OB-Kandidat Lars Faßmann: "Wir haben keine Fehlerkultur"

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Oberbürgermeister-Kandidat Lars Faßmann über seine Ideen zur Innenstadt-Entwicklung, einen Kreisverkehr ums Zentrum und darüber, ob er im zweiten Wahlgang wieder antritt

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 17
    3
    Tifi
    16.09.2020

    Wo er recht hat und drastisch formuliert: Der Fisch stinkt vom Kopf her. Und nur so lassen sich Verwaltungen reformieren...von oben. Allzu schnell schleicht sich die Denkart ein der Bürger ist dazu da die Anforderungen der Verwaltung zu erfüllen. Allerdings vermittelt mir der Herr Fassmann im Interview nicht den Eindruck als wäre Leute mitzunehmen eine seiner Stärken. Und die wird er bei der Organisation einer Stadt in wesentlich höherem Maße benötigen als in der eigenen Firma.

  • 7
    18
    BunteRepublikTäuschland
    16.09.2020

    Der parteilose Kandidat Faßmann ist immerhin besser als dieser SPD-Schulze.
    Faßmann bring unkonventionelle, neue Ideen mit und besitzt Führungsstärke.
    Ich gehe dennoch davon aus, dass Almut Patt unsere zukünftige Oberbürgermeisterin wird!

  • 24
    3
    macxs
    16.09.2020

    Wenigstens mal nicht nur inhaltsloses Blabla und "wir wollen Chemnitz größer denken".
    Ich befürchte nur, dass man als OB nicht so durchregieren kann, wie in einer Firma. Da muss man zumindest die meisten Stakeholder zufriedenstellen.

    Jedenfalls sehr erfrischend.

  • 26
    1
    lfa
    16.09.2020

    @Pixelghost: Da steht: "Wir dürfen nicht nur an den Handel denken, sondern auch an Bildung und Wissenschaft. Wir müssen auch so großartige Einrichtungen wie das Tietz an die Innenstadt anbinden. Wir haben bauliche und Verkehrssituationen, die untragbar sind."

    Seitens Primark besteht übrigens keine "Gefahr", da die Angst haben, ihre Kunden in Dresden und Leipzig zu kannibalisieren, wenn die alle nach Chemnitz kommen. Die Freie Presse hatte dort angefragt. Auch die Textilien im Kaufhof, H&M, Zara usw. kommen aus den Billiglohnländern. Das Problem ist der Konsument und dessen Wissen um die Textilproduktion. Da wird in der Schule nichts vermittelt. Neben Ketten kann es auch Second Hand Läden, regionale Modelabels usw. geben. Allerdings gibt es derzeit keine attraktiven Flächen, wo diese Läden überleben können und keine Kundschaft, die aus dem Umland kommt. Die gehen nämlich ins Chemnitz Center, wo die eben die zugkräftigen Ketten ansässig sind und wo es kostenlose Parkplätze gibt. Durch den Wegfall von 700 Parkplätzen und bis zu acht Jahre dauernde Baustellen wird die Innenstadt noch mehr Kunden verlieren und die Läden werden ihr Sortiment noch mehr auf Nahhandel anpassen. Insofern sind mehrere Maßnahmen erforderlich, wenn eine attraktive und wirtschaftlich funktionierende Innenstadt entstehen soll. Allein auf ein Hutfestival und eine Webseite zu setzen, dürfte nicht ausreichen. Ebenso wird eine Kulturhauptstadt die Innenstadt nicht retten.

  • 18
    6
    Pixelghost
    16.09.2020

    Und dann habe ich noch einen:

    Fehlerkultur? Oh, die ist durchaus da. Unsere Fehlerkultur besteht aus folgendem:

    Benennen der Fehler - hochtrabend reden - und wenn Praktiker mit Erfahrung ( die durchaus auch da sind) Lösungen anbieten und sagen was alles dazugehört, welche Mühen UND KOSTEN, fällt man um.

    Wenn einer sagt: „So und so muss es laufen. Und dafür muss dieses oder jenes her und getan werden...“, winkt man ab und geht.

    Konsequent inkonsequent nenne ich das.

  • 43
    10
    Pixelghost
    16.09.2020

    Primark? Ich lese immer wieder Primark.

    Das soll die Lösung für die Chemnitzer Innenstadt sein? Billiglohnprodukte aus Bangladesch?