Medienaufklärer bangen um ihre Zukunft

Seit über 20 Jahren fördert die Einrichtung Medienkompetenz von Kindern und Erwachsenen. Das könnte sich nun ändern. Grund ist eine Sonderregelung der Sächsischen Landesmedienanstalt, die nun endet.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Haju
    10.12.2020

    @MuellerF
    Es geht aber nicht IT, sondern um gewisse Kommunikationstechniken. Täuschen Sie sich da mal nicht: IT bekommen die Kids im Informatikunterricht gelehrt. Das andere eher weniger und wenn, dann nur (aber wenigstens) das, was schon fast ins Strafrechtliche hinein geht. Und das gab und gibt es übrigens auch ohne Internet - nur nicht so oft wegen fehlender Anonymitäten. Und manche können da manch andere zielgerichtet und ganz sauber an die Decke bringen. Ich sage das auch bewußt, weil ja Weihnachtszeit ist - die Zeit der familären Zerwürfnisse! ;-)
    Ein Beispiel hatte ich Ihnen ja als faktisches Zitat aufgezeigt - also bitte da nichts an meine Adresse. Aber "komplett ahnungslos" hätte da konkret wohl auch nichts geholfen ...

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    MuellerF
    10.12.2020

    @Haju: Kennen Sie etwa diese Redensart nicht?
    Ich hätte auch "komplett ahnungslos" schreiben können. Klingt das netter?
    Ein Armutszeugnis für die IT-Fähigkeiten vieler Jugendlicher ist es so oder so!

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    Pixelghost
    10.12.2020

    @MuellerF, ich sage nur: Passwörter.

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    Haju
    10.12.2020

    @MuellerF
    “Nun, wer mit Pauschalisierungen junger Teenager in der Art von "wie die Sau" in die Diskussion einsteigt, der sollte sich nicht darüber wundern, wenn er äquivalente Antworten bekommt. Ich frage mich schon, was diskreditierende Formulierungen dieser Art genau bewirken sollen, wenn nicht eine sachliche Diskussion direkt weitgehend abzubiegen. Ich habe da den Eindruck, daß man nicht nennenswert an einer Diskussion zu dem Thema interessiert ist.“ * -
    Tja, @MuellerF, so schnell kann’s gehen mit dem Rechtfertigungsdruck erzeugen, in der Diskussion sofort der (scheinbar) Unterlegene zu werden und eben mit dem Mobben (sogar gerichtsfest) … ;-))
    Ja, die SAEK ist schon wichtig – aber stolze Eigendarstellungen helfen denen jetzt gar nichts!
    (* Übrigens: steht als sinngemäß zugeschnittene, abgewandelte Zitate in Anführungszeichen – ich habe es vor ein paar Tagen gaanz woanders wieder beobachten können und übernommen.)

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    MuellerF
    09.12.2020

    Nach meiner Erfahrung können die sog. "Digital Natives" zwar schön am Handy daddeln & Filme/ Musik streamen, aber schon bei der Bedienung von einfachsten Office-Programmen (Bewerbung o.ä. schreiben) gucken sie "wie die Sau in's Uhrwerk".

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    Pixelghost
    09.12.2020

    @KristinS, meine digitale Zeit begann 1992 mit einem „486er“ und WIN 3.0. Was ich im Verwandten-, Bekannten- und Kollegenkreis erfahren habe war Ignoranz, Desinteresse, Angst und das scheinen der finanziellen und mentalen Mühen. Da ist man doch lieber mehrfach in den Urlaub geflogen.

    „Es geht ja nicht nur darum, ein Smartphone, Tablet oder Computer zu bedienen, sondern vor allem darum, wie es funktioniert...“
    Sie legen den Finger auf die Wunde, aber leider mit der falschen Schlussfolgerung.
    Ohne Wissen über das WIE kann man 1. nur die Hälfte der Möglichkeiten ausnutzen – vor allem in Richtung der Produktivität - und 2. lernt man so die Gefahren besser kennen, einzuschätzen und Möglichkeiten sich zu schützen.
    Wer die Schnittmuster-Darstellung eines Fotoapparates in seinem Schulhefter hat, muss noch lange nicht fotografieren können! Und wenn man WhatsApp-Nachrichten verschicken kann, ist man noch kein Gombjuderegschbärrde.

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    KristinS
    09.12.2020

    Da wird wieder mal an der falschen Stelle gespart. Medienbildung ist eine Grundvoraussetzung für das Leben im 21. Jahrhundert. Aber weder Lehrer noch Eltern sind in den meisten Fällen in der Lage, das den Kindern zu lernen. Es geht ja nicht nur darum, ein Smartphone, Tablet oder Computer zu bedienen, sondern vor allem darum, wie es funktioniert und die Kinder auf die Fallen (Cybermobbing, Fakenews, ...) vorzubereiten. Ich hoffe, dass es doch noch eine Rettung gibt. Es gibt andere Möglichkeiten, zu sparen.