Pflanzen erobern Flussbett - Gefahr bei Hochwasser?

Begünstigt durch Trockenheit und niedrige Wasserstände gleichen etwa Teile der Würschnitz mehr und mehr grünen Oasen. Für die Behörden kein Grund einzugreifen - noch nicht.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Interessierte
    01.09.2020

    Am Falkeplatz sieht es genau so aus , da wird man wohl bald anrücken ...

  • 1
    3
    Tauchsieder
    31.08.2020

    Nicht so aufgeregt "Steuer.....", dort habe ich schon meine Fliegenrute geschwungen.
    Was sehen sie? Ich sehe uferbegleitenden Bewuchs und im Gewässer befindliche Geschiebeinseln mit Gras. Aber schauen wir uns diese Stelle nach dem nächsten ordentlichen Hochwasser an und das ist nur eine Frage der Zeit. Sie werden staunen.
    Übrigens, sollten widererwartend Büsche und "Bäume" mitten im Fluss wachsen, dann soll sich doch der Ortsvorsteher vertrauensvoll an die LTV wenden, aber nur dann. Wahrscheinlich sind sie auch einer derjenigen, die der Meinung sind, dass Gras ein Hochwasser aufhalten kann. Weiter möchte ich hier nicht darauf eingehen.

  • 2
    1
    Steuerzahler
    31.08.2020

    @Tauchsieder: Schauen Die sich das Bild des Artikels an oder fahren Sie mal zur sog. Mühlenbrücke in Klaffenbach. Dann können Sie sich ihre Behauptung, dass die LTV Bewuchs im Flussbett entfernt, nochmals überdenken. Flussbett ist auch nicht nur der Teil, bei dem bei Niedrigstwasser gerade ein Rinnsal fließt!

  • 4
    2
    Tauchsieder
    26.08.2020

    Nicht alle die sich angesprochen fühlen waren es auch.
    Erst einmal sollte man unterscheiden zwischen flussbegleitenden(Ufer) Büschen und Bäumen und im Fließgewässer wachsende Büsche und Bäume. Letztere haben keine Chance sich dort zu etablieren, da legt die LTV/Flussmeistereien rechtzeitig Hand an und bei Gewässern II. Ordnung haben dies die Gemeinden zu erledigen. Alles andere sind größtenteils verschiedene Gräser, die sich auf den Geschiebeinseln angesiedelt haben. Geschiebe ist ein ganz normaler Bestandteil von Fließgewässern und dient zur Selbstreinigungskraft des Gewässers. Ein zukünftiges Hochwasser wird dies Geschiebeinseln, der Name sagt eigentlich schon alles, mit allem Drum und Dran "wegschieben" und dafür wieder neues Geschiebe ablagern. Dies kann an gleicher Stelle geschehen, aber auch ganz wo anders.
    Die Betroffenen sollten sich lieber Gedanken machen, was am Oberlauf ihres Fließgewässers für Baumaßnahmen erfolgen, wie viel Hektar Fläche durch Gewerbegebiete, Einkaufscenter, Zersiedelung der Fläche usw. neu versiegelt wird. Selbst Hochwasserschutzmaßnahmen am Oberlauf können/werden sich negativ auf die Unterlieger auswirken. Hier sollte man sich einbringen und nicht an irgendwelchen Gräsern die Ursachen suchen.
    Der Staat weiß sich nicht anders zu helfen wie die Flüsse einzumauern. Den Fließgewässern fehlen die Retentionsflächen mit den bekannten Folgen. Als Beispiel möchte ich hier nur Dresden-Röderau/Süd anführen. Es musste erst ein gewaltiger Schaden entstehen bis die Behörden aufgewacht sind.
    Lasst die Gräser in Ruhe, nach dem nächsten ordentlichen Hochwasser seht ihr sie nicht mehr.

  • 5
    0
    klapa
    26.08.2020

    Gehen Sie bitte näher darauf ein, Tauchsieder, Ihre Meinung ist gefragt und kann anderen helfen.

  • 3
    3
    Interessierte
    26.08.2020

    Das sollten Sie aber , damit man Bescheid weiß ...
    Sollten Sie mich meinen ..

    ich habe nicht geschrieben , dass man das Flußbett zuwachsen lassen soll ...
    Das sollte man ´pflegen` und von Gestrüpp und Bäumen bereinigen ...
    So macht man es auch jedes Jahr im Herbst am neu sanierten Falkeplatz ...
    Wie lange soll das denn dauern , bis man die 11 km durch die Stadt - an allen Flüssen der Stadt - das Flußbett sanieren will , die kommen im Jahre vielleicht 50 m voran ...

  • 3
    2
    Tauchsieder
    24.08.2020

    Tut einem so richtig weh wenn man so manche Kommentare hier liest. Da gibt es viel Unwissenheit diesbezüglich. Ich will gar nicht näher darauf eingehen, aber manche sollten sich noch einmal ihr Geschriebenes selber durchlesen.

  • 3
    5
    Steuerzahler
    24.08.2020

    Bei Pflanzen und Gräsern mag die Behauptung der LTV ja noch stimmen, aber bei Gebüsch und aufwachsenden Bäumen sieht das schon anders aus. Was ist bei Hochwasser mit dem Treibgut, was sich dort festsetzt und die Fliess- und Aufnahmefähigkeit vermindert?Komischerweise hat man den Eindruck, dass die Erklärung abgegeben wurde, um kostenvermeidend Pflegemaßnahmen zu unterlassen.

  • 3
    4
    774029
    24.08.2020

    Vielerorts wurden Bach- und Flussbetten mit großen Steinen ausgelegt, um bei Fluten die Fließgeschwindigkeit zu reduzieren. Sobald sich der Pflanzenbewuchs bei höherem Pegelstand dernieder legt, ist dieser Effekt jedoch nicht mehr vorhanden. Darüber hinaus reduzieren die vielen Pflanzen das Fassungsvolumen der Gewässer, wo es teilweise bei Unwetter auf jeden Zentimeter weniger Pegelstand ankommen würde. Entgegen der LTV sehe ich als Anlieger eines Baches, an dem ich selbiges Phänomen seit längerem Annahme, durchaus ein höheres Gefahrenpotential. Aber auch hier im Ort stößt man mit diesen Bedenken auf taube Ohren.

  • 2
    7
    Interessierte
    24.08.2020

    Ich verstehe auch nicht , warum man dieses ´festigende` Gewüchs wegreißen muß und alles mit Baggern ausbauen muß , da reicht es doch , wenn man oben eine 1m-Mauer hinbaut für den Fall der 100-Jahre-Fälle ...
    Auch an der Chemnitz am Stadtpark sind die mit ihren Baggern nicht vorwärts gekommen , indem die alles aufgerissen haben .......

  • 7
    10
    Tauchsieder
    24.08.2020

    Innerhalb weniger Tage der dritte Artikel über dieses angebliche Problem in der "FP".
    An der Aussage der LTV hat sich aber nichts geändert.
    Ich hätte noch ein Beispiel für die "FP". Mitten im Stadtgebiet von Plauen, in der Weißen Elster, sieht es genauso aus. Die Aussage der LTV hat man ja schon, wann kommt also der Artikel darüber?