Pferd im Chemnitztal getötet - Züchter vermuten Wolfsriss

Das Fohlen wurde kurz nach der Geburt tot und stark angefressen aufgefunden. Experten haben den Kadaver untersucht - das Ergebnis lässt Fragen offen.

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9Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    5
    christophdoerffel
    21.06.2020

    Nach der Beschreibung würde ich es für durchaus möglich halten, dass das Fohlen war eine Totgeburt oder nicht lebensfähig war und die Aasfresser (Wolf, Fuchs, Goldschakal...) sich am "Buffet" bedient haben. So ist das halt in der Natur.

  • 12
    11
    Falkensteiner
    21.06.2020

    ... und es werden jede Menge Steuergelder verwendet, nur um den Wolf zu schützen, der auch meiner Meinung nach in unserer Kulturlandschaft nichts zu suchen hat. Das Geld, das die Menschen hier hart erarbeitet haben, könnte auch anders ausgegeben werden. Heute reisst der Wolf einen Haflinger, morgen Rinder oder Schafe oder er steht im Hof. Das Leben und Leiden der Haustiere und ihrer Besitzer scheint weniger Wert zu sein, als dass nur der Wolf wieder kommt. Schutzzäune, die es auch nicht immer reichen, sind so kosten- und zeitintensiv, dass manch einer dann auf die Tierzucht verzichtet, weil es zu teuer und zu aufwändig wird. Oder man hält die Tiere nur noch im Stall und nicht mehr auf der Weide. Das ist nicht im Sinne des Tierwohls und auch nicht der Landschaftspflege. @MüllerF: Die gerissenen Strauße gehörten zu einem landwirtschaftlichen Betrieb. Die können genauso gehalten werden wie Kartoffeln oder Tomaten, die es ursprünglich auch nicht in Europa gab. Das ist erlaubt und eine Bereicherung der Region. Der Schaden bleibt ebenso wie beim Haflinger bei den Tierhaltern, emotional und finanziell.

  • 11
    9
    mops0106
    21.06.2020

    @Tauch: Ansiedlung war falsch ausgedrückt, da gebe ich Ihnen recht. Aber trotzdem meine ich, dass er bejagt werden muss wie in anderen Ländern auch.

  • 13
    7
    Tauchsieder
    21.06.2020

    Immer noch dieselben Fehler, der Unwissenheit geschuldet. Der Wolf wurde hier nicht angesiedelt, er kam von selbst, ohne einen Mops zu fragen.

  • 9
    8
    mops0106
    21.06.2020

    Natürlich gibt es überall Risiken, mit denen wir leben müssen (wollen).
    Wildschweine und Hirsche werden aber bejagt. Hunde dürfen in Sachsens Wäldern ohne Leine laufen, müssen aber abrufbar sein und dürfen nicht wildern. Wenn hier was schief läuft, liegt es am Halter, der sein Tier nicht erzogen hat.

  • 18
    10
    MuellerF
    21.06.2020

    "aber soll erst was passieren?"

    DAS Totschlagargument schlechthin...da können Sie auch Hunde verbieten- die greifen manchmal Menschen an. Wildschweine, Hirsche etc. ausrotten- die verursachen manchmal (tödliche) Verkehrsunfälle.
    Nur mal so als Beispiele-es gibt natürlich noch viel mehr Sachen, die potenziell gefährlich sind, aber trotzdem andauernd gemacht werden.

  • 11
    17
    mops0106
    21.06.2020

    Der Wolf ist nicht gefährdet. Eine Ansiedlung in unserem dicht besiedelten Land ist meiner Meinung nach gefährlich für uns Menschen. Er gilt zwar als scheu, aber soll erst was passieren? Zumindest sollte er wie in anderen Ländern bejagt werden.

  • 17
    10
    MuellerF
    21.06.2020

    @Falkensteiner: Mufflons sind im Gegensatz zum Wolf keine einheimische Tierart, Strauße auch nicht.
    Birk-& Auerhühner spielen als Beute für Wölfe höchstens eine Nebenrolle, da sie (weg)fliegen können. Deren Bestände sind davon abgesehen auch durch ganz andere, menschengemachte Faktoren gefährdet, als durch eine natürliche Jäger-Beute-Beziehung.

    Wirklich durchdacht ist Ihre Argumentation nicht - was wollen Sie denn nun: Natur-& Artenschutz oder maximale menschliche Freiheit & Lebensqualität?
    Beides gleichzeitig funktioniert offenbar nicht. Die Natur ist kein Streichelzoo.

  • 15
    19
    Falkensteiner
    21.06.2020

    Als kürzlich in Hartenstein einige Strauße gerissen wurden, konnte ebenfalls nur der Fuchs nachgewiesen werden. Dass ein Fuchs nicht 12 kg Straußenfleisch fressen kann, interessierte die Fachstelle Wolf nicht. Auch in diesem Fall wurde nicht entschädigt. Wenn diese Art des Umgangs mit dem Thema Wolf weiter so fortgeführt wird, werden künftig viel weniger Menschen Weidetiere halten. Das wird sich negativ auf unser Landschaftsbild auswirken. Manche Arten wie Mufflons und Birkhühner werden ganz verschwinden, weil sie dem Wolf nichts entgegenzusetzen haben. Eine Wiederansiedlung des Auerhuhns scheint so auch ohne Erfolgschance. Viele Menschen werden Angst haben, in den Wald oder zum Wandern zu gehen, wenn es hier wieder Wölfe gibt. Sorgloses Camping geht dann auch nicht mehr. Eltern werden Sorgen haben, wenn ihre Kinder auf dem Schulweg im ländlichen Raum unterwegs sind. All das scheint nicht wichtig zu sein, wenn es um den Schutz des Wolfs geht, der eigentlich keine bedrohte Tierart ist. In Kanada, auf dem Balkan, in der Mongolei und in Sibirien gibt es schließlich unzählige Rudel. Ich kann es nicht nachvollziehen, warum dieses Raubtier dermaßen geschützt wird und andere Tiere, Werte, Lebensqualität und Freiheiten dafür geopfert werden.