Neue Präsidentin am Amtsgericht in Chemnitz

Dresden/Chemnitz. Mit Regina Tolksdorf steht erstmals eine Frau an der Spitze eines Amtsgerichts in Sachsen. Die Juristin wird am 1. November Präsidentin des Amtsgerichts Chemnitz. Wie das Justizministerium am Mittwoch mitteilte, tritt die gebürtige Westfälin die Nachfolge von Martin Uebele an, der bereits seit Dezember 2017 Präsident des Landgerichts Dresden ist.

Regina Tolksdorf hatte 1994 ihre berufliche Laufbahn als Richterin auf Probe am Landgericht Zwickau und beim Oberlandesgericht Dresden begonnen. Anschließend wechselte sie zur Staatsanwaltschaft Zwickau sowie später als Richterin an das Landgericht Zwickau. Zuletzt war Regina Tolksdorf Direktorin des Amtsgerichts Plauen. In ihrer künftigen Position am Amtsgericht Chemnitz ist sie Chefin von rund 250 Mitarbeitern, darunter 38 Richter. (dpa)

9Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    HHCL
    02.11.2019

    @Blackadder: Der Widerspruch entsteht nur wenn man Kommentare verschiedener User völlig sinnfrei mischt.

    Im zweiten Kommentar hatte ich auch klar gemacht, worum es mir ging, nämlich, dass es mich wundert, dass auch 30 Jahre nach dem Mauerfall überproportional viele Qualifizierte aus einem bestimmten Landesteil kommen und es hier keine zu geben scheint.

  • 3
    5
    gelöschter Nutzer
    02.11.2019

    Schon lustig die Kommentare hier: geht es um die Frauenquote, schreien alle: es muss nach Qualifikation gehen, nicht Geschlecht! Wird jedoch eine Frau nach Qualifikation eingestellt, brüllen alle: ABER sie ist ein Wessi! Na was denn nun? Quotej a oder nein? Ihr müsst Euch schon mal entscheiden!

  • 3
    5
    HHCL
    02.11.2019

    @Distelblüte "Wenn Herkunft das vordringlichste Thema ist, ..."

    Natürlich ist sie es, wenn in einer sächsischen Stadt fast ausschließlich Leute aus anderen Bundesländern in den leitenden Funktionen eingesetzt werden. Angeblich hat Sachsen eines der besten Schulsysteme Deutschlands. Erstaunlich, dass dieses System offenbar in den letzten 30 Jahren keine Leute generiert haben soll, die in Führungspersonen einsetzbar sind, sondern auch nach 30 Jahren Leute "importiert" werden müssen, die das können.

    Auch aus solchen Gründen fühlen sich Menschen als Bürger zweiter Klasse und beginnen eigenartige Parteien zu wählen, wenn sie das Gefühl bekommen, dass bei der Auswahl doch die Herkunft eine Rolle zu spielen scheint.

  • 7
    2
    Malleo
    31.10.2019

    distel..
    und die alten weißen Männer.
    Wußten Sie,dass über 60 jährige gebildete Männer am wenigsten die AfD gewählt haben?
    Freuen Sie sich doch mal über die von Ihnen so geliebten weißen Männer.
    Ja und die Netzwerke wirken noch immer.

  • 4
    8
    Distelblüte
    31.10.2019

    Wenn Herkunft das vordringlichste Thema ist, wenn eine Juristin Präsidentin am Amtsgericht Chemnitz wird, dann haben sich alte weiße Männer in Sachsen über diese News ausgetauscht.

  • 7
    5
    osgar
    31.10.2019

    Nu kommt mal wieder runter.
    Wo hat die Frau ihre berufliche Laufbahn begonnen? Richtig in Zwickau.

  • 7
    7
    Deluxe
    31.10.2019

    Mir ging es genauso.
    Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

    Eine gebürtige Sächsin als Gerichtspräsidentin in Sachsen wäre 30 Jahre nach der Grenzöffnung schließlich undenkbar.

  • 9
    7
    ChWtr
    31.10.2019

    Komisch, dasselbe habe ich auch gedacht.
    Es ändert sich demnach nichts, was falsch ist - völlig falsch!

  • 10
    6
    HHCL
    31.10.2019

    Warum wusste ich noch bevor ich es gelesen habe, wo diese Frau herkommt?



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