Kulturhauptstadt Chemnitz: Männerriege statt Frauenpower?

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Beim Chemnitzer Jahrhundertprojekt prägen derzeit durchweg Männer das Bild. Forderungen nach Korrekturen werden laut.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    2
    ChWtr
    09.03.2021

    Es geht um das Projekt Kulturhauptstadt 2025:

    - Sven Schulze, OB / erste Reihe
    - Ferenc Csák, Kulturbetriebsleiter
    - Christoph Dittrich, Theaterchef
    - Ralph Burghart, Kultur BM
    - Michael Stötzer, Bau BM
    - Sören Uhle, GF CWE
    - Mattijs Maussen, Berater

    - Büroleiterin / zweite Reihe
    - Finanzmanagerin

    Warten wir also die Besetzung der Kulturhauptstadt GmbH und die Auswahl der Bewerberinnen / Bewerber ab. Klingt zwar alles irgendwie nur halb so schlimm, wurde jedoch bisher offenbar "halbherzig" angegangen.

    Es geht nicht um Quote, gendergerechte Sprache etc. - es geht um eine paritätische Besetzung - ist das zuviel verlangt, Maschinenbauer? Ich denke nein.

    Dieses Deutschland kümmert sich um Dinge, die teilweise haarsträubend sind (siehe u.a. auch die Auseinandersetzung um Thierse), bekommt es jedoch in den Parlamenten oder anderen Gremien - wie oben beschriebenes Projekt - nicht auf die Reihe, auch fähige Frauen zu berücksichtigen. Oder sollten nur Männer fähig sein?

  • 2
    1
    Kastenfrosch
    09.03.2021

    Maschinenbauer, Sie fühlen sich also zu kurz gekommen, verstehe ich Sie richtig? Nun geht es in diesem Artikel darum, dass im Aufsichtsgremium der Kulturhauptstadt GmbH – stand heute – ausschließlich Männer sitzen werden. Was erwarten Sie? Dass darüber nicht diskutiert wird? Inwiefern würde es Ihnen dann besser gehen?

  • 3
    3
    Maschinenbauer
    09.03.2021

    Es ist eine Tendenz, nicht nur in Chemnitz, sondern im ganzen Land, dass immer mehr Posten geschaffen und Mittel verwendet werden, um gendergerechte Sprache, Quotenregelungen und "politische Bildung" einzuführen. Diese Themen gedeihen nur in einer satten Wohlstandsgesellschaft, wo sich die Verhältnisse verschieben und die eigentlichen Probleme nicht mehr gesehen / angegangen werden. Dann entsteht eine Schieflage. Es wird deutlich zu wenig Energie dafür aufgewendet, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Menschen, die das Rad mit Wertschöpfung am Laufen halten, eine gute Zukunft haben.

  • 2
    4
    Kastenfrosch
    09.03.2021

    "Dennoch gibt es Fakten: Wir haben seit Jahren Gleichstellungsbeauftragte in dieser Stadt, aber keinen in der Stadtverwaltung, der für Wirtschaft oder für die Verkehrsanbindung / Deutsche Bahn verantwortlich ist. Um nur ein Beispiel für diese Form der Priorisierung zu nennen."

    Und wieder der Versuch des gern gebrauchten Totschlagarguments: Sie suggerieren, man könne sich (als Stadt, Gesellschaft, Bürger...) nur um ein Thema kümmern, zum Beispiel Frauen *oder* Wirtschaft (und die Frauen hätten schon genug). Ums kurz zu machen: doch, man kann beides.

  • 3
    6
    Maschinenbauer
    09.03.2021

    @ ChWtr:
    Ich meine damit, dass sich eine Menge Leute damit beschäftigen, ob mehr Frauen im Gremium sein müssten. Man kann sich sicher darüber echauffieren. Dennoch gibt es Fakten: Wir haben seit Jahren Gleichstellungsbeauftragte in dieser Stadt, aber keinen in der Stadtverwaltung, der für Wirtschaft oder für die Verkehrsanbindung / Deutsche Bahn verantwortlich ist. Um nur ein Beispiel für diese Form der Priorisierung zu nennen. Das ist recht schräg für die Gesamtentwicklung der Stadt. Zumal es vielen Selbständigen gerade an die Existenz geht und wir machen hier eine Quotendiskussion auf. Das ist aus meiner Sicht völlig fehl am Platz.

  • 2
    6
    ChWtr
    09.03.2021

    Wieso solche Themen - was meinen Sie damit?

    Es ist eine Frechheit, was sich die Herrenriege (ausschließlich!) anmaßt.

  • 10
    11
    Maschinenbauer
    08.03.2021

    Es ist ein Ausdruck von Wohlstand und Sattheit, dass solche Themen in diesen Zeiten in den Fokus geraten.