Nach OB-Wahl in Chemnitz: Zschocke-Rückzug löst unterschiedliche Reaktionen aus

Drei Tage nach der Abstimmung ist das Bewerberfeld für den zweiten Wahlgang kleiner geworden. Nun werden die Karten neu gemischt: Wer hat jetzt die besten Chancen auf den Wahlsieg?

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1616 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 9
    2
    jbi40
    24.09.2020

    Der Herr Schulze versteht sich als Mann der Mitte und der Wähler wird es entscheiden .. nun, damit wird es beim Totalausfall der SPD bleiben, wie wir ihn seit Jahren sehen.

    In die Mitte wollen sie alle, aber was ist die Mitte?

    .. da gibts ja nicht mal mehr Stehplätze, wie sein Parteikollege Björn Engholm einmal sagte.

  • 8
    8
    Steuerzahler
    24.09.2020

    676937: Das AjZ als Demo-Reserve für die Linken? Da ist sicher etwas dran, was die Vergangenheit gezeigt hat und was die Frage aufwirft, wozu Fördermittel tatsächlich verwendet werden. Und lax123, billiger geht die Polemik wirklich nicht mit dem BdM! Immer wenn sich Linksaußen ertappt fühlt, muss Rechtsaußen als Legitimation herhalten. Insofern kann man 676937 nur zustimmen.

  • 7
    0
    676937
    24.09.2020

    @franzudo2013

    Das war der Bund Deutscher Mädel quasi das weibliche Gegenstück zur Hitlerjugend.

  • 2
    9
    franzudo2013
    24.09.2020

    Was ist BDM ?

  • 11
    7
    676937
    24.09.2020

    @lax123

    Ihr Kommentar zeigt, wie wenig Sie über die Stadt und ihre Jugendförderung wissen. Jedes jahr wird über den Jugendhilfeausschuss beschlossen, welche freien Träger mit ihren Projekten gefördert werden. Das nnkann man im Internet alles nachlesen. Es gibt in Chemnitz weit über 100 geförderte Projekte vom Jugendklub bis hin zu Angeboten der außerschulischen Jugendbildung.

    Das AJZ nimmt hier nur einen Bruchteil ein. Es stellt sich somit sehr wohl die Frage, warum speziell dieser Träger so von den Linken und Grünen angepriesen wird.

    Interessant ist auch immer der Verweis auf rechtsradikale Strukturen. Linksradikale und Rechtsradikale bewegen sich außerhalb des Grundgesetzes. Somit ist beides zu unterbinden und nicht noch indirekt zu fördern.

  • 22
    13
    lax123
    24.09.2020

    Herr Faßmann kann ein Unternehmen führen, aber keine Stadt. Seine billigen Äußerungen enttäuschen mich.
    Das Gleiche gilt leider für Hr. Schulze. Die rechte Seite der SPD ohne Profil und Ideen, zudem keine Kooperationsbereitschaft.
    Dann lieber einen Neuanfang

  • 12
    9
    Freigeist14
    24.09.2020

    mathausmike@ Ihren letzten Satz im Kommentar glauben wir Ihnen aufs Wort .

  • 16
    18
    mathausmike
    24.09.2020

    Ich bin von Herrn Zschocke und seiner Partei sehr enttäuscht!
    Gut dass es sich noch rechtzeitig herausgestellt hat,dass das Bündnis 90/ Grüne für Linke sympa-thisiert.
    Nochmal werde ich nicht so unbedarft meine Stimme verschenken!

  • 15
    6
    neuhier
    24.09.2020

    @manara4: Sehr schön analysiert.

  • 25
    18
    676937
    24.09.2020

    Bemerkenswert ist die Forderung der Grünen sich zum AJZ zu bekennen. Wir haben eine Oberbürgermeisterwahl die wesentlich die nächsten sieben Jahre der politischen Entwicklung in Chemnitz bestimmt. Die Stadt hat viele Baustellen, wo die Menschen Lösungen erwarten. Das Bekenntnis zum AJZ gehört hier sicherlich nicht dazu. Auch das Roll- und Funsportzentrums am Konkordiapark wäre eine Stärkung des AJZ, da die Skaterhalle bereits in Trägerschaft des AJZ liegt.

    Die Grünen zeigen immer mehr ihren wahren Kern. Die Bürgerlichkeit ist nur Fassade. Es handelt sich in wesentlichen Teilen um Linksalternative, die diese Gesellschaft komplett verändern wollen. Das AJZ zeigt hier in welche Richtung wir uns alle bewegen sollen. Das AJZ ist für die Grünen auch ein wesentlicher Faktor der Nachwuchsgewinnung. Dort verschwimmen alternative Jugendkultur, militante Antifa und politische Kaderschmiede in einem unkontrollierten Rückzugsgebiet.

    Den Grünen ist das wertvoll. Ob die Mehrheit der Wähler das wertvoll findet, ist stark zu bezweifeln.

    Respekt an Herrn Schulze, dass er das nicht mittragen will. Er hat seine Chancen damit verschlechtert. Aber ist ist audrecht geblieben. Vielen Dank hierfür Herr Schulze!

  • 16
    3
    MuellerF
    24.09.2020

    "sein Agieren im Wahlkampf auf der Straße mit den Rechten"

    Bitte was- habe ich da was verpasst ? Bitte um Erklärung!

