Lichtspektakel zur Nacht der Schlösser

Schloss Wolkenburg soll sich Ende August in eine Bühne für Musik und Feuerspiele verwandeln. Aber auch andere Einrichtungen der Region sind dabei.

Wolkenburg.

Historische Gemäuer als Kulisse für Licht- und Feuerspektakel und als Bühne für Musik. So zumindest sieht der Plan der Veranstalter auf Schloss Wolkenburg aus, wenn das Programm für die Teilnahme an der Nacht der Schlösser am 31. August näher unter die Lupe genommen wird.

Start der Veranstaltung soll um 17 Uhr sein. Zum Auftakt ist ein sogenanntes Live-Painting, also eine Mal-Aktion vor Publikum angekündigt. Humoristisches steht um 17.30 Uhr mit dem Comedy-Auftritt von "Kleingärtner Udo" auf dem Programm. Der Verein Wolkenburger Landsknechte lässt es um 18 Uhr mit Böllerschüssen laut werden. Zwischen rockig und verträumt geht es zwischen 18.30 und 19.30 Uhr, wenn "Ewig - Die Peter Maffay Tributeshow" über die Bühne geht. Zur Gestaltung von Körper und Haut wird zwischen 18.30 und 21 Uhr eingeladen, wenn bei "Tattoos for free" kostenfreie Airbrush- und Glitzer Tattoos angefertigt werden. Ab 20 Uhr tritt die Band Querbeat auf und präsentiert eine Tanz- und Musikschau. Zum Feuertheater "Die Farben des Feuers" wird dann ab 22.30 Uhr eingeladen. Das Fest wird laut Veranstalter durchgängig moderiert und musikalisch begleitet. Für Kinder steht eine Hüpfburg bereit und für historisch Interessierte soll eine Schau mit mittelalterlichen Folterinstrumenten präsentiert werden.


Familientauglich geht es bei zwei geplanten Schlossführungen unter dem Motto "Wie die Gans zum Festsaal kam..." zu, die jeweils 17 und 18 Uhr beginnen. Weiterhin gibt es Führungen, die von 19 bis 22 Uhr zu jeder halben Stunde angeboten werden. Nach Angaben der Organisatoren wird das Schloss bei Einbruch der Dunkelheit auch besonders beleuchtet sein. Der Eintritt zur Veranstaltung kostet für Erwachsene 5 Euro, für Kinder ab sieben Jahre 3 Euro und ist für Besucher bis sechs Jahre frei.

Ein Ereignis, das den Besuchern noch lange in Erinnerung bleibt, erhofft sich auch Julia Rosenlöcher vom in Waldenburg ansässigen Verein "Tourismusregion Zwickau", bei dem sämtliche Angebote gebündelt und vermarktet werden. Nachdem die Schlossruine Hartenstein in diesem Jahr als Anlaufpunkt wegen Sanierungsarbeiten wegfällt, sind erstmals die Burg Rabenstein und das Schloßbergmuseum Chemnitz vertreten. Letzteres will zudem die Schlosskirche einbeziehen. "Auch Kriebstein hat schon Interesse signalisiert", sagt Rosenlöcher, die auch gern das Schloss Rochlitz für diese Aktion gewinnen würde. "Dieses Spektakel, dass Jung und Alt, Groß und Klein anspricht, lässt sich erweitern", ist die Touristikerin überzeugt. Bisher würde sich die Anzahl der Besucher je Schloss zwischen 300 und 600 Personen bewegen. Immerhin sei die Veranstaltung mit ihrer großen Vielfalt zumindest in der Region einzigartig.

Das kann Nicky Wehr vom Schloss Rochsburg bestätigen, das sich seit 2015 beteiligt. "Wir waren von dieser Idee von Anfang an begeistert", sagt Wehr. So gehöre die von der Tourismusregion Zwickau initiierte Veranstaltung zu den Rennern bei den Besuchern. Jedes Jahr werde deshalb ein neues Thema gesucht. 2016 sei es zum Beispiel "Rochsburg unplugged" gewesen, 2018 lautete das Motto "Die Rochsburg dreht am Rad". Und in diesem Jahr können sich die Gäste auf "Die Rochsburg - Brandgefährlich" freuen. So gibt es Führungen auf den Pulverturm und eine Feuershow.

Nicht weniger zu sehen ist in Glauchau, wo Volker Krüger dafür sorgt, dass Old- und Youngtimer den Schlossvorplatz ansteuern. "Bei gutem Wetter könnten es 100 Fahrzeuge werden", erklärt Krüger, Chef des Classic-Stammtisches. "Die Leute mögen den Mix bei solchen Veranstaltungen ", sagt der Senior. Daher können sich die Gäste unter anderem noch auf einen irischen Abend mit Musik freuen. (mit reu)

Zu den Teilnehmern an der19. Nacht der Schlösser am 31. August zählen die Burg Rabenstein, Schloss Ringethal, Schloss Lichtenstein, Schlösser Forder- und Hinterglauchau, Burg Schönfels, das Schloßbergmuseum Chemnitz, die Rochsburg, das Schloss Waldenburg, Schloss Wildenfels sowie das Schloss Wolkenburg.

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