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Neues Heizsystem für drei Gebäude

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Überalterte Technik soll im kommenden Jahr in Limbach-Oberfrohnas Gymnasium gegen neue ausgetauscht werden. Doch nicht nur dort soll es Veränderungen geben.

Limbach-Oberfrohna.

Die Stadt Limbach-Oberfrohna will drei Objekte an der Pleißaer Straße mit hochmodernen Heizsystemen ausstatten und dafür 710.000 Euro ausgeben. Konkret handelt es sich dabei um das Albert-Schweitzer-Gymnasium, das benachbarte Kurshaus und die neue Zweifeldturnhalle.

Die Stadträte stimmten in ihrer jüngsten Sitzung für die Investitionen, für die auch Fördermittel beantragt werden sollen. Wenn alles nach Plan läuft, könnten die Arbeiten im kommenden Jahr begonnen und bis Ende 2023 abgeschlossen sein.

Bedingt durch einen Vertragsablauf der Wärmeversorgung und einen Kesseldefekt im Gymnasium, einen überalterten Kessel im Kurshaus und den geplanten Neubau der Sporthalle auf dem Gelände des Gymnasiums hat der Fachbereich Stadtentwicklung angeregt, eine sinnvolle Wärmeversorgung für alle drei Gebäude zu entwickeln. Sie soll sowohl wirtschaftlich als auch umweltfreundlich sein. Oberbürgermeister Gerd Härtig stellte die Pläne den Stadträten am Montag vor, die einstimmig dafür votierten.

Der Beschluss sieht vor, die Wärmeversorgung des Gymnasiums energetisch umzugestalten. Durch eine Havarie im vergangenen Jahr wurde bereits der bestehende Kessel gegen einen effizienteren ausgetauscht. Ein Contractingvertrag mit dem Versorger eins Energie ist ausgelaufen, sodass eine neue Wärmeversorgung her muss. Laut Vorlage soll die neue Kesselanlage übernommen und um hocheffiziente Brennstoffzellen ergänzt werden. Dadurch erhofft sich die Stadt eine Senkung des Strombedarfs.

Im benachbarten Kurshaus gibt es derzeit einen Kessel von 1993, der stark erneuerungsbedürftig sei. Das in die Jahre gekommene Modell soll gegen einen neuen, hochwertigen Brennstoffkessel ausgetauscht werden. Die neue Turnhalle wird bereits mit einer Wärmeversorgung über eine Wärmepumpe ausgestattet, die künftig gleichzeitig den Grundwärmebedarf des Kurshauses absichern könne. Die Spitzenlasten würden dann über den Neukessel aus dem Kurshaus abgedeckt. Schließlich soll noch eine neue Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Sporthallenneubaus die Strom-Grundlasten für Kurshaus, Gymnasium und Turnhalle in den Sommermonaten decken.

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