Neubau der Sporthalle wird länger dauern

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Hartmannsdorfer Projekt wird laut Bürgermeister bis Jahresende fertig

Hartmannsdorf.

Kann die Gemeinde Hartmannsdorf beim Sporthallen-Neubau ihren Zeit- und Kostenplan halten? Diese Frage beschäftigte den Hartmannsdorfer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Rund 5,5 Millionen Euro hat die Kommune für das Vorhaben eingeplant. Schul- und Vereinssport sollten das moderne Sportzentrum ab Herbst nutzen können.

Doch bereits mit der Vergabe der Arbeiten für den Rohbau hatten die Räte im April des Vorjahres erst rund einen Monat später als geplant den Baustart für das Vorhaben gegeben. Grund der Verzögerung war laut Bürgermeister Uwe Weinert (CDU) die Coronapandemie. Im Winter behinderten Frosttage und Schneefälle die Arbeiten auf der Baustelle. Seit Anfang dieser Woche geht es laut Ortschefs wieder voran. Nach dem Sozialtrakt bekomme jetzt die Halle eine Deckplatte, sagte er.

Die Räte stimmten für die Vergabe weiterer Aufträge an Firmen, die Aluminium- und Glaselemente sowie Wärmedämmung und Putz an den Außenseiten des Neubaus anbringen sollen. Auch der Auftrag zum Einbau von Fenstern und Außentüren wurde vergeben. Laut Weinert sollen Ausschreibung für Bauleistungen im Inneren des Gebäudes folgen. Vor November ist nach seinen Angaben jedoch nicht mit dem Abschluss der Arbeiten zu rechnen.

Neben der Halle sollen die Außenanlagen ebenfalls für die Nutzung durch Schul- und Vereinssport hergerichtet werden. Geplant sind etwa ein Kleinfeldsportplatz und eine Laufstrecke im Freien. Der Neubau auf einem kommunalen Grundstück gegenüber dem Freibad an der Carl-Kirchhof-Straße soll künftig optimale Trainingsbedingungen für verschiedene Sportarten bieten und besser als die vorhandenen Sportstätten für den Wettkampfbetrieb geeignet sein. Die Warmwassererzeugung für die Halle soll durch eine Solaranlage erfolgen, die im Sommer überschüssige Wärme ins Freibad abgibt und dort für eine höhere Wassertemperatur im Becken sorgt.

Der gesteckte finanzielle Rahmen für das Projekt kann laut Bürgermeister voraussichtlich eingehalten werden. Die Bausumme für den Rohbau sei zwar gestiegen, für einige Gewerke lagen die Angebote jedoch auch unter dem erwarteten Preis. Letztlich blieben noch die Einrichtungsgegenstände, um zu sparen, so der Orts-Chef.

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