  • 32
    9
    Manara4
    24.09.2020

    Ein Fünfkampf ist wohl wahrscheinlich. Alphabetisch: L.Faßmann, U.Oehme, A.Patt, S.Schaper, S.Schulze.
    Es wird sich zeigen wer noch von wem Unterstützung bekommt. Herr Schulze hat sich diese schon vor der Wahl geholt, von der FDP.
    Er selbst sieht sich ja eher im rechten Flügel der SPD. Wen wundert es da, daß die Grünen ihn nicht unterstützen. Zumal er ja auch in konkreten Fragen nicht auf die Grünen und die Linken zugegangen ist. Schließlich gab es Gespräche und er konnte als angeblicher Bürgermeister für alle keine weitere Unterstützung erlangen. Warum wohl? Das AJZ wird hier nur ein Beispiel sein.
    Faßmann hat schon vielen vor den Kopf gestoßen, auch wenn er gute Ideen hat, sein Austeilen nach allen Seiten, sein Agieren im Wahlkampf auf der Straße mit den Rechten, verbaut ihm fast jede Unterstützung. Vielleicht von den Freien Wählern. Die Partei hat sich noch nicht geäußert, doch ist diese in einer Fraktionsgemeinschaft mit den Linken im Stadtrat.
    Oehme oder Pro Chemnitz werden Frau Patt nicht unterstützen.
    Da wird aus dem Fünfkampf wohl ein Dreikampf werden. Ausgangslage Patt (CDU) 21%, Schaper (Linke, Grüne,Die Partei) 23%, Schulze (SPD,FDP) 23%.
    Da hat der Wähler eine klare Wahlmöglichkeit für die zukünftige Ausrichtung der Stadt.
    L.Faßmann, K.M.Kohlmann und U.Oehme sind raus.

  • 27
    11
    acals
    24.09.2020

    In die Bestandsaufnahme der Grünen in Bezug Wahlergebnis von V. Zschocke hätte auch gehört einmal nachzudenken wo Zschocke denn kommunalpolitisch Akzente gesetzt hat. Gut, er ist Berufspolitiker - Politik treibt ihn also im Dauerzustand herum - aber auch als Fraktionschef der Grünen im sächsischen Landtag trat er nicht mehr in Erscheinung.
    Von aussen läßt sich ablesen das sein Stern schon vor der OB Wahl im sinken war - ein 3. Mal werden ihnen die Grünen für die OB Wahl in C bestimmt nicht aufstellen - oder doch?

    Den Basisbeschluss mit den Linken zusammenzugehen wollen find ich sowohl vom timing als auch inhaltlich sehr gelungen. Die Chefin der sächsischen Linken kann jetzt zeigen ob sie Kämpferin ist und an ihre Ziele glaubt, oder lieber @on von Herrn Schulze ist.

  • 31
    37
    Tifi
    24.09.2020

    Wie kommt man denn auf das schmale Brett? Die Grünen haben sich von der SPD "emanzipiert " ? Die Grünen betreiben simple Machtpolitik wie Fassmann richtig feststellt und versuchen sich als " Königsmacher" wie auch schon im Bund. Dabei mag helfen, dass die SPD mit Schulze für gar nix steht, ausser vielleicht einem weiter so. Allerdings mit sich deutlich verschlechternden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Möglichkeiten der Verschleierung ihres Missmanagements dramatisch einschränken. Die Grünen zeigen mit ihrem Linksschwenk nur wessen Geistes Kind sie sind und werden nicht umsonst sarkastisch als unreife Rote tituliert. Und folgerichtig begrüßt auch Frau Patt diese Entscheidung , denn dies mag manchem Wähler deutlich machen wohin die Reise gehen soll. Immer vorausgesetzt es gibt wirklich Wähler die noch die Illusion pflegen es ginge den Grünen um "Klimarettung" ( man verzeihe mir die Verwendung dieses Schwachsinnsbegriffes) .

  • 31
    28
    gelöschter Nutzer
    24.09.2020

    Hm, Hr Schulze zieht sich in die Mitte zurück, wobei die Mitte dann doch etwas breiter aufgestellt ist, als es Hr Schulze sich selbst eingestehen mag. Ignoranz ist wenig verbindend. Fr Patt zeichnet das linksgrüne Monster und verfällt, anstatt es sportlich zu nehmen in das alte Bild, welches ich von der CDU kenne: Alle außer uns sind schlecht. Am Christentum möge die Welt genesen, na Hallelujah. Von Hrn Fassmann hätte ich etwas mehr Größe erwartet. Seine Chancen sind auf Null geschrumpft. Anstatt sich dies einzugestehen und sich für den nächsten Wahlkampf in Stellung zu bringen, heult er rum und will weiter sein Ding machen. Kann er auch, das zeichnet Selbstständige aus. Jedoch fehlt mir auch hier der verbindende Ansatz. Ein Bekenntnis zum AJZ ist auch für mich wichtig und weshalb dieses augenscheinlich die SPD nicht zu Geben vermag, liegt vll daran, dass es kaum SPD-Klientel im AJZ gibt. Schade, könnte die SPD doch eine weitere Bevölkerungsgruppe für sich einnehmen, wenn das AJZ weg wäre. ich verstehe die SPD in dieser Frage schon und es zeigt auch, dass die Linie von Fr Ludwig weiter gefahren wird: Wir bieten rechten Gedanken und Taten einen Raum und wenn dieser dann genutzt wird... Shit happens, es gibt Wichtigeres: Lasst uns ein weiteres Stadion bauen.

  • 21
    4
    neuhier
    24.09.2020

    "das Bekenntnis zum Erhalt des Alternativen Jugendzentrums (AJZ)"

    Liebe Freie Presse, vielleicht könnt ihr hier man nachrecherchieren: gibt es dieses Bekenntnis bei der SPD nicht?