Marktstände am Rathaus zurück - neue Benimm-Regeln inklusive

Größere Abstände unter den Besuchern und zwischen den Ständen sollen der Corona-Situation Rechnung tragen. Trotzdem gibt es Kritik.

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

20Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Interessierte
    19.04.2020

    Ich sehe dort keine Bauern , außer vielleicht der Stand vorm Fielmann …
    Ansonsten stehen dort 6-7 überfüllte Vietnamesenstände …
    Am Spreewaldgurkenstand stehen auch Vietnamesen …
    Und die Gewürze und die Oliven kommen auch nicht vom Bauern ……

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    mops0106
    06.04.2020

    @ralf66:
    Es geht auch um die Dienstleistungsbereiche. Deren Anteil betrug im vergangenen Jahr 69,3% an der Bruttowertschöpfung in Deutschland.

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    cn3boj00
    05.04.2020

    Man kann es doch drehen wie man will. Entweder man macht die Beschränkungen so, dass tatsächlich nur zum Kauf des Lebensnotwendigen ein Risiko besteht. Dann braucht man keine Wochenmärkte, denn alles was es dort gibt und notwendig ist gibt es auch im Supermarkt (umgekehrt dagegen nicht). Macht man aber Wochenmärkte auf, stellt sich die Frage: warum ist das Schuhgeschäft zu? Oder der Zoo? Warum darf man Jacken bei Aldi kaufen aber nicht im Modegeschäft? Überall könnte man im Prinzip die gleichen Regeln haben wie im Supermarkt oder auch dem Wochenmarkt. Also, warum?

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    Interessierte
    05.04.2020

    Auf diesem Markt ist ein ständiges hin und her , da steht man da guckt und dreht sich um und da steht jemand hinter einem - ganz nah , da muß man ausweichen , bzw. ist da kein Ausweichen = Abstand möglich ....
    Oder es läuft dir ´plötzlich` jemand über den Weg - ohne Abstand

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    ralf66
    05.04.2020

    @mops0106, ein Teil der Wirtschaft hat durch Corona in China und Asien keine Zulieferung mehr bekommen, die Autoindustrie hat deswegen gleich vollständig zu gemacht. In China sind scharfe Maßnahmen durch Corona getroffen worden davon sind wir weit entfernt. Andere Länder wie die Tschechen haben die Grenzen dicht gemacht, dann noch mal nachgelegt mit den Pendlern, dass die auch nicht mehr rüber können und wissen Sie warum, die tschechische Politik war zum Teil der Ansicht, dass in Deutschland Anfang bis zur Mitte März hin nur diskutiert worden ist und nichts durchgreifendes gegen Corona gemacht wurde.
    Jetzt mal was zu Ihren Kleinst- und Solounternehmen ein großer Teil von diesen Unternehmen arbeiten auch im Normalfall gerade an der Grenze, gerade so existieren zu können, die versichern sich nicht richtig, Rentenversicherung wird oft wenig oder gar nicht bezahlt und das sie mal länger krank werden können rechnen die auch nicht ein, viele davon gehen viel zu schnell in die Selbstständigkeit ohne überhaupt richtig abgeschätzt zu haben, ob das was sie da vorhaben auch ordentlich läuft und das alles hat nichts mit Wirtschaft zu tun.
    Ich versteh auch nicht, dass gut laufende Unternehmen keine Rücklagen haben um überstehen zu können, staatliches Geld fließt außerdem, die Arbeiter sind erst einmal mit Kurzarbeit abgesichert.
    Es bringt uns in dieser Situation kein Wissenschaftlerstreit und Meinungsstreit über das Für und Wider der bis jetzt getroffenen Maßnahmen weiter, denn in Deutschland, so habe ich das Gefühl, ist es langsam egal wie man's macht, hätte man nichts gemacht und hätte man die Sache laufen lassen, wäre das Geschrei groß gewesen, jetzt hat man was gemacht, und das Geschrei ist auch groß.

