Rabensteiner Viadukt: Geld vom Freistaat

Mittel stammen aus DDR-Parteivermögen

Rabenstein.

Für Sanierung und Betreibung des Viaduktes in Rabenstein stellt die Staatsregierung 1,5 Millionen Euro bereit. Das hat der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Patt mitgeteilt. Wie er erklärte, stammt der Zuschuss aus Mitteln von Parteien und Massenorganisationen der DDR. Die Bereitstellung des Geldes ist an die Nutzung des Viaduktes als Radweg gebunden, wie es der Stadtrat bereits beschlossen hat. Für Dieter Füsslein, Rabensteiner und Stadtrat (Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP), bestehen mit den Fördermitteln die Voraussetzungen, dass "es für das Viadukt nun bestmöglich ab kommendem Jahr vorangehen" kann. Die Fraktionsgemeinschaft hatte bereits Vorstöße unternommen, im städtischen Etat Geld für die Sanierung des Bauwerkes vorzusehen. 2017 ging es um 185.000 Euro und für dieses Jahr sollten es 374.000Euro sein. Doch der Stadtrat lehnte beide Male mehrheitlich ab. An dem 1897 errichteten und 1950 stillgelegten Viadukt, das heute als Wander- und Radweg dient und von der Unabhängigen Bürgerinitiative Rabenstein betreut wird, hatte die Stadt zuletzt 2010 Arbeiten ausführen lassen. (gp/mib)

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1Kommentare
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    Interessierte
    04.12.2018

    Das Parteivermögen , welches jetzt ´gefunden` wurde , war aber viel größer , wo geht denn das sonst noch hin - außer in das Völkerschlachtdenkmal in LEIPZIG

    Davon steht hier noch gar nichts :
    http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Der-grosse-Brocken-Wasserbecken-Sanierung-am-Voelkerschlachtdenkmal-laeuft

    Sehr schade , dass ´Die Partei` so viel Geld gesammelt hat , besser wäre gewesen , das unter die Leute zu bringen , dann wären sicherlich viele zufriedener gewesen und der Staat wäre ´nicht` Pleite gewesen ...
    Und vermutet hatte man die Millionen beim Honecker .............



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