OB-Wahl Chemnitz: So haben die Stadtteile gewählt

Während der Chemnitzer Westen seine Stimmen mehrheitlich der CDU-Kandidatin Almut Patt gab, konnte SPD-Bewerber Sven Schulze vor allem im Osten und im Heckertgebiet punkten. Je zwei Stadtteile entschieden Susanne Schaper von den Linken und AfD-Mann Ulrich Oehme für sich. Mehr als jeder dritte Wähler hat seine Stimme per Briefwahl abgegeben. Diese Ergebnisse können keinem Stadtteil zugeordnet werden.

Jetzt kostenlos testen

Testen Sie unser Digitalabo Premium
einen Monat lang kostenfrei


Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen (inkl. FP+)
  • inklusive kompletter Berichterstattung zur OB-Wahl

Sie sind bereits registriert? 

1717 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    0
    Steuerzahler
    26.09.2020

    @cn3...: Den Prozentsatz der AfD in Klaffenbach haben Sie wohl übersehen?

  • 0
    2
    Interessierte
    26.09.2020

    Hier kann man sich nochmals ein Bild machen …

    Schulze
    https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/chemnitz-stollberg/video-ob-wahl-sven-schulze-spd-100.html

    Schaper spricht von der 3.-größten ´ostdeutschen` Stadt und vom Tierpark
    https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/chemnitz-stollberg/video-ob-wahl-susanne-schaper-linke-100.html

    Almut Patt
    https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/chemnitz-stollberg/video-ob-wahl-almut-patt-cdu-100.html

  • 5
    7
    Interessierte
    23.09.2020

    Der Mann ist zwar auch römisch-katholisch , aber wohl in keiner Kirche tätig ...

    Der Mann würde mir gut gefallen als "OB für Chemnitz"
    (alternativ zu meinem Favoriten
    Und er steht wohl im wichtigsten Moment ´hinter` den Chemnitzern ..
    https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/chemnitz-stollberg/video-ob-wahl-ulrich-oehme-afd-100.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Oehme

  • 3
    3
    Interessierte
    23.09.2020

    Ich glaube nicht , dass das mit den Flüchtlingen zusammenhängt , wo - die CDU gewählt wurde , das wird wohl eher etwas mit dem Geldbeutel zu tun haben und mit der Zukunft derer , die den haben ...
    Wenn erst noch die teuren Wohnungen in der Innenstadt stehen , dann wird auch in dieser mehr CDU gewählt ...

  • 7
    6
    neuhier
    23.09.2020

    @cn3boj00: Die Einsiedler waren ja so nachtragend, dass sie noch gegen die Erstaufnahmeeinrichtung protestiert haben, als schon gar niemand mehr da war!

  • 10
    4
    cn3boj00
    22.09.2020

    @Steuerzahler, da wären die Einsiedler aber sehr nachtragend! Da wo es wirklich kritisch war hat man rot gewählt, etwa im laut Censor zentrumsnahen Ebersdorf. Deshalb ergehe ich mich nicht in Vermutungen zu den Gründen wie so mancher "Analyst" der Ergebnisse hier. Bei einem Drittel Briefwähler ist das sowieso nur die halbe Wahrheit.
    @Censor, wieso sich jemand, der sich mit seinem "ländlichen" Ort identifiziert, schwarz oder blau wählt ist auch bloß so dahergeredet, in Klaffenbach oder Euba war man da wohl anderer Meinung. Was also sollen solche Aussagen?

  • 11
    14
    Steuerzahler
    22.09.2020

    Auch wenn man es nicht wahrhaben will, vielleicht liegt das Wahlverhalten der Einsiedler vor allem in den Erfahrungen von 2015 begründet, als sie lernen mussten, wie mit Bürgern umgegangen wurde und wie die Berichterstattung in den Medien lief? Darauf beruhten schließlich die öffentliche und politische Reaktion und Meinungsbildung.

  • 6
    7
    mops0106
    22.09.2020

    Censor, wir wohnen zentrumsnah. Allerdings sind wir in eine Genossenschaftswohnung gezogen. Das erschien uns weniger riskant als eine Wohnung der GGG oder privat. War übrigens leider der zweite Umzug innerhalb von nicht mal 3 Jahren. Der private Vermieter hatte seine Bauarbeiter im Eckhaus hausen lassen und war auch sonst übel.

  • 9
    4
    censor
    22.09.2020

    Eichelhäher65 , danke. War ein Irrtum von mir.

  • 11
    12
    censor
    22.09.2020

    mops, zu verallgemeinern war keinesfalls meine Absicht. Selbstverständlich gibt es viele Menschen, die auf kurze Wege angewiesen sind. Aber auch innerhalb von Chemnitz gibt es gut erschlossene Viertel, in die man ziehen kann, wenn man sich im Zentrum oder auf dem Sonnenberg aus bestimmten Gründen nicht wohlfühlt.

