Lions müssen Jubiläumsfeier vertagen

Limbach-Oberfrohnaer Vereinigung unterstützt seit 25 Jahren Projekte in der Stadt und der Region. Geholfen wurde auch der Tierparkschule.

Limbach-Oberfrohna.

Jubiläum vorerst ohne Feier: Im Januar konnte der Lions Club Limbach-Oberfrohna auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Lions Clubs existieren weltweit. Sie sind nach eigenen Angaben eine internationale Vereinigung freundschaftlich verbundener Menschen, die sich den gesellschaftlichen Problemen der Zeit stellen und uneigennützig an ihrer Lösung mitwirken wollen. Ihren Ursprung haben die Lions Clubs vor mehr als 100 Jahren in den USA. Ihr Motto lautet: "We serve - wir dienen".

"Als wir im Januar 1996 unseren Club in Limbach-Oberfrohna gründeten", sagt der Gründungspräsident Bernd Wagner, "war es unser Anliegen, uns in unserer Stadt und unserer Gesellschaft zu engagieren und dort zu helfen, wo staatliche und anderweitige institutionelle Hilfen nicht wirksam sind."

Eine Besonderheit der Lions Clubs ist es, dass sie für ihre Vorhaben nicht einfach Spendengelder einwerben, sondern durch Aktionen und Veranstaltungen Geld "verdienen", um es gezielt einzusetzen. In den 25 Jahren seines Bestehens hat der Lions Club Limbach-Oberfrohna zahlreiche Aktivitäten organisiert. Gleich zehn Jahre hintereinander fand beispielsweise die Veranstaltung "Kunst in der Fabrik" statt, aber auch Benefizfußballturniere, der Stadtparklauf "Lions man" und andere Aktivitäten standen auf dem Plan. Insgesamt konnte damit fast eine viertel Million Euro erwirtschaftet werden. "Verwendet wurden das Geld für eine Vielzahl von Projekten vor allem in unserer Stadt", erklärt Lions-Freund Manfred Granz, der als Clubmaster viele Jahre die Hauptverantwortung für die Organisation der Aktivitäten hatte. Dazu gehören beispielsweise die Tierparkschule, der Abenteuerspielplatz in Wolkenburg, Fahrzeuge für die Jugendfeuerwehr, den Palliativverein und andere mehr. Darüber hinaus wurden auch Sachspenden im Wert von rund 200.000 Euro vermittelt, wie etwa Geräte und Ausstattungen für Krankenhäuser in Bulgarien. "Obwohl es wegen der Corona Pandemie zum Jubiläum weder eine Feier noch Benefizveranstaltungen geben kann, freuen wir uns darauf, wenn wir demnächst wieder Aktivitäten für gemeinnützige Zwecke planen können", erklärt Club-Präsident Tino Websky. "Da wir wegen Corona im Februar nicht feiern können, werden wir das eventuell im Oktober nachholen." (fp)

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