Rathaus-Plan: Weniger Parkplätze in engen Kaßberg-Straßen

Weil Fußwege in dem Stadtteil oft zugeparkt werden, will die Stadtverwaltung neue Regeln aufstellen und Stellflächen reduzieren. Das stößt auf Verständnis und Kritik.

Viele Bewohner des Kaßbergs kennen das Problem: Wer in den Abendstunden oder am Wochenende zu seiner Wohnung in dem Stadtteil zurückkehrt, findet selten in Wohnortnähe einen Parkplatz. Nicht wenige behelfen sich, indem sie ihr Fahrzeug im Parkverbot abstellen. In engen Straßen wird das schnell zum Problem für andere Verkehrsteilnehmer. "Die Kreuzungen werden gnadenlos zugeparkt und die Fußwege nicht freigehalten", berichtete Tiefbauamtsleiter Bernd Gregorzyk in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Mobilität. Fußgänger und Personen mit Kinderwagen oder Rollatoren kämen vor allem in den Abendstunden kaum noch durch, ergänzte er. "Die Situation ist für Fußgänger unerträglich", pflichtete ihm der als sachkundiger Einwohner im Ausschuss sitzende Jörg Schuster bei. Die zugeparkten Straßen erschwerten im Brandfall der Feuerwehr die Zufahrt, ergänzte Stadtrat Volkmar Zschocke (Grüne): "Hier besteht seit geraumer Zeit Handlungsbedarf."

Das sieht Gregorzyk auch so und kündigte "Konsequenzen" an. Das Rathaus bereite an mehreren Straßen verkehrstechnische Anordnungen vor, um die Fußgänger besser zu schützen. Von den Überlegungen seien drei Abschnitte betroffen: die Erich-Mühsam-Straße zwischen Henrietten- und Walter-Oertel-Straße sowie die Henrietten- und die Walter-Oertel-Straße jeweils zwischen Horst-Menzel- und Franz-Mehring-Straße. An diesen Stellen sollen die Verkehrsregeln geändert werden, so Gregorzyk. Auf Nachfrage von Stadträten präzisierte er die Absichten: "Wir denken über ein Einbahnstraßensystem mit Reduzierung der Stellflächen nach."

In den kommenden Wochen stimme sich das Rathaus mit Vermietern, Entsorgungsdienstleistern, Polizei und Feuerwehr ab. Die Stadträte sollten über den Fortgang informiert werden, hätten aber kein Mitspracherecht. "Sie sind nicht entscheidungsbefugt, da es sich um verkehrstechnische Anordnungen handelt", sagte Gregorzyk in Richtung der Ausschussmitglieder.

Einige von ihnen bekundeten grundsätzlich Zustimmung, forderten in Anbetracht der knappen Stellplätze auf dem Kaßberg aber "einen sensiblen Umgang" (Jörg Vieweg/SPD). "Sie öffnen die Büchse der Pandora", warnte Volkmar Zschocke. Der sachkundige Einwohner Jörg Schuster begrüßte die Idee und regte zudem die Schaffung von Kurzzeitparkplätzen für beispielsweise Liefer- und Pflegedienste an. Stadtrat Dieter Füsslein meinte indes: "Besser wäre es, wir könnten Alternativparkplätze anbieten." Gregorzyk antwortete darauf, die Verwaltung habe die Parkplatzsituation auf dem Kaßberg analysiert. "Es gibt Stellflächen. Sie müssen nur 300 Meter laufen."

Bei der Laub-Immobiliengruppe, die viele Wohnungen auf dem Kaßberg besitzt, hält man nichts von der Idee des Rathauses. "Es wäre völlig unzumutbar, wenn Parkplätze wegfielen, ohne dass neue angeboten werden", sagt Geschäftsführer Malte Laub. Er verweist auf geltende Vorschriften, wonach der Bau von Parkplätzen in Innenhöfen verboten ist.

Für die Anwohner der betroffenen Straßen könnte sich die Situation jedenfalls schnell ändern. Ziel sei es, sagte Gregorzyk, dass ab Sommer die neuen Regeln gelten.


