Lebensbaum: Unterschriften für Kita-Erhalt

Geld für Anbau fehlt - Betriebserlaubnis endet

Burgstädt.

Für den Erhalt der Kindereinrichtung Lebensbaum, einer Einrichtung der Evangelisch-Kirchlichen Gemeinschaft, haben Eltern und Erzieher 280 Unterschriften gesammelt. Das sagte Kita-Leiterin Gabriele Reinhold. Nachdem das Landesjugendamt der Einrichtung mit 60 Plätzen die dauerhafte Betriebserlaubnis entzogen habe und nach jetzt durchzuführenden Umbauten eine befristete Erlaubnis bis 2021 in Aussicht gestellt worden sei, müsse 2019 dringend ein Anbau erfolgen.

Noch immer sei aber ein Teil der Finanzierung nicht gesichert. Der Stadtrat hatte Anfang September beschlossen, dass sich die Stadt an den Kosten von 2,6 Millionen Euro beteiligt. Demnach soll der Betreiber der Einrichtung einen Kredit in Höhe von maximal 1,5 Millionen Euro aufnehmen. Die Stadt zahlt neben den Betriebskosten einen monatlichen Mietzuschuss an den Verein, um 90 Prozent der Kosten des Kredits zu decken. Den Restbetrag zahlt der Träger, indem er Stiftungs- und Spendengelder akquiriert. Laut Reinhold ist aber der zweite Teil der Finanzierung noch nicht bewilligt. Dafür zuständig ist das Landratsamt Mittelsachsen, dem die Unterschriften übergeben wurden. Der Jugendhilfeausschuss entscheidet am 5. November über die Vergabe von Fördergeldern. Ziel sei es, ein zweistöckiges Gebäude mit einem Übergangsbau sowie eine Krippe im Erdgeschoss und den Kindergarten im Obergeschoss einzurichten. 15 neue Plätze sollen so entstehen. (bj)

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