Rabenstein - Stadt erhält Geld für Viadukt-Sanierung

Der Weg für den Erhalt und die Instandsetzung des früheren Eisenbahnviaduktes in Rabenstein ist frei. Am heutigen Donnerstag soll Baubürgermeister Michael Stötzer einen Fördermittelbescheid über 1,5Millionen Euro erhalten. Das hat die Stadtverwaltung am Mittwoch mitgeteilt. Der Zuschuss stammt aus dem ehemaligen DDR-Parteienvermögen. Für insgesamt annähernd 1,9 Millionen Euro soll das Viadukt, mit 122 Jahren eine der ältesten Stahlbaubrücken Deutschlands, als technisches Denkmal erhalten werden, um es touristisch nutzen zu können. Es dient derzeit als Wanderweg und soll künftig auch Radfahrern zur Verfügung stehen. Ein Termin für die Instandsetzung steht noch nicht fest. Laut Stadtverwaltung bereitet das Tiefbauamt momentan den Baubeschluss vor. (gp)

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2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    Kastenfrosch
    10.10.2019

    Sicher ist es gut angelegt, nur gehört zu dieser Geschichte auch, dass sich die Stadt jahrelang um die Sanierung gedrückt hat, was zu erheblich gestiegenen Kosten geführt hat. Der Wochenendspiegel hat hierzu einen längeren Artikel online, in dem Gottfried Reuther, Vorsitzender der Bürgerinitiative Rabenstein zitiert wird:
    "Genau 20 Jahre ist es jetzt her, dass wir erstmals beim damaligen Oberbürgermeister Seifert vorstellig geworden sind".

  • 2
    0
    Interessierte
    10.10.2019

    Der Zuschuss stammt aus dem DDR-Parteienvermögen ...
    Damit wird dieses Vermögen doch sehr gut angelegt ...



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