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    mops0106
    04.04.2020

    @ralf66:
    Ich trommle nicht um die Wirtschaft (bin auch kein Unternehmer). Aber hier sind tausende mittelständige Unternehmen, Kleinstunternehmen und Soloselbstständige bedroht. Es hängen abertausende Existenzen daran. Ein Abschwung hatte sich schon vorher angekündigt. Wenn das noch lange so weitergeht, haben wir dann wahrscheinlich mehr Krankheiten/ Todesfälle in der Folge, als jetzt durch Corona zu beklagen.
    Ob dieser "außerordentliche Notfall" wie Sie es nennen, wirklich einer ist, lasse ich jetzt mal dahingestellt, denn dazu habe ich meine Meinung schon mehrfach geschrieben.
    Ich bin gegen die Auswüchse der Globalisierung, aber wir sind ein Teil davon, ohne gefragt worden zu sein oder uns entziehen zu können. Und die Politiker, die sich jetzt als Macher feiern lassen, haben die Zustände des Gesundheitswesens und der Pflege zumindest mit zu verantworten.

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    mops0106
    04.04.2020

    @LimboGib8:
    Die meisten Menschen (auch ich von Anfang an) halten sich an die für mich oft nicht nachvollziehbaren Regeln.
    Die Verschärfungen wären auch so gekommen. Mit den Verweisen auf die Wenigen, die sich nicht an den für mich teilweisen Irrsinn halten, war gleich eine gute Begründung für die Verschärfungen/ Beschneidungen gegeben.

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    ralf66
    04.04.2020

    @mops0106, sie haben ein Problem mit Ihrer ganzen Statistik, wir stehen in Deutschland erst am Anfang dieser Corona-Krise, wie das bei uns in Deutschland verlaufen wird und ob man dann noch Grippetote, Krankenhauskeimtote mit Opfern durch das Coronavirus vergleichen kann, wie die Zahlen aussehen werden das werden wir erst am Ende wissen und was für Maßnahmen in dieser Situation richtig, falsch oder Überzogen waren wissen wir auch erst am Ende und noch nicht jetzt.
    Es macht auch keiner Panik, Panik macht doch Ihr mit Eurem ständigen getrommle um die Wirtschaft. Es liegt doch nicht die gesamte Wirtschaft lahm völlig unwahr das zu behaupten. Es sind doch ganz bestimmte Teile der Wirtschaft die nicht produzieren können, die können zum einen Teil nicht produzieren, weil sie auf die Zulieferung von Bauteilen für ihre Produkte aus dem Ausland angewiesen sind, da hängen dann andere deutsche Zulieferfirmen mit dran, die nun auch zu machen mussten, dass ist das Problem der Globalisierung und nicht alleine von Corona alleine.
    Die Wirtschaft und Finanzwirtschaft katapultiert sich doch sowieso regelmäßig in einem gewissen Turnus ganz von selber in eine Krise, eine Rezession, regen Sie sich dann auch auf wenn's hausgemacht ist oder nur jetzt wo es durch den außerordentlichen Notfall passiert?

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    Interessierte
    04.04.2020

    Die Apfelsinen sind aber nicht vom Bauern ...

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    LimboGib8
    03.04.2020

    Benimmregeln. Für den Großteil unserer Mitmenschen sind sie selbstverständlich. Für einen Teil sind sie nur nach Aufforderung machbar. Für einen kleinen Teil sind sie nicht nachvollziehbar.

    Genau die Letztgenannten verursachen die verschärften Regularien, die sie doch so sehr kritisieren. Ergo: Menschen seid doch endlich mal vernünftig, umso schneller kann Euer geliebtes gewohntes Leben wieder einziehen. Hoffentlich mit etwas zivilisiertenerem Umgang als dazumal.

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    mops0106
    02.04.2020

    @cn3boj00:
    Laut RKI infizieren sich jedes Jahr 400.000 bis 600.000 Menschen in unserem Land an Krankenhauskeimen. Es sterben jährlich bis zu 20.000 Menschen daran. Und für viele Überlebende hat es schwerwiegende lebenslängliche Konsequenzen.
    In der Grippesaison 2017/ 2018 sind bei uns 25.100 Menschen gestorben.

    Das RKI geht von einer ähnlichen Infektionsrate wie bei Grippe aus, so dass man die Zahl der Infizierten mit dem Faktor 11-20 multiplizieren müsse. Somit wäre die Mortalitätsrate eine wesentlich niedrigere als angegeben.

