Neue Debatte über Kohleausstiegstermin

Stadträte wollen prüfen lassen, ob der Versorger Eins bereits 2023 und nicht erst ab 2029 nur noch Gas verbrennen kann. Doch der Antrag stößt nicht nur auf Zustimmung.

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13Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    2
    RKlaus
    28.05.2020

    Chemnitz hat 3 Umweltprobleme zu lösen:
    1. Die Umstellung des Heizkaftwerkes von Braunkohle- auf Gasheizung
    2. Die Errichtung eines Inselkraftwerkes in Siegmar mit Holzschnitzelheizung
    3. Müllverbrennung in Chemnitz
    Zu Punkt 1 liegt ein Lösungsvorschlag vor.
    Zu Punkt 2 die Holzschnitzelheizung. Braunkohle entwickelte sich aus Holz. Wenn also Holz verbrannt wird dürfte sich die gleiche Umweltverschmutzung wie bei der Verbrennung von Braunkohle einstellen.
    Zu Punkt 3 die Müllverbrenung. Die Müllverbrennung ist das heikelste Problem.
    Es wäre schön wenn sich der Stadtrat schwerpunktmäßig um Punkt 2 und 3 kümmern würde.

  • 3
    1
    franzudo2013
    19.05.2020

    Man kann erst in etwas neues einsteigen, wenn das neue da ist. Es soll schon große Bauvorhaben in Deutschland gegeben haben, die etwas länger gedauert haben als ursprünglich geplant.
    Ich lasse mich gern eines besseren belehren und würde mich freuen, wenn das Heizkraftwerk schnell und unkompliziert umzustellen sein sollte.

  • 6
    0
    j35r99
    18.05.2020

    Eine Frage: Haben wir nicht ein Spitzenheizkraftwerk in Chemnitz, dass in Karl-Marx-Stadt gebaut wurde und mit Gas betrieben wird?
    Es steht an er Auffahrt zum Südring!

  • 1
    2
    cn3boj00
    18.05.2020

    @franzudo: Kennen Sie die Hans-Carl-von Carlowitz-Gesellschaft? Haben Sie den Namen überhaupt schon mal gehört? Dass Herr Füßlein in der FDP ist liegt einfach daran, dass er schon in der DDR in der LDPD war, die in der FDP aufging. Was ist an dem Vorschlag Populismus? Sagen Sie es uns.
    Gaskraftwerke müssen nicht erst erfunden werden, sie sind Stand der Technik. Und jedes Kohlekraftwerk kann sehr einfach auf Gas umgestellt werden, sofern eine Gasleitung vorhanden ist. Als die Britische Regierung vor etwa 5 Jahren einen CO2 Preis auf Kohle eingeführt hat haben die britischen Kraftwerksbetreiber freiwillig ihre Kraftwerke auf Gas umgestellt. So haben die Briten innerhalb von weniger als 5 Jahren den Kohleausstieg geschafft.
    Was erzählen Sie uns also hier?

  • 2
    4
    franzudo2013
    18.05.2020

    Die FDP bleibt sich treu und betreibt Populismus.
    Man sollte doch erstmal ein Gaskraftwerk bauen und Erfahrungen sammeln. Wenn es funktioniert, baut man das nächste. Machen statt labern. Dann wird man sehen.
    Es ist weder banal ein Kohlekraftwerk zu bauen, noch ein Gaskraftwerk.
    Die Unterstellung der Grünen, die Altvorderen wären zu dumm gewesen, ist eine bodenlose Unverfrorenheit. Ohne unsere Vorfahren hätten wir weder Strom npch Wärme.

