Park Wettinhain bleibt wegen Sturmschäden gesperrt

Kaputte Dächer, umgestürzte Bäume, Stromausfälle - das Tief "Eberhard" hat Spuren hinterlassen. Die Gefahr ist noch nicht gebannt.

Burgstädt/Lichtenau.

Wer entlang des Chemnitztales fährt, sieht rechts und links entwurzelte Bäume oder zersägte Stämme. Die Feuerwehren der Region hatten in den vergangenen Tagen Großeinsatz. Sturmtief "Eberhard" hat gewütet und große Schäden hinterlassen. Mit Auswirkungen und weiteren Sturmschäden ist auch noch in den kommenden Tagen zu rechnen. Gesperrt bleibt deshalb der Park Wettinhain in Burgstädt. Auch Wälder dürfen nicht betreten werden. Darüber informierten die Stadt Burgstädt und der Sachsenforst.

Laut Ordnungsamt können Wege, Grünflächen und auch der Spielplatz im Wettinhain nicht genutzt werden. Beispielsweise müssten am Spielplatz erst mehrere riesengroße Bäume, die umgestürzt sind, mit schwerer Technik entfernt werden. Auch die Waldwege seien tabu. Durch die starken Sturmböen der vergangenen Tage seien mehrere Baumkronen in Mitleidenschaft gezogen und Bäume entwurzelt worden. Somit sei die Verkehrssicherheit nicht gegeben, heißt es weiter.

In Zusammenarbeit mit dem Ortsnaturschutzbeauftragten sollen die Baumschäden aufgenommen und schnellstmöglich Maßnahmen zur Herstellung der Verkehrssicherheit eingeleitet werden, heißt es in einer Bekanntmachung.

Allein die Freiwillige Feuerwehr Burgstädt war am Sonntagabend mehrfach im Einsatz, um umgestürzte Bäume von der Friedrich-Marschner-Straße, Goethestraße, Neuen Herrenhaider Straße und Dr.-Wilhelm-Külz-Straße zu entfernen. Ein Baum war dabei auf eine Freileitung an der Göppersdorfer Straße gefallen. Auch die Verbindungsstraße von Cossen und Burgstädt war gesperrt, weil Bäume entfernt werden mussten. Laut Lunzenaus Bürgermeister Ronny Hofmann war dabei die Telefonleitung beschädigt worden. Die Schadensermittlung ist noch nicht abgeschlossen, heißt es aus den zuständigen Rathäusern. Gesperrt bleiben weiterhin die Straße zwischen Göritzhain und Wiederau, informiert die Landkreisverwaltung.

Die Forstverwaltung Prinz von Schönburg-Hartenstein, der Wälder rund um Burgstädt gehören, hat laut einem Sprecher den Muldetalradweg zwischen Wechselburg und Penig im Bereich des Höllbaches kurzzeitig gesperrt, weil umgestürzte Bäume entfernt werden mussten. Das Gebiet um den Brauselochbach und Chursdorf sei aber noch glimpflich davongekommen, heißt es weiter auf Anfrage.

Der Staatsbetrieb Sachsenforst hat aufgrund der wachsenden Gefahr, dass weitere Bäume umstürzen könnten, verschiedene Waldgebiete im Landeswald des Forstbezirkes Chemnitz gesperrt. Laut Referentin Annette Waechter betrifft dies den Rossauer Wald, den Hainichener Wald, den Rochlitzer Bergwald, den Zellwald, den Zeisigwald, den Wald in Hammerleubsdorf, den Fürstenwald und den Nonnenwald. (mit ule)

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