Kommentar: Kontrolle statt Reduzierung

Ich wohne seit mehreren Jahren auf dem Kaßberg. Mich nervt es auch, wenn ich mit vollbeladenem Kofferraum keinen Stellplatz in Wohnungsnähe finde. Noch mehr nervt mich allerdings, wenn unser fast dreijähriges Kind mit seinem Laufrad kaum noch die Straßenseite wechseln kann, weil die Fußwege zugeparkt sind. Oder Eltern mit Kinderwagen sowie Rollstuhlfahrer gleich die Straße nutzen müssen, weil sie gar nicht auf den Fußweg kommen.

Gefordert sind das Rathaus und die Kaßberger. Statt aber Parkplätze ersatzlos zu streichen und damit alle zu treffen, sollte das Rathaus besser gezielt Falschparker abstrafen - vor allem am Abend und am Wochenende. Und die Anwohner sollten längere Wege in Kauf nehmen. An den großen Ausfallstraßen des Kaßbergs finden sich oft noch freie Plätze. Die sind mehrere hundert Meter von der eigenen Wohnung entfernt - in einem dicht bewohnten Gebiet wie dem Kaßberg ist das zumutbar.

25Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    1
    Interessierte
    14.05.2020

    In der Innenstadt auch ….
    Aber die hatten doch wohl ganz schnell Notparkplätze gebaut , wie auch für die Kinder die Container-Kitas und Schulen und wie für Corona die Container-Krankenhäuser - nisch wahr ?

  • 8
    0
    nevidimka
    14.05.2020

    In einer Antwort auf eine Nachfrage bzgl. Parkmöglichkeiten bezugnehmend auf diesen Artikel und der Aussage von "nur 300 Meter laufen" werden vom Leiter Tiefbauamt folgende Angaben gemacht, dass "insbesondere" auf dem südlichen Kaßberg "Heinrich-Beck-Straße, Ahornstraße, Marianne-Brandt-Straße" und dem östlichen Kaßberg "ab Kanzlerstraße in Richtung Osten" freie Stellplätze vorhanden seien.

    Dazu die absolut kürzesten Entfernungen lt. Google-Maps (mit 50m Auflösung):
    Erich-Mühsam-Str. - Kanzlerstr. 500m (auf der Walter-Oertel-Str.)
    Walter-Oertel-Str. - Heinrich-Beck-Str. 750m (auf Franz-Mehring-Str., Ulmenstr.)

    Kürzeste Entfernungen von Ecke Henrietten-Str. - Horst-Menzel-Str.
    Kanzlerstr. 800m
    Heinrich-Beck-Str. 1000m
    Marianne-Brandt-Str. 1500m

    Alle Entfernungen widersprechen der Behauptung von "nur 300m" in eklatanter Weise.

  • 6
    5
    Steuerzahler
    13.05.2020

    @Hinterfragt: Diese Kabeltrommeln gibt es sicherlich und vielleicht sogar ein neues Förderprogramm in Zukunft. Jetzt denken wir in Chemnitz erst einmal nach, wie wir Parkplätze abschaffen, da das Auto schon lange zum Feindbild der Stadtverwaltung gehört, zu dessen Bekämpfung man Fahrspuren abschafft und andere Behinderungen etabliert.

  • 9
    5
    Hinterfragt
    13.05.2020

    Und jetzt darf gefragt werden, wie will man dann auch noch für genügend Ladestellen für die allseits gepriesenen E-Autos schaffen ...
    Gibt es eigentlich Kabeltrommeln mit 300 Meter Kabel drauf???

  • 7
    2
    994374
    13.05.2020

    Ich habe auch kein Patentrezept.
    Bekannte von mir wohnten bis vor ca. 15 Jahren auf dem Kaßberg, dem angeblich angesagtesten Chemnitzer Stadtteil.
    Aber bereits damals war die Parkplatzsituation m. E. unzumutbar. Und die wird sich nicht durch irgendwelche „Tricks“ wesentlich verbessern lassen.
    Kürzlich las ich in der FP, dass immer mehr Wohnungen auf dem Kaßberg wegen Wegzug leer stehen.
    In Chemnitz gibt es ja (mehr als in vielen Großstädten) jede Menge freier Wohnungen. – Warum muss man unbedingt auf dem Kaßberg wohnen???
    Mein Mitgefühl für die „Alteingesessenen“, die keinen Privatparkplatz haben. (Umzugskosten können ja 5-stellig sein.)

