OB-Kandidatin Susanne Schaper: "Wir haben Millionen rausgeblasen"

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Die Bewerberin der Linken über ihre Idee eines Party-Beauftragten, Bürgerentscheide als Hilfe für Politiker und ob sie vor dem zweiten Wahlgang zurückziehen würde

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2020 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    2
    tbaukhage
    14.09.2020

    @Tifr:
    Die ursprünglichse Aussage lautete

    ---schnipp (orig. Tifr)---
    "... ihre Neinstimme im Landtag zur Zulassung von " Massenpetitionen" und der Herabsetzung von Quoren für Volksanträge und Volksentscheide ..."
    ---schnapp---

    Und diese Aussage ist eben falsch, denn Frau Schaper hat für den Gesetzentwurf "Absenkung der Quoren für Volksbegehren" mit JA gestimmt. Einen passenden Link habe ich geliefert.

    Ende der Diskussion meinerseits dazu.

  • 2
    7
    Tifi
    14.09.2020

    @ TBAUKAGE Frau Scharper hat am 31.8.16 für die Quorenabsenkung gestimmt ( Linken Antrag) und am 13.12. des gleichen Jahres gegen die dafür notwendige Änderung der Landesverfassung, die die Neuordnung der Antragstellerschaft und dezidiert die Quorenabsenkung beinhaltet. Der Antrag im Dezember kam wohl von den " Falschen " . Aber wenn man nur das Fettgedruckte liest ! Da helfen dann auch keine grünen Ha(c)ken .

  • 10
    3
    Deluxe
    14.09.2020

    Über kurz oder lang wird die Menschheit gar nicht mehr anders können, als ein wie auch immer geartetes neues "sozialistisches" System zu entwickeln. Der Ressourcenverschwendung und dem Verbrauch unserer Lebensgrundlagen ist mit marktwirtschaftlichen Mitteln einfach nicht beizukommen - das können wir drehen und wenden wie wir wollen. Ein System, das ausschließlich auf wirtschaftlichem Wachstum und Gewinnmaximierung basiert, ist langfristig nicht fähig, diesen Planeten und seine begrenzten Ressourcen zu erhalten und so gerecht zu verteilen, daß dauerhaft für alle genug bleibt.

    Es wird also nur mit einer neuen Form der Planwirtschaft funktionieren.

    Leider sehen die meisten Leute schon bei dem Begriff rot, denken an bröckelnde Fassaden, marode Straßen, veraltete Autos und Warteschlangen überall.
    Das, was ich meine, hat damit aber nichts zu tun.

    Es wird eine globale Planwirtschaft geben müssen, die weg kommt von der alles bestimmenden Gewinnmaximierung, hin zu einer planvollen Verteilung von Ressourcen, die dazu natürlich in gesellschaftlicher und nicht mehr in privater Hand sein müssen.

    Ein Umwälzungsprozeß über die nächsten 100 bis 500 Jahre, vermute ich.

    Die Frage ist nicht, ob er kommt, sondern nur, wie er kommt. Denn kommen wird un muß er. Entweder zwingen uns Migrationsbewegungen und Wirtschaftskriege dazu (vor atomaren Auseinandersetzungen möge uns die Vernunft bewahren), oder wir schaffen es vo selbst und ohne gewalttätige Konflikte, das Ruder herumzureißen.

    Ich glaube allerdings nicht, daß Leute wie Frau Schaper dafür die richtigen Weichen stellen. Denn es geht nicht um kurzsichtig-ideologisierte Pläne wie beispielweise die Migrationspolitik der Linkspartei, sondern um ein global angelegtes und funktionierendes neues System, das erst noch entwickelt werden muß und eines Tages auf dem gesamten Erdball anwendbar sein muß. Ich hoffe, unsere Ur-ur-ur-ur-...-Enkel verstehen, was ich meine und schaffen die Wende in diese Richtung. Andernfalls frißt der Kapitalismus sich selbst, seine Kinder und diese Erde auf, bis nichts mehr davon übrig ist und wir uns im Weltraum nach einer neuen Heimat für die Menscheit umsehen müssen.

  • 6
    4
    acals
    14.09.2020

    soviel komplimente muss ich dann doch zurückgegen - das Herr Prof. Dr. helmut Seidel und die seinen nicht mehr das Zepter in der Hand halten - darüber ist auf der Strasse abgestimmt worden. Ich war dabei - gelebte Philosophie halt. Das hat der gute Mann nicht für möglich gehalten ... denn "wissenschaftlich" war ja das gegenteil bewiesen.