    Das ist auch eines der Probleme bei der Berichterstattung. Statistik ist nun mal leicht falsch zu interpretieren.

    Bitte auch den Artikel in der "Welt" unter https://www.welt.de/wissenschaft/article206649557/Coronavirus-Das-weiss-Italien-ueber-die-Toten.html lesen. Hier gibt es die Statistik zu den italienischen Todesfällen hinsichtlich Alter und Vorerkrankungen.

    Ich finde, diese Panikmache schadet mehr als sie nützt. Wenn unsere Wirtschaft darnieder liegt, wird auch die Krankenversorgung insgesamt schlechter werden und die Todesfälle insgesamt werden steigen.

    Menschen, die zurzeit eine Krebstherapie erhalten, zählen auch zu den besonders Gefährdeten und sollten besonders geschützt werden.

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    cn3boj00
    02.04.2020

    Liebe(r) Ramomba, wenn sie z.B. aktuell an einer Krebserkrankung leiden würden und Chemotherapie bekommen (Heißt Immunsystem nicht mehr wirksam) würden Sie wohl anders über all das denken. Zahlen kann man aufbereiten und detaillieren wie man will, sie ändern doch nichts. Die Gefahr wird doch nicht kleiner nur weil man die Zahlen anders aufschlüsselt.
    Gestern habe ich in einem Kommentar von 17500 Erkrankten in Deutschland und 250 Toten geschrieben, und jetzt schreiben wir über 75000 Erkrankte und 800 Tote. In 3 Tagen werden die Zahlen der an Grippe seit November infizierten überschritten sein, die Zahl der Toten ist es schon. Angesichts dieser Ausbreitungsrate über Lockerungen reden oder das ganze als Panikmache abtun ist einfach pietätlos.

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    Nixnuzz
    02.04.2020

    Mal ein kleiner Umweg: Heute kam ein Bericht aus einem geöffneten Baumarkt. War zuschnell zu Ende bevor mir der Ort klar war. Frage: Welche Baumärkte sind im Erzgebirgs-Kreis geordnet geöffnet?? Freiberg/ Marienberg sind wohl dicht? Als Hoam-Wörker finde ich das unfair. Wenn schon dann bitte ab 18Jahre, damit die Männer wieder spielen können!! (Ich auch...)

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    mops0106
    02.04.2020

    @Ramomba:
    Das ist ja auch meine Meinung. Ich finde diese Panikmache und die gezeigten Statistiken unvollständig, unseriös und gefährlich. Über die zunehmende/ andauernde Beschneidung unserer Grundrechte und die Gefahren für alle will ich nicht weiter reden.
    Die meisten leider Verstorbenen in Italien sind um die 80 Jahre und haben zum Teil schwere Vorerkrankungen. Das Gesundheitssystem in Italien und Spanien ist noch viel kaputtgesparter als bei uns. Von den Verhältnissen in den USA ganz zu schweigen.
    Die Menschen in den Senioren- und Pflegeheimen und die von Pflegediensten Betreuten sind die am meisten gefährdete Gruppe. Und gerade hier fehlen Schutzmittel. Wenn hier ein Fall auftritt, setzt dann schnell eine Kettenreaktion ein, wie leider schon in mehreren Einrichtungen passiert.
    Alle Verstorbenen, die Virusträger sind, werden in der Statistik als Corona-Tote gezählt, auch wenn sie eine oder mehrere schwere Vorerkrankungen hatten und nicht ermittelt wird, ob sie mit oder an Corona verstorben sind.
    Der gestern in Sachsen verstorbene italienische Patient hatte lt. Aussage des Arztes der Uniklinik auch eine schwere vorher nicht bekannte Erkrankung.
    Die Politiker wollen meiner Meinung nach durch ihr derzeitiges Handeln von den Versäumnissen/ Fehlentscheidungen der letzten ca. 16 Jahre ablenken als da sind:
    - Krankenhäuser dienen nicht der Daseinsfürsorge und müssen Gewinne erwirtschaften;,
    - viele Krankenhäuser wurden schon geschlossen und es wird weitergehen; gleichzeitig entstehen immer mehr Privatkliniken;
    - Arzneimittel werden zum großen Teil nur noch im Ausland und dort nur in wenigen Ländern/ Fabriken hergestellt, damit die Kosten niedriger und die Profite höher sind;
    - es gibt keine ausreichende Vorratshaltung an Arzneimitteln, Schutzausrichtung und Medizintechnik wegen der höheren und gewinnschmälernden Kosten;
    - in Krankenhäusern und noch mehr in Pflegeeinrichtungen fehlt Pflegepersonal (schlechte Arbeitsbedingungen, sehr wenig Lohn)……

