Offizielles Gedenken findet nicht statt

Angesichts der Corona-Pandemie ist das jährliche öffentliche Gedenken zu Ehren der Ende März 1945 im Hutholz ermordeten Gegner der NS-Herrschaft abgesagt worden. Das teilten die Organisatoren der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) mit. Ursprünglich war für den heutigen Freitag am Mahnmal unweit der Grenze zur Nachbargemeinde Neukirchen eine Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag des Verbrechens geplant. Individuelle Ehrungen seien dort im Rahmen der geltenden Ausgehbeschränkungen aber möglich, heißt es. Am 27. März 1945 waren sieben politische Gefangene aus dem Polizeigefängnis an der Hartmannstraße nach Neukirchen gebracht und dort von SS und Gestapo erschossen worden. (micm)


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