Neuer Landesbranddirektor kommt aus Chemnitz

Innenminister beruft Dirk Schneider in die Funktion - Erste Aufgabe: Konzeption zur Waldbrandbekämpfung

Der Freistaat bekommt mit Dirk Schneider aus Chemnitz einen eigenständigen Landesbranddirektor, der sein Wissen und seine Erfahrungen im Innenministerium einbringen soll. Bislang war die Aufgabe laut Ministerium mit der Leitung der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule verknüpft. Schneider, der in der Nähe von Chemnitz wohnt, wurde am Freitag von Innenminister Roland Wöller berufen. Eine seiner ersten Aufgaben soll die Erstellung einer Konzeption zur Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung in Sachsen sein.

Der gebürtige Münchner studierte Sicherheitstechnik mit dem Schwerpunkt Brand- und Explosionsschutz sowie Rettungsingenieurwesen. Er promovierte im Fachgebiet Waldbrandschutz. Unter anderem leitete der heute 50-Jährige die Werkfeuerwehr des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS in München und war von 2011 bis 2019 Abteilungsleiter Einsatzdienste der Chemnitzer Berufsfeuerwehr. Ehrenamtlich engagierte er sich unter anderem im Rettungsdienst. Schneider gilt als Experte für luftgestützte Einsatzoperationen und den Waldbrandschutz. Im Freistaat leisten rund 45.000 Einsatzkräfte in acht Berufsfeuerwehren, 14 Werkfeuerwehren, 13 Betriebsfeuerwehren und 419 freiwilligen Feuerwehren ihren Dienst. Zudem gibt es in Sachsen 972 Jugend- und Kinderfeuerwehren. (gp/mib)

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