Rathaus macht Ernst: Parkplätze am Kaßberg fallen in Kürze weg

Im westlichen Stadtteil wird die Suche nach Stellflächen bald länger dauern. Verwaltung und Stadträte sehen Investoren in der Verantwortung, Parkhäuser zu bauen.

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17Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    2
    nevidimka
    06.07.2020

    Reine Parkhäuser auf dem Kaßberg dürften ein Traum bleiben, da das sich für einen privaten Investor rechnen muss. Auf einem Grundstück, auf welchem lt. Bebauungsplan ein Wohnhaus möglich ist, wird man ein Wohnhaus inkl. der vorgeschriebenen Stellplätze bauen. Wer heute ein Parkhaus neu baut, hat das Risiko des Umstiegs auf E-Mobilität.

  • 10
    0
    SzB85
    05.07.2020

    Es muss nicht für jede für lau sein. Ich persönlich bin Berufsvielfahrer, und würde, für einen anständigen Parkhausplatz (nicht mit Hebebühne), gerne die gängigen Monatskosten zahlen, wenn draußen zu parken durch die Einschränkungen sehr stressig wäre. Bestimmt bin ich damit nicht alleine.

  • 1
    3
    SzB85
    05.07.2020

    Was nicht richtig ist, Restriktionen zu machen und das Wunschgedanken zu kommunizieren, dass jemand mit Eigen/Firmenkapital in einem Parkhaus investiert, um diese Entscheidungen gegenzukoppeln.

    Man könnte z.B. auch eine Konzeption vorlegen, dass sie den Kaßberg grüner haben möchten und allgemein die KFZ-Zahl zu limitieren. Und deswegen werden diese Maßnahmen für mehreren Straßen durchgesetzt, damit die Radfaher und Fußgänger (inkl. Rollstuhl, Babywagen etc.) mit ihren Wegen richtig ausgeholfen werden. Weil die fahrenden, mitunter die PP suchenden Autos auch ein Problem bedeuten in den Stoßzeiten für diese beiden Gruppen. Und es würde klar mit der langsamen Abwanderung von denjenigen auch gerechnet, die sehr an ihren Autos gebunden sind, vielleicht komplett aus Chemnitz, in den Speckgürtel oder weiter. Und man stünde zu seiner Konzeption.

    Solche Klarheit ist, was mir aus dieser Mitteilung komplett fehlt, wo die Stadtführung mit der Entscheidung "hinfahren" möchte.

  • 8
    7
    Lexisdark
    05.07.2020

    Wenn die Regeln durchgesetzt werden, meckern alle über Bußgelder und Abschleppkosten. Wird jetzt so gehandelt von der Stadt, ist es auch nicht richtig, Parkhaus will am besten jeder für lau. Man kann es eigentlich kaum allen recht machen.

  • 13
    10
    Ramomba
    05.07.2020

    Ja, unglaublich, welche wirklich entsetzlichen Probleme wir hier in Chemnitz, speziell auf dem Kaßberg haben. Schreckliche Vorstellung: Ich komme nach Hause und habe keinen Parkplatz für mein Auto – im Umkreis von etwa 300 bis 400 Metern. Nein, da verschlägt es mir die Sprache. Das Entsetzen ist mir ins Gesicht geschrieben. Die Stadtverwaltung, die Politik, Vereine, Institutionen, alle, die die Macht haben etwas dagegen zu unternehmen: Tut endlich etwas. Diese Anwohnerinnen und Anwohner leiden Qualen! Das darf es nicht geben. Man stelle sich vor: Ein Mensch mietet eine Wohnung in einem Wohngebiet, das vor rund 120 Jahren entstanden ist als private Kraftfahrzeuge als Massenware wahrscheinlich so unvorstellbar waren wie heute für die meisten Kaßberger*innen der eigene Stellplatz direkt vor der Wohnungstür – und jetzt wohnt dieser Mensch dort in seiner schicken Wohnung und sein Auto, sein geliebtes Auto, das darf nicht mit rein. Was für eine Schande. Soll er jetzt wirklich die Beine benutzen. Mehrere hunderte Meter vom abgestellten Fahrzeug bis zum Wohnhaus laufen, wirklich laufen!? Nein, das darf man nicht hinnehmen. Mütter mit Kinderwagen und Kleinkind an der Hand sollen wirklich nebeneinander den Fußweg benutzen dürfen? Schulkinder womöglich an der Kreuzung einen guten Überblick haben, ob da ein Auto kommt. Echt mal, was denken sich die in der Stadtverwaltung eigentlich, wo sie arbeiten? Wofür zahlen diese Autofahrer Steuern? … Mal ehrlich. Was für Wohlstandsdiskussionen hier abgehen, das ist grausig.

  • 6
    13
    nevidimka
    05.07.2020

    @Kaßberger85
    Bitte schließen Sie nicht von sich selbst auf andere. Zu Ihrer Behauptung bzgl. Henriettenstraße des besagten Abschnitts hat Google Earth gerade den Zeitpunkt abgepasst, wo kein einziges Fahrzeug auf dem Gehweg parkt. Was für ein Zufall aber auch.

