Nach Bombendrohung: 20 Bankobjekte im Stadtzentrum durchsucht

Chemnitz. Nach der Bombendrohung gegen eine Bank in Chemnitz hat die Polizei am Donnerstagabend 20 Kreditinstitute, Filialen und Selbstbedienungsterminals im Bereich des Stadtzentrums durchsucht. Wie die Polizei am Abend mitteilte, waren insgesamt 90 Beamte im Einsatz, darunter auch Beamte der Sächsischen Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei. Verdächtiges wurde nicht entdeckt.

Die Polizei erfuhr kurz vor 15 Uhr von einer Bombendrohung in der Innenstadt. Bei dem betroffenen Gebäude handelte es sich erster Annahmen nach um die Sparda-Bank-Filiale. Die Polizei bat hunderte Menschen, den Bereich rund um die Bank zu verlassen. Davon betroffen waren auch Mitarbeiter von Gesundheitsamt, Rats-Apotheke, Vodafone-Geschäft und ADAC-Geschäftsstelle. Das benachbarte Kaufhaus "Galeria Kaufhof" stellte auf eigenen Wunsch sein Tagesgeschäft ein. Auch die Geschäfte im Kaufhaus-Gebäude wurden geschlossen.

Einsatzkräfte konnten im Verlauf des Nachmittages keinen verdächtigen Gegenstand ermitteln. Da das Drohschreiben nicht eindeutig formuliert gewesen sei, wurden bis 20.30 Uhr weitere Filialen von Kreditinstituten in der Innenstadt überprüft.

Die Kripo ermittelt wegen Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. (fp)

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