    Ich messe ihn dann an seinen eigenen Worten - nicht an mehr, aber auch nicht an weniger. Wenn ein Wissenschaftler eine Hypthose/Theorie aufstellt die sich als falsch erweist, sollte er eigenständig korrigieren. Das hat er nicht geschafft ... vielleicht findet sich aber doch in seinem Nachlass etwas, was ihm aus dem Schutt der Gechichte wieder auf Augenhöhe zu uns bringen könnte.

  • 7
    5
    Freigeist14
    14.09.2020

    acals@ Sie als Sofa - Philosoph können sicher begründen ,wie die heutige Gesellschaft in aller Welt für Gerechtigkeit steht und die Probleme der Zukunft jenseits des ungebremsten Wachstums bewältigen kann . Ansonsten unterlassen Sie es einfach , honore Persönlichkeiten nach unten auf Augenhöhe zu ziehen .

  • 1
    8
    acals
    14.09.2020

    Die roten Daumen sind doch gut verstehbar, @vonvorn.

    Blicken wir mal zurück auf die Speerspitze dieser Ideologie, in theoretischer Natur.

    Da gabs in Leipzig Helmut Seidel, der viel über Geschichte der Philosophie von sich gab. "siehe auch und zB: Von Thales bis Platon. Vorlesungen zur Geschichte der Philosophie. Dietz Verlag, Berlin 1980."

    Nun schreibt der gute Mann dort das man sich nicht wundern soll - philosphien in der vergangenheit existieren heute als weltanschauung nicht mehr, taugen auch nichts zur Erklärung heute - sie haben den Boden für Neues (revolutionäres) bereitet. So auch 1980 - denn der kapitalismus mit seinen falschen Ideologien/Philosophien sieht sicht bereits seinem revolutionärem Neuen gegenüber. "Wer gewinnt diesen Wettstreit? Das wird die Gechichte zeigen."

    Nun, die Gechichte hat das gezeigt ... und zwar sehr präzise. Dennoch konnte es auch dieser gute Mann nicht lassen seine nun als Quark selbst eingeschätzte Ideologie weiter unters Volk zu bringen.

    Es kann nicht sein, was nicht sein darf ... das gilt dann offensichtlich nicht nur für diesen guten Mann.

  • 9
    6
    vonVorn
    14.09.2020

    Die roten Daumen bei Einspruch verstehe ich nicht, wie kann man für ein System sein das vor reichlich dreissig Jahren zusammengebrochen ist?

  • 10
    13
    gelöschter Nutzer
    13.09.2020

    Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf. Die beiden Tierchen haben das nicht vermocht, wohl aber die Realität.
    Der letzte 40 jährige Versuch der Ideologen ist hoffentlich noch nicht vergessen.

  • 11
    9
    tbaukhage
    13.09.2020

    @Tifr: ... und ich dachte immer, der grüne Hacken beim Abstimmverhalten steht für "dafür gestimmt". Jaja, es ist schon so eine Sache mit dem Leseverständnis!

  • 14
    12
    Tifi
    13.09.2020

    @ TBAUKAGE Ich versuche es ein letztes Mal,zähle Sie aber zu denen die nicht verstehen wollen um Ihr Weltbild nicht zu gefährden. Wenn Ihnen keine massive Diskrepanz in der Fragestellung zum Interview mit Herr Oehme auffallen ist Ihnen nicht zu helfen. Bohrende Nachfragen seitens des Interviewers habe ich angemahnt! Um auch hier den parteipolitischen Hintergrund , der ja beim Herrn Oehme das Interview dominierte, abzubilden und nicht verkappte Wahlwerbung zu betreiben indem man diese Fragen an Frau Scharper ausspart. Dieses impliziert nicht das ich an Frau Scharper irgendwelche Fragen hätte! Und die Daten zu den Abstimmungen beziehe ich genau von Website die Sie verlinken. Dort ist schlicht das Gegenteil Ihre Behauptung abzurufen. Arbeiten Sie bitte an Ihrer Lesekompetenz.

  • 9
    12
    tbaukhage
    13.09.2020

    @Tifr:
    Zum Einen: "wären nicht auch hier bohrende Nachfragen zu Stellung der Kandidatin dazu angebracht ?" Der ganze Beitrag besteht aus Fragen an Frau Schaper...
    Und jetzt plötzlich. "An Frau Scharper habe ich keine Fragen!"
    Wie jetzt???

    Die Weisheiten zum Abstimmungsverhalten der Frau Schaper könnte man von "abgeordnetenwatch" beziehen: https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/susanne-schaper/abstimmungen

  • 20
    4
    defr0ke
    13.09.2020

    Im Bezug zu Finanzen, Vorhaben und Pläne wird die Kompetenz des OB total überschätzt. Letzendlich ist nicht der OB für Stadtentwicklung, Maßnahmen und Projekte verantwortlich sondern der Stadtrat.