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    CPärchen
    02.04.2020

    Wenn sich die Stände und die Kunden an die Regeln halten, dann ist es doch in Ordnung. Ich verstehe die Kritik überhaupt nicht und ja: auch Senioren sollen Einkäufe können oder sich bei Bedarf einen "Einkaufshelden" nehmen.

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    Pixelghost
    02.04.2020

    @ Hanneswbg, im Westen schein die Luft anders zu sein.

  • 5
    9
    Ramomba
    02.04.2020

    Ja, vielleicht sollen dann die Bewohner*innen der am „stärksten“ (117!!!!! Bei über 240.000 Einwohnern) befallenen Stadtteile gar nicht mehr raus gehen? Oder Rossmann und EDEKA werden dort geschlossen und die betroffenen Menschen gehen im Nachbarstadtteil einkaufen? Uneffektiv, denn alle anderen Vorsichtsmaßnahmen sind doch schon wirksam! WARUM wird noch immer nicht die Altersstruktur der SCHWERERKRANKTEN veröffentlicht? Und wenn die Zahlen jetzt steigen, dann muss man doch eigentlich auch davon ausgehen, dass sie das deshalb tun, weil inzwischen LEIDER Pflegeheime betroffen sind. Und dort wird das Virus genau die Folgen haben, die wir auch in Italien gesehen haben. Deshalb kann es nur eine sinnvolle Unterscheidung der Erkrankten und (hoffentlich kommt es nicht so weit) Verstorbenen nach Altersgruppen bzw. Vorerkrankungen geben. Das allein zeigt doch, ob die bisher verbreiteten Infos zu besonderes gefährdeten Menschen auch auf Chemnitz zutrifft. Und sollte es so sein, muss man sich auf den Schutz dieser besonders konzentrieren. Heißt, ausreichend notwendige Schutzausrüstungen dort hin bringen. Ich weiß aus direkter Quelle, dass dem nicht so ist!!!! Übrigens: Die Befragung unter den Fraktionen des Stadtrats ist unvollständig. Bissel unfair, finde ich.

  • 7
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    Hanneswbg
    02.04.2020

    @Pixelhorst, gab`s etwa Nudeln, Klopapier und Konserven auf dem Wochenmarkt?
    Wenn ich das gewusst hätte, bräuchte ich nichts aus dem Westen mitbringen.

  • 9
    13
    Pixelghost
    02.04.2020

    Es gilt Senioren zu schützen?

    Wie denn, wenn Hamsterkäufe dazu führen, dass Senioren jetzt 5 mal in den Supermarkt rennen, weil sie nach Nudeln, Konserven, Klo- und Haushaltpapier suchen?
    Denn man muss mittlerweile dann da sein, wenn die Paletten aus dem Lager rauswollen. Und wer weiß das schon, wann das ist.
    Also laufen die Leute, die eigentlich zuhause bleiben sollten, mehrfach in den HOTSPOT.

  • 18
    9
    Hanneswbg
    02.04.2020

    Sollte der Wochenmarkt nicht eigentlich nur regionale Produkte anbieten? Wo bitte wachsen denn in der "Region" Bananen, Orangen, Erdbeeren und so weiter. Hier aber geht die Zielgruppe (Senioren) einkaufen, die es eigentlich zu schützen gilt. Auch wenn ihnen zu Hause die Decke auf den Kopf fällt ist das immer noch besser als wenn ihnen ein Deckel (sie wissen schon, was für einen ich meine) auf den ganzen Menschen fällt!