  • 1
    1
    SzB85
    12.05.2020

    @ langi001: Und das ganz als honorarfreie Beratung an die Stadtverwaltung, wenn man uns liest... XD

  • 7
    5
    langi001
    12.05.2020

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Stadtverwaltung nicht für die Bürger arbeitet, die quasi deren Arbeitgeber sind, sondern unverständliche "Lösungen" anstreben. In mehreren Beiträgen wurden hier einige sinnvolle praktikable Lösungsansätze genannt, die die prekäre Parkplatzsituation auf dem Kaßberg entschärfen könnten.

  • 4
    10
    AliceAndreas
    12.05.2020

    In Wirklichkeit hat der Kaßberg gar kein Parkplatz Problem !!!

    Es gibt tatsächlich sehr viele Garagen, Tiefgaragen, Stellplätze in Innenhöfen, größere Parkplätze ... aber liegen diese ein paar Meter von der eigenen Haustür entfernt, oder wird die Einfahrt durch Tore gesichert, dann bleiben diese einfach leer - wenn die Leute vor 16 Uhr nach Hause kommen. Weil dann ist es halt einfacher sich an die Straße zu stellen.

  • 23
    5
    Kaßberger85
    12.05.2020

    Es ist zwingend notwendig, dass hier endlich etwas gegen die Falschparker unternommen wird. Es werden Einfahrten zugeparkt, Fußwege für Fußgänger quasi unnutzbar und durch zugeparkte Kreuzungen ist ein befahren teilweise nur mit Glück und Mut möglich. Besonders schlimm finde ich aber die zugeparkten Fußwegübergänge, die nicht aus Spaß abgesenkt sind. Gerade Blinde Menschen haben hier immer wieder Probleme die Straßen sicher zu überqueren.

  • 16
    2
    SzB85
    12.05.2020

    @MCH: - Errichtung Einwegstraßen mit Quer- oder Schrägparkplätzen an einer Seite. Viele Nebenstraßen von Barbarossastraße und Ulmenstraße werden tagsüber wenig befahren. An der Eulitzstr. passen zwei gegenüber fahrenden Autos zwischen zwei parkenden Autos kaum noch durch.

  • 12
    4
    nevidimka
    12.05.2020

    @MuellerF
    Natürlich hatten Sie mit Ihrem ersten Kommentar durch den direkten Bezug auf den Artikel dessen Aussagen und somit auch die 300m übernommen. Dass Sie im weiteren Verlauf auf konkrete Nachfrage Ihre erste Aussage relativierten, ist nicht wesentlich.

    In der Tat wäre es interessant zu erfahren, wie eine Analyse der Verwaltung zu einem Ergebnis kommt, welche tagtäglich den Tatsachen vor Ort widerspricht.

  • 9
    12
    Gegs
    12.05.2020

    Ich fahre einen kleinen Flitzer, den ich mit einem Augenzwinkern zur Not quer in kleine Lücken stellen kann.
    Trotzdem ärgere ich mich. Was will man eigentlich mit derartigen Maßnahmen erreichen? Noch sind die Leute vielfach auf ein Auto angewiesen. Denen kann man abends nicht einfach die Luft raus lassen und es in die Hosentasche stecken. Etwas mehr Verständnis und Bemühen seitens der Kommunen (in Leipzig in einigen Stadtteilen das gleiche Problem) wäre gut. Aber Autofahrer haben nun mal keine Lobby.

  • 16
    8
    SzB85
    12.05.2020

    @MuellerF: 500 m bergauf, mit dem Großeinkauf, großen Einzelartikeln, oder mit kleinem Kind ist zwar sportlich positiv, aber manchmal, sogar täglich, doch unangenehm. Manche Stellflächen könnten fürs Ein/Ausladen zeitlich begrenzt ausgewiesen werden. Aber Bewohner, die ihr Leben mit Autonutzung arrangiert haben, gibt es viel. Sie werden von Stellflächenreduktion nur noch verunsichert, gehetzt, und zum Auszug animiert. Mit Carsharing wird durch Corona auch schwierig, man kann Autos nur mit großer Mühe ordentlich desinfizieren zwischen den Nutzern.