  • 4
    2
    cn3boj00
    18.05.2020

    Tatsache ist, dass Gas deutlich weniger CO2 emittiert als Kohle, und dass zusätzlich auch kaum Schadstoffe wie Schwefeloxid, Stickoxid und Kohlenwasserstoffe entstehen. Jeder der einen Gasheizkessel zuhause hat weiß das. Und wenn alle, die zu hause mit gas heizen, noch einen Braunkohleofen hätten wären wir wieder im Gestank der DDR. Dass einige Leute hier dafür kein Verständnis haben beruht wohl auf Ignoranz den Tatsachen gegenüber.
    Klar ist auch, dass gas nur eine Zwischenlösung sein kann, denn wie Kohle wird es einfach mal alle oder die Förderung unrentabel. Wobei die Kohleförderung jetzt schon unrentabel sein könnte, wenn sie mit einer CO2-Abgabe belastet würde, mit der die Energiewende bezahlt wird statt mit der EEG-Umlage durch uns Kunden.
    Dass das System nicht funktioniert sieht man ja an der Begründung durch EIns, schließlich machen die ja doppelt Kohle wenn sie erst die Kessel noch paar Jahre abschreiben können und dann (wenn sie sowieso getauscht werden müssen) auch noch eine Vergütung bekommen.

    Außerdem soll ja nur ein Prüfauftrag erteilt werden, die Räte sollen (und können) doch nicht beschließen dass es so gemacht werden soll. Schließlich sind sie nicht die Geschäftsführung. Wo bitte ist das Problem?

    Dass die SPD dagegen ist ist ein weiterer Beweis dafür dass die Genossen noch immer nicht in die Zukunft blicken können. Für mich nicht mehr wählbar.

  • 6
    3
    jeverfanchemnitz
    18.05.2020

    Hier ist doch die Rede von Prüfung. Prüfen sollte man alle Entscheidungen regelmäßig und umfassend. Alles andere ist doch fahrlässig. Und erst das Ergebnis ist zu bewerten. Wo ist das Problem?

  • 4
    4
    Lesemuffel
    18.05.2020

    "Wir haben als Stadt einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität zu leisten" begründet D. Füsslein. (Auszug für Herrn Müller)

  • 6
    8
    MuellerF
    18.05.2020

    @macxs: Wo steht denn hier was von "klimaneutral"? Energie aus Verbrennung kann niemals klimaneutral sein, trotzdem ist Gas in dieser Hinsicht effizienter & damit WENIGER klimaschädlich als Kohle. Asche / Feinstaub fallen ganz nebenbei auch noch weg.

  • 10
    4
    Lesemuffel
    18.05.2020

    Soviel Vertrauen in die Versorgung mit Erdgas ist wagehalsig. Man braucht sich nur die massiven Behinderungen bei der Fertigstellung von Nordstream II anzuschauen. Da lässt Berlin die Russen im Regen stehen, man gehorcht den Freunden(?) aus Übersee. Bei Braunkohle wären wir unabhängig, Lippendorf als supermoderne BKK könnte noch 40 Jahre Strom und Fernwärme liefern, ohne dass ein messbarer Einfluss auf das Klima zu verzeichnen wäre.

  • 15
    4
    macxs
    18.05.2020

    Aha, jetzt heißt es "klimaneutral", wenn man statt fossiler Kohle fossiles Gas verbrennt?

    Egal, wir werfen noch das Wort "Wasserstoff" mit in den Satz, dann glaubt uns bestimmt jemand, dass wir das mit klimaneutral ernst meinen. Das kann man dann bestimmt auch in einem Gaskraftwerk verstromen. *kopfschüttel*


    Ciao!
    Marco

  • 6
    12
    franzudo2013
    18.05.2020

    Hoffentlich kann sich die eins ihren Neubau auch in 3 Jahren noch leisten?
    Es ist gewagt, langfristige Mietverträge einzugehen und gleichzeitig sein Geschäftsmodell zu demontieren.

  • 17
    15
    Tauchsieder
    18.05.2020

    So etwas kommt dabei heraus, wenn sich ein Unternehmen mehrheitlich in kommunaler Hand befindet. Da darf jeder mal anfassen, da kann jeder mal Geschäftsführer spielen. Obwohl es einen Plan gibt haben die Kommunalpolitiker keinen. Wer toppt als nächstes die Forderungen der FDP?
    Ich hätte auch Einen, verkneife ihn aber mir.