Mann steht wegen Handel mit Crystal vor Gericht

37-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft - Hohe Haftstrafe möglich

Weil er mit nicht unerheblichen Mengen Crystal gehandelt haben soll, muss sich ein 37-jähriger Mann vor dem Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm den Handel und den Besitz von mehreren Kilogramm der Droge vor.

In ihrer Anklage sprach die Staatsanwältin von insgesamt fünf Fällen. So soll der Angeklagte, der keinen Beruf erlernt hat, beispielsweise im Dezember vergangenen Jahres das Rauschmittel an der Fritz-Fritzsche-Straße sowie an der Wolgograder Allee an andere Personen verkauft haben. In einem Fall, so die Staatsanwältin, habe der Mann 100 Gramm zu einem Grammpreis von 40 Euro abgegeben. Ein weiteres Mal verkaufte er 300 Gramm Crystal zu einem Grammpreis von 38 Euro. Weiterhin wird ihm vorgeworfen, zusammen mit einer weiteren Person im Frühjahr rund 6,7 Kilogramm der Droge von Leipzig nach Chemnitz gebracht zu haben. Der Angeklagte wollte sich nicht zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen äußern, erklärte er auf Nachfrage des vorsitzenden Richters.

Der im Vogtland geborene und unverheiratete Deutsche befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Diese hatte das Amtsgericht Chemnitz im Juni angeordnet. Bei einer solchen Entscheidung geht das Gericht in der Regel von Fluchtgefahr aus, erklärte eine Gerichtssprecherin auf Nachfrage. Diese sei in dem Fall gegeben, da der Angeklagte aufgrund der Vorwürfe gegen ihn eine hohe Strafe zu erwarten habe, erläuterte sie. Er müsse mit einer mehrjährigen Freiheitsstrafe rechnen. Der Prozess soll in der kommenden Woche fortgesetzt werden. Es sind mehrere Verhandlungstage angesetzt.

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