  • 8
    6
    MHC
    12.05.2020

    Das ganze Parkplatzproblem in dem beschriebenen Bereich hat mehrere Probleme und Faktoren, weshalb es dazu kommt, das Leute in Kreuzungen und Feuerwehreinfahrten Parken:
    1. sind wirklich zu faul 300 m zu laufen, aber selbst wenn man diese Parkplatze benutz sind viele mit 1 bzw. 2 h-Parkplatze zwischen 9 und 18 Uhr, was für Arbeiter die Frühs später raus müssen von Nachteil ist (z.B. Spätschicht)
    2. zudem verschaffen Baustellen durch Parkverbote weitere Verknappungen z.B. die Sanierung eines Hauses z.B. auf der Henriettenstraße in dem im Artikeln beschriebenen Bereich
    3. wenn mache ordentlich Parken oder bei freier Parkplatzwahl sich mit dem kleinsten Auto nicht in die größte Lücke zwischen 2 Autos stellen, sondern eine weiter reinstellen wo ein Kleinwagen statt ein Kombi reinpasst, währen viele Platz geschaffen
    4. in dem Bild eingezeichneten Bereich sind im letzten halben Jahr viele personenbezogene Behindertenparkplatze entstanden, gut und richtig, aber warum sind sie immer so übertrieben groß? die meisten Fahren dann sogar nur ein kleines Auto, angepasster Platz an die große des Nutzers wäre sinnvoll. Ein zwei B-Parkplatze sind zudem rund um die Uhr frei, weil der Nutzer nie da ist bzw. ihn nutz, vielleicht nur als Ein- und Ausladeplatz direkt vorm Haus.
    Ideen zur Vermeidung von Behinderungen durch Falschparken.
    - Errichtung kleiner Parkplätze z.B. am Ende der Walter-Oertel-Straße hinter der Mauer oder die paar privaten Parkplätze, die teuer sind und eh fast leer sind und somit Parkplätze rationieren öffentlich machen. In dem gezeigten Gebiet im Bild konnten dadurch Platz für die geschätzt circa 20 Autos die in Kreuzungen falschparken geschaffen werden
    - Einführung von Parkplatzen mit Parkausweis für Anwohner wie in anderen Teilen der Stadt. Aber die Parkplatze können zwischen z.B. 10 und 20 Uhr für alle verwendet werden.
    - Schaffung von zeitlich begrenzten Parkplätzen mit außergewöhnlichen Zeiten für Schichtarbeiter usw. (Parken unbegrenzt von 22-14 Uhr und von 14-22 Uhr mit Begrenzung
    - gleichzeitig Überlegung ob zeitlich begrenzte Parkplatze mit 9 bis 18 an manchen stellen Notwendig sind oder anderen Zeiten wie 10/11 bis 18/20 Uhr sinnvoller sind z.B. an der angrenzenden Limbacher Straße.
    - Errichtung von kleinen 30-min-Parkplätzen vereinzelt vor Häusern zwischen 9/10 und 22 zum Ein- und Ausladen um Parken in zweiter Reihe zu vermeiden, Nachts normaler Parkplatz
    - mehr Kontrollen zur Einhaltung des nicht Parkens in Kreuzungen und auf Fußwegen

  • 9
    13
    MuellerF
    12.05.2020

    @nevidimka: Die Angabe von 300Meter stammt nicht von mir-ich habe Sie auch nicht übernommen, sondern mich sogar davon distanziert, weil ich sie für zu pauschal und willkürlich halte (siehe mein letzter Kommentar).
    Warum behaupten Sie wahrheitswidrig etwas anderes?
    Wie der Herr Gregorzyk auf ausgerechnet 300 Meter kommt, müssten SIe ihn schon selbst fragen!

  • 23
    10
    nevidimka
    12.05.2020

    @MuellerF
    Nur zu Ihrer Information: es gibt keine leeren, nutzbaren Stellflächen in 300m Laufweite.
    Warum wird dies dann wahrheitswidrig im Artikel behauptet?
    Warum übernehmen Sie diese wahrheitswidrige Behauptung ungeprüft?