  • 10
    1
    SzB85
    05.07.2020

    Was haben sie gedacht, wie würde die Bestrafung der falsch parkenden Anwohner die Eigentümer der Bauflächen oder Bauinvestoren zum Parkhausbau motivieren?

  • 15
    13
    Kaßberger85
    04.07.2020

    @AliceAndreas dann sollten sie meinen Beitrag nochmal genau lesen. Es geht ja darum, dass man ein zwingende Anrecht darauf haben will direkt an seiner Wohnung/in seinem Karree einen Parkplatz zu bekommen und ja keinen Weg dafür in Kauf nehmen möchte. Und genau das führt zB auf der Henriettenstraße dazu, dass der Fußweg zwischen Erich-Mühsam und Franz-Mehring Straße an den meisten Tag überhaupt nicht nutzbar ist, weil sich dort die Leute mit ihren Autos den großen Bordstein hochquälen nur um ja direkt vor der Haustür parken zu können. Wer ernsthaft glaubt, dass diese Parksünder mehrere hundert Meter zu einem Parkhaus laufen würden, wenn es eines gäbe, der setzt den Hut wirklich mit dem Kran auf.

  • 14
    14
    AliceAndreas
    04.07.2020

    @kaßberger

    Bei Ihnen scheint es so als ob Sie auf einem Kaßberg wohnen, der irgendwo ganz woanders ist!!

    Wenn man den Bereich der Henriettenstraße nimmt - bis ca 16 Uhr kann man an seinem Karree parken, bis ca 18 Uhr am Gymnasium - und dann ist Schluss!!!

    ... und das schon ohne Dutzende von Parkplätze zu streichen!!

  • 26
    12
    Kaßberger85
    04.07.2020

    Nicht ein einziger derer, die aktuell noch dort parken, würde zukünftig in einem Parkhaus an der Andréstraße parken. Ein großes Problem ist doch einfach auch die Faulheit vieler Autofahrer. Parkplätze gibt es, nur eben manchmal 500m-1Km von der Wohnung entfernt. Auch heute ist das schonso. Ohne Dezentrales Parkhaus.

  • 19
    5
    nevidimka
    04.07.2020

    Beim genannten Abschnitt der Erich-Mühsam-Straße ist eine Änderung nachvollziehbar. Die Straße ist für beidseitiges Parken zu eng, weshalb (nur PKWs!) das teilweise Parken auf dem Gehweg erlaubt ist. Dies führt im Zusammenspiel mit unzureichend geschnittenen Hecken, dass man selbst als einzelner Fußgänger auf dem Gehweg nicht überall durchkommt. Allerdings ist es auch kein Problem dann die Straße zu benutzen, da dieser Straßenabschnitt i.d.R. nur von Anliegern genutzt wird.

    Zur Sinnhaftigkeit wegen Wildparker reguläre Parkplätze zu vernichten und zum Wahrheitsgehalt der Aussagen des Tiefbauamtsleiters hatte ich mich schon an anderer Stelle geäußert.

  • 28
    30
    ArndtBremen
    04.07.2020

    Die AfD hatte eine Idee. Aber das war eben die falsche Partei. Unter Frau L. ist eben jeder parteipolitische Unfug möglich. Noch, leider.

  • 36
    7
    EaF
    04.07.2020

    ... und wieder läuft das Projekt "attraktiver ÖPNV". Wie immer nicht indem man den ÖPNV attraktiver macht, sondern alle anderen Transportmöglichkeiten unattraktiver.

    Es ist auch eine bestechende Logik Wildparken durch die Beseitigung regulärer Parkmöglichkeiten bekämpfen zu wollen.

  • 38
    8
    sunhiller
    04.07.2020

    Also, man schafft Parkplätze ab...
    dadurch löst man dann das Parkplatzproblem mit den Falschparkern...
    aha...
    den Rest spar ich mir...

  • 36
    7
    MuellerF
    04.07.2020

    Absoluter Schildbürgerstreich! Da, wo es sowieso schon zuwenig Parkplätze gibt, wird deren Anzahl noch weiter reduziert.
    "Die Kreuzungen werden gnadenlos zugeparkt und die Fußwege nicht freigehalten" - Bei solchen Verstößen kann man die betreffenden Fahrzeuge abschleppen- das hat mehr erzieherische Wirkung als ein einfaches Knöllchen.

  • 34
    10
    AliceAndreas
    04.07.2020

    Und weil es hier vor kurzem einen Artikel zum Thema Leerstand auf dem Kaßberg gab - mit einer Vergrößerung des Park Problems fördert man was?

    Richtig, den Leerstand !!

  • 28
    15
    AliceAndreas
    04.07.2020

    Ich würde zwar gern nen Kommentar schreiben, aber der würde wahrscheinlich von den Kommentatoren einkassiert werden.

    Durch die abgebildete Straße passt übrigens die Müllabfuhr jedes mal ohne Probleme!

    Auch Fußgänger konnten die letzten 30 Jahre ohne Probleme dort entlang.