde" als Störenfried, der auch gar nichts verstehen will. Das scheint mir hier weit verbreitet.

    "Während andere Städte noch an wesentlichen Themen wie zum Beispiel mangelnder Rückhalt in der Bevölkerung und Politik, [...] arbeiten müssen."

    Ehrlich gesagt, sehe ich das in Chemnitz auch noch nicht. Der große Kulturhauptstadt-Hype scheint mir nur sehr begrenzte Bevölkerungsschichten erreicht zu haben. Wenn das schon mehr ist als in anderen Städten, wäre das schlimm. Man wird sich hier ernsthafte Gedanken machen müssen, wie man die Mehrzahl für die Idee gewinnt. Wenn man sich darauf jetzt ausruht und in dem Bereich schon auf der sicheren Seite glaubt, könnte das zu weiteren Problemen führen.

  • 31
    1
    DS91
    25.01.2020

    Es wird Zeit groß zu denken - Chemnitz trau dich was!!!

    Klar, auf den ersten Blick wirkt es niederschmetternd! Der Titel - unpassend, die europäische Tragweite - zu gering. Und der Umgang mit der eigenen Geschichte - ein Grad zwischen Erinnerung und Selbstbewusstsein daraus zu lernen.

    An wahrscheinlich keinen anderen Ort in Europa kann man die jüngere Vergangenheit der Osteuropäischen Länder so gut ablesen wie in Chemnitz. Und genau das trägt zum Selbstverständnis der Stadt bei! Wo außenstehende Graue Blöcke in der City sehen, sind für viele Chemnitzer Orte persönlicher Erinnerungen - auch an einer längst vergangen Epoche.

    So erklärt sich für mich der eigene und auch "lockere" Umgang mit der Vergangenheit.

    Chemnitz kann und sollte gestärkt aus den Bericht zehren! Während andere Städte noch an wesentlichen Themen wie zum Beispiel mangelnder Rückhalt in der Bevölkerung und Politik, oder Schwachstellen an der Leitidee arbeiten müssen. Steht Chemnitz und die Chemnitzer in diesen Punkten sehr gut dar. Und genau diese Punkte sind die Grundlage einer Kulturhauptstadt!

    Jeder Chemnitzer ist aufgerufen, dies zu verteidigen und somit Chemnitz einen kulturellen AUFBRUCH zu ermöglichen!

    Ich persönlich wünsche JEDEN Bewerber viel Erfolg!

    Aber besonders meiner persönlichen Kulturhauptstadt der/im Herzen CHEMNITZ!



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