Preisträger-Kür zur Bildungsmesse

Ein großes Unternehmen und die Carlowitzgesellschaft zeichnen erstmals die nachhaltigste Schule der Region aus.

Die in Chemnitz ansässige Hans-Carl-von-Carlowitz-Gesellschaft zur Förderung der Nachhaltigkeit und der Hartmannsdorfer Telekommunikationsdienstleister Komsa (1450 Mitarbeiter) küren erstmals die nachhaltigste Schule aus Chemnitz und Umgebung. Der Preisträger soll zur Ausbildungs- und Studienmesse "Mach was!" ausgezeichnet werden, die am 29. Februar und 1. März kommenden Jahres in der Messe Chemnitz veranstaltet wird.

Bis Ende Januar können sich Einrichtungen aller Schularten für den Wettbewerb bewerben. "Dabei geht es um Nachhaltigkeit sowohl im ökonomischen als auch im ökologischen und sozialen Sinne", erläutert Nadja Lauchstädt von Komsa. Die Wettbewerbsunterlagen seien auf einem internen Portal der sächsischen Schulverwaltung hinterlegt. Das Geld für die 1500 Euro Gewinnerprämie hätten Mitarbeiter des Unternehmens bei einem innerbetrieblichen Flohmarkt gesammelt.

"Die Zusammenarbeit mit Bildungsträgern ist uns ein großes Anliegen", betont Dieter Füßlein, der Vorstandsvorsitzende der Carlowitzgesellschaft. Die nach dem in Oberrabenstein geborenen Begründer des modernen Nachhaltigkeitsbegriffes, Hans Carl von Carlowitz (1645-1714), benannte Vereinigung wurde 2011 gegründet. Seit 2013 verleiht sie jährlich einen Carlowitz-Nachhaltigkeitspreis an verdiente Persönlichkeiten. Zu den Preisträgern in diesem Jahr zählte die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg. (micm)

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