Mittelsachsen hat meiste Schiedsstellen

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Mittweida.

In Mittelsachsen gab es vergangenes Jahr 43 Schiedsstellen - mehr als in jedem anderen Landkreis in Sachsen. Das geht aus Zahlen des Statistischen Landesamtes hervor. In den Schiedsstellen versuchen ehrenamtliche Friedensrichter Streitigkeiten des täglichen Lebens durch Einigung der Parteien unbürokratisch beizulegen. In 132 Fällen wurden die mittelsächsischen Friedensrichter 2020 in sogenannten "Tür- und Angelfällen" tätig, bei denen sie vor allem als Ratgeber agieren. Darüber hinaus wurden auch formale Verfahren in den Schiedsstellen durchgeführt. Dabei ging es 26-mal um bürgerliche Rechtsstreitigkeiten wie Nachbarschafts- oder Mietstreit. 22 dieser Fälle wurden durch Vergleich, Anerkenntnis oder Verzicht erledigt. Viermal kam es zu strafrechtlichen Privatklagesachen - das sind sogenannte "kleine Strafsachen" wie Sachbeschädigung. In einem dieser Fälle führte ein Sühneversuch zum Erfolg. (lkb)

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