Nächster Anlauf für Rettung der alten Hartmannfabrik

Der Investor ist in der Region gut bekannt. Noch in diesem Jahr will er mit den Arbeiten beginnen. Auch die Stadt hegt Pläne.

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66 Kommentare
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  • 1
    2
    franzudo2013
    15.09.2020

    Hallo Detlef Müller,
    vielen Dank für die Informationen und die Gesprächsbereitschaft. Grundsätzlich ist es sicher gut, wenn Sie die Gelder nach Chemnitz lenken.
    Meinen Frust macht das nicht kleiner.
    Für die kleinen Beträge der Denkmalförderung müssen die Bauherren in Chemnitz viel durchmachen. Investoren, Bürger, Bauherren werden in Chemnitz deutlich schlechter als in den benachbarten Landkreisen behandelt bzw. werden hier schikaniert. Viele Förderprogramme werden in der Verwaltung als Selbstbedienungsladen für die Öffentliche Hand betrachtet. Der Bürger und der private Eigentümer kommen nicht vor.
    Ihr Ausdruck spricht für sich, .. " wir fördern jedes Jahr... ". Genau so ist es nicht. "Wir" sind alle Steuerzahler, Wähler und Bürger des Landes. Bei Ihnen klingt das wie "wir" die MdBs, die SPD und die Verwaltung.
    Das hätte mich vor einem Jahr kalt gelassen. Jetzt ist diese Anmaßung das Sahnehäubchen zu den anderen Repressionen des Staates und zu dieser Titanic- Attitüde. Es wird Geld ausgekippt, dass es jeden haushalterisch denkenden Menschen graust. Die Quittung kommt. Das ist reine Mathematik.

  • 2
    0
    vitaminbonbon
    15.09.2020

    @franzudo: Sie dürfen nicht Äpfel mit Birnen... Bei der Hartmannfabrik geht es um Denkmalschutzförderung aus Mitteln des Bundes und des Freistaates. Ja, in bemerkenswerter Höhe. Wir fördern jedes (!) Jahr drei größere Projekte: Die benannte Hartmannfabrik, das Kaßberg-Gefängnis, Trakt B und den alten Lokschuppen am Hauptbahnhof, Lerchenstraße sind es für 2020. In den letzten Jahren u. Rittergut Rabenstein, Eisenbahnmuseum, Holzhalle Zwickauer Straße, Seilablaufanlage, diverse Kirchen. Und nö, dafür schäme ich mich nicht. Ganz und gar nicht. Was Sie bekritteln, sind die kommunalen, städtischen Denkmalschutzprojekte - eine lange Antragsliste bei begrenzten Mitteln. Da müssten mehr kommunale Mittel in den Denkmalschutztopf. Ob das zu schaffen ist, werden die beginnenden Haushaltberatungen zeigen.

    Beste Grüße,
    Detlef Müller

  • 1
    1
    franzudo2013
    14.09.2020

    Liebe Chemnitzer, wer die Listen kennt, welche Denkmalförderung in Chemnitz verteilt wird, der weiß, dass es da um Summen zwischen 2.000 und 20.000€ geht. Wenn plötzlich eine knappe Million ausgeschüttet wird, ist das ein Schlag ins Gesicht jedes Bauherrn, der ein Denkmal saniert hat.
    Es spricht natürlich auch Bände über diejenigen, welche hier und heute Geld ausschütten, welches morgen schon bitter fehlen wird.
    Detlef Müller, Sie sollten sich schämen, solche eine Tat noch zu bejubeln. Bin auf Ihre Statements zu den Einsparungs- und Kürzungsrunden 2021 gespannt.
    Oder muss man ein Zahlenmensch sein, um das zu verstehen ?

  • 9
    11
    franzudo2013
    14.09.2020

    Man könnte auch erwähnen, dass die Halle im Eigentum der Stadt war und für 50.000 € verramscht wurde. Das Geld vom Bund stammt uebrigens vom Steuerzahler aus der weltweit höchsten Abgabenlast und den höchsten Strompreisen.
    Auf diesen Feldern ist Deutschland Weltklasse. Bei Flughäfen, Bahnhöfen und Kraftwerken leider nicht mehr.

  • 17
    3
    vitaminbonbon
    14.09.2020

    „ einen Fördermittelbescheid in Höhe von 970.000 Euro für die Sanierung des Gebäudes in Empfang. Geld, das aus einem Sonderprogramm stammt, mit dem der Freistaat die Denkmalpflege unterstützt.“
    Nur zur Klarstellung: 490.000 Euro davon (mehr als die Hälfte!) sind Fördermittel des Bundes. Hätte man durchaus erwähnen können.
    Viele Grüße,
    Detlef Müller

  • 35
    5
    KMS1983
    14.09.2020

    Denkmalschutz ja, aber mit Maß und Mitte. Es nützt nämlich niemandem etwas dem Verfall weiter zuzusehen, weil Investoren aufgrund viel zu hoher Auflagen durch die Denkmalbehörden vor einer Sanierung zurück schrecken.