Premiere für ein Miteinander-Fest

Bräunsdorfer Vereine organisieren eine erste gemeinsame Feier und setzen dabei ganz auf heimische Potenziale.

Bräunsdorf.

Mitglieder von sechs Bräunsdorfer Initiativen haben am Wochenende dafür gesorgt, dass es auf dem Sportplatzgelände des zu Limbach-Oberfrohna zählenden Ortsteils das erste Dorffest der Vereine gab. Die Organisatoren nutzen die Gelegenheit, ihre Arbeit in der Öffentlichkeit vorzustellen.

Dabei rückten die Veranstalter die einheimischen Potenziale ins Rampenlicht. Neben der Kirchgemeinde, dem Gartenverein und dem Förderverein der Feuerwehr engagierten sich die evangelische Grundschule, der Heimatverein und die Badmintonsportler für das Fest.


Dass die Feier auf diese Art ausgerichtet werden konnte, hat verschiedene Gründe. "Unter dem Großteil unserer Dorfgemeinschaft stimmt die Chemie und die Vereine sind rege", sagt Michael Nadler vom Heimatverein. Und das Dorffest soll das Miteinander stärken, so der stellvertretende Vereinschef. Wie er sagt, steckt in der Veranstaltung mehr als ein halbes Jahr organisatorischer Vorlauf. Motiviert seien die Beteiligten auch durch die gute Feierstimmung zum 725-jährigen Dorfbestehen. Zudem seien wieder mehr Leute daran interessiert, etwas für den Ort zu tun. Laut Nadler soll mit dem Dorffest auch an das einst organisierte Ernte- und Bauernfest angeknüpft werden.

Erfahrungen zur Organisation von Festen haben die Bräunsdorfer. "Ich denke da an den 2013 erstmals veranstalteten Weihnachtsmarkt oder das danach foolgende Tannenbaumverbrennen", sagt Angela Hamacher. Sie war mit Jurykollegen, unter ihnen Bäckermeister Alexander Lohmann, für eine Premiere in Bräunsdorf verantwortlich: die Premiere des sogenannten Backvergleiches. Laut Hamacher wurde zum kulinarischen Wettstreit aufgerufen. 16 Bewerber folgten dieser Einladung. Dabei galt es, viele unterschiedliche Speisen zu verkosten, vom Apfelkuchen bis zur Nusstorte und von Rosentorte bis zum Rührkuchen. Doch es gab auch noch andere Mitmachaktionen. So etwa eine von Kindern. Die Grundschule nahm sich das Thema Verbot von Plastikeinkaufstüten vor. Ihre Alternative dazu waren Stoffbeutel. Und die konnten Gäste selbst dekorieren. Die Badmintonsportler wollten dem Publikum eine besondere sportliche Herausforderung bieten und stellten eine Art Torwand auf. Bei ihr galt es den Federball jeweils in die drei vorhandenen Löcher zu spielen. André Seyfert als Leiter der ortsansässigen Pfadfinderschar setzte hingegen am Samstag auf Pfeil und Bogen. Zu treffen galt es dabei eine Wildschwein-Zielscheibe.

Am Sonntag wurde in Bräunsdorf dann noch der Gottesdienst gefeiert und ein gemeinsames Mittagessen eingenommen.

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