Netzausbau: 26 Kommunen beteiligen sich

Landkreis will Projekt zentral koordinieren

Zwickau/Limbach-O..

Nach der zweiten Abstimmungsrunde über das vom Landratsamt koordinierte Breitbandprojekt steht fest, dass sich 26 der 33 Kommunen im Landkreis Zwickau an dem gemeinsamen Vorhaben beteiligen. Das gab die Breitbandbeauftragte des Landkreises, Annegret von Lindeman, nach einer gemeinsamen Sitzung mit Gemeindevertretern in dieser Woche bekannt. Vorgesehen ist, dass die Kommunen sammeln, an welchen Stellen die Internetversorgung ausgebaut werden soll, damit der Landkreis anschließend eine Sammelausschreibung vornimmt. Größtes Hindernis beim Netzausbau ist bisher, dass sich trotz bereitstehender Fördermittel häufig keine Firmen finden, wenn die Aufträge nicht lukrativ genug sind.

Diese Erfahrung hatte auch die Stadt Limbach-Oberfrohna gemacht: Kein Unternehmen hatte Interesse daran, einige Straßenzüge in Rußdorf, Uhlsdorf und Dürrengerbisdorf sowie die Limbacher Tännigtsiedlung mit Glasfaser zu versehen. Deshalb hatte sich die Stadt verwaltung dafür ausgesprochen, eine kommunenübergreifende Lösung zu finden. Im Rest des Stadtgebietes ist mit einigen Ausnahmen (Gewerbegebiete) vorerst kein Glasfaserausbau vorgesehen. Dort sollen andere Techniken zum Einsatz kommen, um schnelles Internet zu ermöglichen.

Christoph Ulrich

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Keinen Bedarf beim Landkreis angemeldet haben Bernsdorf, Hartenstein, Langenweißbach, Lichtentanne, Meerane, St. Egidien und Wildenfels. In der Regel ist dort der Ausbau schon erfolgt oder gerade in Vorbereitung. Hartenstein steckt laut Bürgermeister Andreas Steiner schon mittendrin im Ausbau. Die Bernsdorfer Bürgermeisterin Roswitha Müller (FDP) hat schon ein Angebot der Telekom vorliegen. (ael/jop)

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