Preis für Zeitungsprojekt

Flüchtlingszeitung "Horizont" ausgezeichet

Ein Projekt in Chemnitz, bei dem Flüchtlinge eine Zeitung herstellen, ist am Freitag in Dresden mit dem Sächsischen Integrationspreis ausgezeichnet worden. 62 Vereine, Verbände und Initiativen hatten sich darum beworben, drei Projekte erhielten von der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, und dem Sächsischen Ausländerbeauftragten, Geert Mackenroth, den Preis. Er ist jeweils mit 3000 Euro dotiert und wird vergeben für Initiativen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten besonders für die Integration von Migrantinnen und Migranten einsetzten. Das Chemnitzer Projekt "Horizont" konnte die Jury mit der Professionalität und Qualität der Zeitung überzeugen. Die Methoden, die genutzt werden, um Geflüchtete zu integrieren und einen fließenden Übergang in das Arbeitsleben zu ermöglichen, wurden von der Jury als besonders innovativ gewürdigt. Journalisten und Grafiker erhalten so die Möglichkeit, in ihrem Beruf zu arbeiten und sich eine Reputation aufzubauen. Der Sächsische Integrationspreis wurde zum zehnten Mal vergeben. 2018 ging er unter anderem an den Chemnitzer Tischlermeister Sebastain Schulz. (jpe)

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