Obdachlose von OB-Wahl grundsätzlich ausgeschlossen

Wohnsitz Voraussetzung für Stimmabgabe - Anzahl der Betroffenen unklar

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1010 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Interessierte
    20.09.2020

    Wer von den OB´s würde sich denn für diese Menschen einsetzen ?
    Wen von den OB´s sollten diese Menschen denn dann wählen ?

    >
    Mit einem gültigen Personalausweis ist die Identität einer Person auch ohne festen Wohnsitz feststellbar.
    ( das würde dann auch mit - in die Statistik kommen , so , wie die wissen , wie alt die Wähler sind , in welchem Viertel die wohnen und was die beruflich machen ( Akademiker/ Alos )

  • 1
    1
    MuellerF
    19.09.2020

    @cn3boj00: Warum soll bei Kommunalwahlen nicht gehen, was bei Land- & Bundestagswahlen geht- dass auch Obdachlose ihre Stimme abgeben können?
    Ob diese Stimmen entscheidend ins Gewicht fallen, ist dabei doch Latte - es geht schlichtweg um Gleichberechtigung!

  • 0
    2
    cn3boj00
    18.09.2020

    Es ist doch ein Unterschied, ob man wohnt oder sich nur aufhält, ohne dass die Möglichkeit besteht ob der Aufenthalt lang- oder nur kurzfristig ist. Ich finde es durchaus sinnvoll, dass manche Regelungen z.B. nur an der Staatsbürgerschaft hängen (die ja auch ein Obdachloser hat), und manche eben an einem Wohnsitz. Und ich glaube auch nicht dass es einen Unterschied aufs Ergebnis ausmacht.

  • 2
    4
    mathausmike
    18.09.2020

    @Lexisdark:
    Bei Obdachlosen wird bei der Anschrift der aktuelle Aufenthaltsort(zur Ausweis-beantragung)vermerkt.

  • 6
    3
    Lexisdark
    18.09.2020

    Was ich mich gerade frage, auf dem Personalausweis ist auch eine Adresse angegeben. Was steht denn da bei Obdachlosen, unbekannt? Und wenn es nicht möglich ist, einen Wohnsitz anzugeben bzw. nachzuweisen, dass man da mindestens 3 Monate lebt, dann ist die Regelung auch richtig. Sonst steht man nichtiim Wählerverzeichnis.

  • 10
    4
    Freigeist14
    18.09.2020

    Ich vermute , Obdachlose in Karl-Marx-Stadt haben ganz andere Sorgen .

  • 6
    10
    MuellerF
    18.09.2020

    "@MuellerF; Sie kennen den Unterschied zwischen Identität und Wohnsitz?"

    Ja natürlich, was soll die Frage?
    Es geht darum, dass man auch als Obdachloser in (s)einem Wahlkreis wahlberechtigt sein sollte.
    Dafür muss, wie bei jedem anderen Wähler die Identität feststellbar sein, die natürlich nicht vom Wohnsitz abhängt.

    Im Grunde habe ich also in dieser Sache die gleiche Meinung wie Sie - aber das ist ja offenbar kein Grund für SIe, mal auf's Stänkern zu verzichten.

  • 14
    9
    Hinterfragt
    18.09.2020

    P.S.

    Das es in C überhaupt Obdachlose gibt, ist unverständlich - bezahlt nicht das Land einen Haufen Miete für leerstehende Unterkünfte ?

  • 18
    5
    Hinterfragt
    18.09.2020

    @MuellerF; Sie kennen den Unterschied zwischen Identität und Wohnsitz?

    Wer in Jahnsdorf wohnt, kann auch mit Personalausweis keinen OB von Chemnitz wählen.

    Ich bin der Meinung, die Obdachlosen, welche nachweislich in einer Chemnitzer Betreuung sind, sollten auch den OB wählen dürfen

  • 8
    15
    MuellerF
    18.09.2020

    Unverständliche Regelung.
    Mit einem gültigen Personalausweis ist die Identität einer Person auch ohne festen Wohnsitz feststellbar.