Licht und Schatten

Erinnern Sie sich noch an die Allee des Lichts? Das war eine Idee des Ex-Schauspieldirektors Enrico Lübbe. Er wollte aus allen Chemnitzer Partnerstädten Straßenlaternen in die Stadt holen, um anschließend die einzelnen Standorte des Theaters über einen Lichterweg miteinander zu verbinden. 2011 meldete die Stadtverwaltung Vollzug, die Allee sei zwischen Park der OdF und Theaterplatz fertiggestellt. Dumm nur, dass Straßenlaternen aus den Partnerstädten Timbuktu (Mali) sowie Arras (Frankreich) nie installiert worden. Wo Licht ist, ist eben auch Schatten, das wusste schon Goethe im "Götz von Berlichingen" zu berichten. Die Begründung aus dem Rathaus lautet, die beiden Städte hätten keine Leuchten zur Verfügung gestellt. Was wieder zum "Götz von Berlichingen" führt - an dieser Stelle soll auf das passende Zitat aber besser verzichtet werden. (su)

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