Polizei: Keine Hinweise auf sexuelle Belästigung in Chemnitz

Chemnitz (dpa) - Den tödlichen Messerstichen gegen einen 35-Jährigen am Rande des Chemnitzer Stadtfestes ist kein sexueller Übergriff auf eine Frau vorausgegangen. Das sagte Landespolizeipräsident Jürgen Georgie am Dienstag. Im Internet hatten entsprechende Gerüchte die Stimmung in Chemnitz angeheizt.

Es habe einen Streit zwischen zwei Männergruppen gegeben, in dessen Verlauf schließlich Messer eingesetzt worden seien, sagte Georgie. Der 35 Jahre alte Deutsche starb, zwei weitere Männer wurden schwer verletzt.

Als Tatverdächtige wurde ein Iraker und ein Syrer in U-Haft genommen. Diese Tatsache sei «überhaupt kein Grund für eine Generalverdächtigung aller ausländischen Mitbürger», sagte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU).

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