Polizei ermittelt nach gestörtem Gedenken

Nachdem am Montagabend eine Gedenkaktion der Initiative "Aufstehen gehen Rassismus" zur Reichspogromnacht 1938 von mutmaßlichen Rechtsextremen und Corona-Kritikern gestört wurde, hat die Polizei Chemnitz Ermittlungen aufgenommen. Wie die Polizeidirektion auf Anfrage der "Freien Presse" bekannt gab, konnten die Beamten vor Ort einen 23-jährigen Tatverdächtigen ausfindig machen. "Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung in Tateinheit mit Sachbeschädigung eingeleitet", so die Polizei. Außerdem wird wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt, dazu seien aber noch keine Zeugenaussagen eingetroffen. (saho)

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