Nach Räumung: Absperrgitter am Konkordiapark

Chemnitz.

Nachdem das seit Donnerstag geltende Nutzungsverbot für den Konkordiapark nicht eingehalten wurde, hat die Stadt am Morgen zu drastischeren Maßnahmen gegriffen: Rund um den beliebten Skaterpark wurden Absperrgitter aufgestellt. Noch während dieser Arbeiten waren einige jugendliche Freizeitsportler auf den Rampen unterwegs. An anderen Spielplätzen und Freizeitflächen hat das Grünflächenamt lediglich Hinweiszettel angebracht, die über das Nutzungsverbot informieren. Seit Donnerstag gilt im Freistaat die Allgemeinverfügung mit zahlreichen Einschränkungen im öffentlichen Leben, wozu auch die Sperrung von Spielplätzen gehört.

Die Stadt Chemnitz kündigt verstärkte Kontrollen durch Ordnungsdienst und Polizei an und gibt auf ihrer Facebookseite den Hinweis: "Wer sich nicht an die aktuellen Vorschriften hält, macht sich strafbar." Bereits am Donnerstagnachmittag war die Polizei am Konkordiapark im Einsatz und hatte das Gelände geräumt. (dy)


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5Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Interessierte
    21.03.2020

    Ich glaube kaum , dass die Schüler und Studenten und Jugendlichen , die in den Parkanlagen ´rumrennen und sich gegenseitig fangen , die Nachrichten und die mantraartige Rede der Kanzlerin gehört haben - vor 20 Uhr

  • 5
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    701726
    21.03.2020

    An IKONE :Die Bauerbeiter müssen arbeiten, wie die vielen Berufstätigen (Feuerwehr Gesunfheitswesen ASR Verkäufer usw. , da kann man keinen 1,50 m Abstand halten. Solltest du ärztliche Hilfe brauchen, weise den Arzt daraufhin 1,50 m Abstand.

  • 10
    2
    mops0106
    20.03.2020

    @d0m1ng024:
    Die von Ihnen genannte "Scheißegal-Einstellung" betrifft nicht nur aber vor allem auch Jugendliche. Die Berichte von Gruppen am Konkordia-Park (z.T. noch heute früh vor der Einzäunung) und Schlossteich sagen alles. Wenn ich aus dem Fenster sehe, sehe ich ständig Jugendliche, die in kleineren und größeren Gruppen unterwegs sind. Die Letzten lieferten sich einen Wettkampf, wer am weitesten spucken kann. In den Nachrichtensendungen wurden zum Zeitpunkt der Schulschließungen genug ältere Schüler/ Jugendliche gezeigt, die bedauerten, dass sie Aufgaben zu Hause erledigen sollen. Entsetzt war ich von einer Elftklässlerin!, die sagte, sie hätte gedacht, dass sie jetzt Ferien hätte.

  • 12
    2
    d0m1ng024
    20.03.2020

    Also ich seh auf dem Bild nur zwei Arbeiter die den Abstand von 1,50 m einhalten...

    Das ist aber wieder ein typisches Bild gewesen... Sobal die Schüler zwischen 13 und 17 Jahren zu Hause sitzen, wissen se nischt mit sich anzufangen und treffen sich mit einer Scheißegal-Einstellung draußen in Gruppen. Das war nicht nur im Konkordia-Park so, sondern ein Bild in der ganzen Stadt. Überall lungerten die älteren Schüler in Gruppen rum.

  • 17
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    JKONE
    20.03.2020

    Sinnvolle Maßnahme, aber auf dem Bild sieht man 2 Arbeiter dicht bei dicht. Auch in der Stadt an Imbissen treffen sich zur Frühstückspause Bauarbeiter und stehen, sitzen in großen Gruppen zusammen. Bei diesen Leute ist der Sinn der Maßnahme die sie ausführen noch nicht angekommen.