    Wenn was nicht realisiert wird, Jahre hinterher hinkt oder keinen finanziellen Mittel da sind, liegt das in den meisten Fällen am Stadtrat und deren Beschlüsse. Als OB kann man vielleicht Vorschläge einbringen und hat Veto-Recht, aber am Ende muss muss er sich trotzdem den Entscheidungen des Stadtrates beugen.

    Letzendlich ist die Hauptaufgabe des OB Repräsentation der Stadt und deren Bürger, Chef der Verwaltung und Leiter der Stadtratsitzungen

    Die Aufgabe des OB wird völlig überschätzt... Alles was vorgeschlagen wird, muss erst durch den Stadtrat. Deshalb kann mir ein Kandidat viel erzählen und Luftschlösser bauen, letzendlich braucht es für alles was er plant eine Mehrheit im Rat.

    Jeder Depp kann sich zum Bürgermeister wählen lassen... Wer hier alles kritisiert und schlecht redet, soll sich selber aufstellen und es besser machen.

  • 14
    12
    Tifi
    12.09.2020

    @ TBAUKAGE woher haben Sie denn die Weisheit zur Abstimmung von Frau Scharper ( Quelle) ?Abgeordnetenwatch ist da eindeutig. Das Team einer Landtagsabgeordneter würde sich wohl um Korrektur bei Falschaussagen bemühen. Ansonsten bezog sich meine Kritik auf das Interview und dessen auffällige blinde Flecken. An Frau Scharper habe ich keine Fragen! Ich durfte 25 Jahre die Segnungen der Linken " genießen " ! Mit diesem Gesellschaftsmodell bin ich lebenslang durch.

  • 19
    10
    Progress
    12.09.2020

    Alle die gleichen Phrasen. Egal, wer das "Rennen" macht, die Finanzen sind entscheidend, die werden immer knapper und die Einstellung/Streichung von Vorhaben, Plänen, Maßnahmen immer mehr, ob Patt, Schulz,oder sonstwer!

  • 24
    18
    mops0106
    12.09.2020

    Ja, Tifi, auch hier - wie bei Herrn Zschocke - keine einzige Frage zur Einstellung Antifa etc.
    An ihrer Rhetorik muss Frau Schaper noch arbeiten. Auch das muss ein OB können. Ihre Sätze zu lesen ist sehr anstrengend.

  • 21
    10
    tbaukhage
    12.09.2020

    @Tifi: Bei der Abstimmung zur " Herabsetzung von Quoren für Volksanträge und Volksentscheide" hat Frau Schaper mit JA gestimmt.
    Ansonsten: Selber fragen! Wer von den hier Schreibenden sollte denn sonst eine Antwort wissen?
    --> https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/susanne-schaper/fragen-antworten

  • 16
    12
    Lexisdark
    12.09.2020

    Mehr Bürgerbeteiligung wäre sicherlich gut, beim Stadion wäre es wirklich gut gewesen. Ob sowas aber immer auch funktioniert, ist die Frage. Zumindest sollte man eine Regel einbauen, dass das Ergebnis auch erst ab Mehrheit der Wahlberechtigten bindend ist und nicht die Mehrheit der abgegeben Stimmen. Wenn nur 30 Prozent der Bürger wählen, kann da keine Mehrheit da sein. Also am besten gleich Pflicht zur Abstimmung machen.

  • 46
    27
    Tifi
    12.09.2020

    Da es sich bei der Linken um eine Partei mit deutlich extremistischen Strömungen und diskussionswürdiger Vergangenheit handelt, wären nicht auch hier bohrende Nachfragen zu Stellung der Kandidatin dazu angebracht ? Wie passt zu Beispiel ihre Neinstimme im Landtag zur Zulassung von " Massenpetitionen" und der Herabsetzung von Quoren für Volksanträge und Volksentscheide zu ihrer Idee von Bürgerbefragungen? Oder warum Sie bei der Abstimmung über die Verurteilung jeglicher politischen Gewalt nicht mit abgestimmt hat ? Oder gehören solche Fragen hier nicht dazu sich ein Gesamtbild der Kandidatin zu machen ?

  • 28
    35
    DS91
    12.09.2020

    So viel Inhalt, Vision und Herzblut hatte kaum ein anderes Interview.

  • 20
    14
    fnor
    12.09.2020

    FFB-2-Masken gibts auch nur in Sachsen. In China werden FFP-2-Masken hergestellt.