  • 8
    23
    MuellerF
    12.05.2020

    @nevidimka: Wo genau bei der täglichen Parkplatzsuche noch Lücken sind, wird von Tag zu Tag bzw. abhängig von der Uhrzeit anders sein. Von einem (oder mehr) großen Parkplatz mit vielen freien Stellflächen war weder hier im Artikel noch in meinem Kommentar die Rede. Ich würde mich auch nicht auf die 300Meter festlegen, es können ja auch mal 500 oder gar ein Kilometer sein, ohne dass die Parkplatzsuche unzumutbar wird.

  • 27
    7
    nevidimka
    12.05.2020

    @MuellerF
    Dann benennen Sie doch einfach mal die behaupteten frei nutzbaren Stellflächen in 300m Laufweite.

    Das Problem sind nicht die jetzt schon vorhandenen Stellplätze, die abends vollständig belegt sind. Das Problem sind die Verkehrsteilnehmer, die sich aufgrund jetzt schon fehlender Stellflächen nicht an die Regeln halten. Diese Verkehrsteilnehmer werden sich sicherlich von noch weniger Stellflächen von ihrem nicht abhalten lassen. Wenn das wirklich der Plan ist, die Wildparker mittels noch weniger Stellflächen zu anderem Verhalten zu motivieren, dann kann man das nur als komplett idiotisch bezeichnen.

  • 31
    1
    Gegs
    12.05.2020

    Ich habe neulich gelesen, dass die Attraktivität des Kaßberges als Wohnviertel aufgrund der Parksituation deutlich abnimmt und Wohnungen teilweise schon schwer an den Mieter zu bringen sind.

  • 22
    4
    SzB85
    12.05.2020

    300 m Gehweg zur Stellfläche,3 z.B. ab 18 Uhr an der Ulmenstraße ist eine deutliche Unterschätzung. Es gibt zwar vereinzelt Tiefgaragen unter Neubauten und viele DDR-Garagen, da passen leider viele heutigen Autos nicht mehr ein. Dafür gibt es aber auch ein Paar unbenutzte Flächen, wo Parkhäuser/Tiefgarage möglich wären - z.B. der verwesende Laden an der Ulmenstraße.

  • 16
    18
    MuellerF
    12.05.2020

    @nevidimka: Artikel nicht richtig gelesen? Es gibt eigentlich genug Parkplätze auf dem Kaßberg-die sind aber wegen baulicher Gegebenheiten nicht so verteilt, dass jeder vor seiner Haustür parken kann. Trotzdem werden Kreuzungen & Fußwege zugeparkt, die dann andere Verkehrsteilnehmer behindern.

    Aber eins verstehe ich an den Plänen auch nicht- wenn man aus bisherigen 2-Bahn-Straßen Einbahnstarßen macht, gewinnt man doch eigtl. Stellplätze...?

  • 22
    18
    Lesemuffel
    12.05.2020

    Die einfachste Lösung. Warum parken und halten denn die PKW auf gefährliche Weise? Weil sie die vorhandenen (????) Parkmöglichkeiten ignorieren? Die Knappheit wird nun zusätzlich verknappt, wie vorsintflutlich ist das denn?

  • 23
    35
    christophdoerffel
    12.05.2020

    Parkplatzreduzierung ist der erste Schritt zur notwendigen Verkehrsreduzierung. Der Kassberg ist wirklich gut an den ÖPNV angebunden, zentral gelegen und auch mit dem Fahrrad (ggf. mit Hilfsmotor) gut zu meistern. Parken ist kein Menschenrecht. Ich finde das japanische Modell gut, ein Auto darf nur zugelassen werden, wenn ein eigener Parkplatz (sehr teuer, weil sehr begehrt) nachgewiesen wird. Ausnahmen gibt es nur für Kleinstfahrzeuge.

  • 32
    16
    nevidimka
    12.05.2020

    Weil zu wenig Parkplätze existieren, wird die Anzahl der Parkplätze reduziert.
    Das klingt wie ein Plan aus Schilda.

  • 26
    19
    ange3
    12.05.2020

    Kann man nur noch meiden das Gebiet ,Parkplätze wegfallen zu lassen einfach unverständlich