    Ich habe auch Verwandte in C, die haben wegen zugezogenen arabischen Großfamilien im Mietshaus schon 2mal umziehen müssen - ganztägiger und nächtlicher Lärm, Müll im Treppenhaus, Bedrohungen usw.
    Sie wohnen jetzt in Siegmar.

  • 20
    1
    Eichelhäher65
    22.09.2020

    Censor: Neukirchen ist selbständig, gehört nicht zu Chemnitz.

  • 12
    21
    mops0106
    22.09.2020

    Censor, sollte man nicht verallgemeinern. Nicht jeder kann oder will ins Umland ziehen, auch wenn es ihm zu "bunt" ist. Mir ist es zu "bunt". Krankheitsbedingt bin ich aber auf kurze Wege, ÖPNV etc. angewiesen, kann also nicht "aufs Dorf" ziehen. Krankheitsbedingt mussten wir auch schon umziehen, da 4. Etage ohne Fahrstuhl und weitere Sachen nicht mehr passten. Umzug und gut einrichten kostet Geld. Selbst wenn man umzieht, kann man nicht sicher sein, dass es dann später dort genauso "bunt" ist.

  • 11
    13
    censor
    22.09.2020

    An der Karte sieht man eines deutlich: die eigentliche Stadt im Sinne des Stadtkernes ist rot, die eingemeindeten Dörfer ringsum dagegen schwarz-blau.

    Das stellt sehr deutlich die unterschiedlichen politischen Auffassungen und demzufolge auch das unterschiedliche Wahlverhalten zwischen (inner)städtischem Raum und Randgebieten dar.

    Es wohnen zwar alle in Chemnitz, aber die Neukirchner, Einsiedler, Röhrsdorfer, Altchemnitzer, Wittgensdorfer, Mittelbacher, Grünaer usw. identifizieren sich doch zuallererst mit ihrem Ort und dessen eher ländlichem Charakter.

    Und dazu gehört eben auch die Akzeptanz oder Nichtakzeptanz von Multikulti. Wer im Zentrum wohnt oder in einem Viertel, wo es diesbezüglich besonders "bunt" zugeht, der wohnt dort, weil er dort wohnen will. Er könnte ja jederzeit dort wegziehen. Umgekehrt ist es genauso.

    An KarlChemnitz und seine Kritiker gerichtet, würde ich sagen: Chemnitz ist vom Wohnungsmarkt her gesehen zum Glück so aufgestellt, dass man nicht wohnen muss, wo man nicht hin passt. Lasst es also die Innenstädter durchmischt haben und die Randgebiete eher indigen. So hat jeder, was er will und kann zufrieden leben.

    Nichts ist schlimmer, als wenn einem von oben verordnet wird, was man gemütlich zu finden hat.

  • 26
    14
    DTRFC2005
    22.09.2020

    @KarlChemnitz: Vielleicht liegt es daran, das die Bürger der von Ihnen benannten Stadtteile Willens sind, Migranten zu respektieren und als ebenwürdig zu betrachten. Schwarze Schafe gibt es überall, in jeder Einkommensschicht, Nationalität und Glaubensausrichtung.

  • 14
    22
    acals
    22.09.2020

    @KarlChemnitz: Wie schrieb doch die "Welt" am 30.10.2015 =

    "Die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) hat die Einwohner des Stadtteiles Einsiedel aufgerufen, die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in ihrem Ort zu akzeptieren. Die Stadt habe die Aufgabe die Flüchtlinge ordentlich unterzubringen, sagte sie bei einer Einwohnerversammlung am Donnerstagabend. «Und darum bemühen wir uns.» Sie rate, die Veränderungen zu akzeptieren. «Wenn man den Dingen eher mit einem Lächeln und auch mit Liebe begegnet, dann kann man das Pendel zwischen Liebe und Angst in Richtung Liebe ausrichten.» ..."

    Ich würde mal raten, dass das bei dem angesprochenen Drittel das Pendel nun zurückgeschwungen ist.

  • 23
    23
    gelöschter Nutzer
    22.09.2020

    @KarlChemnitz ich hätte da einen Vorschlag, wie man die rechts-schaffenen Einsiedler realitätsnah mit Migranten zusammenbringt - sozusagen eine Vor-Ort Im-Ort-Therapie. Dann brauchen die Einsiedler auch keine Angst mehr vor etwas haben, was nicht da ist.

  • 41
    9
    KarlChemnitz
    22.09.2020

    Ich finde es sehr bemerkenswert, dass in den Stadtteilen, in denen die Bürger die größte Last im Hinblick auf die Migration in Chemnitz zu schultern haben, die Stimmanteile für Herrn Öhme doch sehr bescheiden ausfallen. Dagegen holen AfD und ProChemnitz (bzw. Öhme und Kohlmann) in Einsiedel fast jede 3. Stimme.