Nach Evakuierung bei Ikea: Polizei stellt Untersuchung der versprühten Flüssigkeit ein

Noch immer sind die Hintergründe der Vorgänge am 13. Oktober im Ikea-Möbelhaus rätselhaft: Am Nachmittag jenes Tages hatte der Einkaufskomplex evakuiert werden müssen; weil ein Mann im Kassenbereich eine übelriechende Flüssigkeit verspritzt hatte. Zwei Frauen im Alter von 23 und 54 Jahren sowie ein 24-Jähriger kamen daraufhin mit Atemproblemen ins Krankenhaus. Alle Besucher und Mitarbeiter mussten das Haus schließlich verlassen.


Untersuchungen von Feuerwehr und Polizei hatten seinerzeit ergeben, dass es sich bei der Flüssigkeit nicht um ein Säure-Attacke gehandelt hatte. Wenige Milliliter der Substanz konnten gesichert werden; sie sollten im Labor des Landeskriminalamts analysiert worden.

Eineinhalb Monate später muss die Polizei nun einräumen, dass sich nicht mehr aufklären lässt, um welche chemische Substanz es sich bei jener Flüssigkeit gehandelt hat. "Die sichergestellte Menge war einfach zu klein", sagte ein Sprecher der "Freien Presse". Die Suche nach dem Täter geht indes weiter: Die Polizei hatte hierzu Mitte November ein Phantombild veröffentlicht. Die Ermittlungen werden wegen des Verdachts der versuchten Körperverletzung geführt. (su/micm)

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