Messechef sorgt für Warteschlange in der Arena

Michael Kynast tritt nach 14 Jahren in Chemnitz seinen neuen Posten in der Erfurter Messegesellschaft an. Sein Nachfolger verfolgt ein besonderes Ziel.

Ein Räuspern. Ein Schlucken. Eine Träne im Augenwinkel. "Das geht mir jetzt aber doch sehr nahe", sagte Michael Kynast, als er vorgestern in der Chemnitz-Arena seinen Abschied feierte. Nicht nur, dass er geschlagene zwei Stunden die Hände zum Abschied von etwa 400 Geschäftsfreunden und Weggefährten schüttelte. Seine Mitarbeiter bedankten sich bei ihrem Chef auch noch mit einem persönlichen Video.

Genau 14 Jahre und einen Monat lang hatte der Leipziger Michael Kynast das Chemnitzer Messegeschehen geleitet. Vorgestern, an seinem letzten Arbeitstag, verantwortete er am Abend noch ein Konzert mit den Sportfreunden Stiller und ihren insgesamt 1200 Besuchern. Gestern schon nahm er in seinem neuen Bürosessel an der Gothaer Straße in Erfurt Platz. "Ich hoffe", sagte er, "dass die Erfurter und die Chemnitzer Messe künftig einen engen Draht halten. Uns trennen ja nur ein paar Kilometer Autobahn."

Die Messe Chemnitz wird ab sofort von Ralf Schulze geleitet. Er war bisher mit Michael Kynast gemeinsam für die Geschäftsführung der im Jahr 2011 zusammengeschlossenen C3 Chemnitzer Veranstaltungszentren - dazu gehören die Stadthalle, die Chemnitz-Arena und das Wasserschloß Klaffenbach - zuständig. Schulze sagte während der Verabschiedung seines Kollegen: "Oberstes Ziel ist es nun, neue Veranstaltungen und Messen zu etablieren. Deshalb ist auch der Bau eines Kongresszentrums in der City so wichtig. Er würde unseren Standort entscheidend stärken."

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