Rathaus soll Wildgatter und zwei Freibäder schließen

Unternehmensberater haben die Stadtverwaltung durchleuchtet. Herausgekommen ist ein neues Kürzungskonzept, das den Stadträten gestern Abend vorgestellt wurde.

27Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    Klemmi
    30.10.2013

    Fakt ist und das macht mich aus Ex-Chemnitzer wütend: Es werden an allen Autobahnzweigen braun-weiße Schiler aufgestellt mit dem Slogan "Stadt der Moderne" und scheinbar gehört es zu einer modernen Stadt Geld für teure UB auszugeben, einen aufgeblähten Verwaltunsapparat zu tragen und bei sozial benachteiligten Kindern und Freizeitangeboten wird gespart um vllt. 41.000 EUR/Jahr zu sparen- lächerlich. Warum entwickelt diese Stadt kein Konzept bspw. beider Zoologischer Einrichtungen? Meiner Meinung nach brauch nicht jede Stadt Grizzlybären und Löwen warum wird der Tierpark nicht auf das spezialisiert was L oder DD nicht im Angebot haben und im Zeitalter von Umwelt- und Artenschutz vertretbar und leistbar ist? Warum wird für das Wildgatter, nebenbei eine der schönsten Anlagen dieser Art, so wenig geworben und somit mehr Menschen (auch von Außerhalb) einzuladen. Spielplätze in Bauland umwickeln, wo Chemnitz mit Abwanderung zu kämpfen hat. Vllt. sollte Chemnitz ihr Stadtkonzept komplett überarbeiten, mehr jungen Ideen Platz lassen, mit Familienfreundlichkeit punkten um aus der Abwanderungsmisere herauszukommen. Für mich grotesk ist es mit einer recht passablen Arbeitslosenquote und guten Wirtschaftszahlen zu glänzen aber im gleichen Augenblick verlassen viele junge Menschen die Stadt (und nicht immer gen Westen sondern nach DD, L) was für das schlechte Engagement für junge Menschen spricht und sich dann hinzustellen "Oh Wunder! Chemnitz hat ein Imageproblem" vllt. sollte man im positiven Sinne die Aufmerksamkeit auf Chemnitz richten um mehr Bürger und Touristen zu gewinnen und nicht das abschaffen was Entwicklungspotential hat.

  • 3
    0
    gelöschter Nutzer
    30.10.2013

    Schrieb nicht jemand über die Kosten der UB 50.000 €? Leider sind es 300.000 €, und das zu einem exorbitanten Stundenhonorar von über 1.304 €! Das die Nürnberger das "günstigste" Angebot (europaweiter Wettbewerb) abgeben konnten, verwundert nicht sonderlich, denn sind sie doch Insider, zumindest das Mutterunternehmen der R&P Unternehmensberatung, die R&P Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die schon jahrelang in der Stadtverwaltung herumprüft. Also hat man bereits Daten, die sich andere Mitwettbewerber hätten mühevoll erarbeiten hätten müssen. Wehret den Anfängen, dachten sich die Stadtväter und Stadtmütter, denn wer weiß was andere Berater herausbekommen. Und schließlich diktierte man den Nürnberger Beratern das ins Auftragsbuch, was man schon seit Jahren erfolglos, weil unsinnig, versuchte umzusetzen.
    Nun hat man sicherlich vor, dieses "Beratungsergebnis" von der Muttergesellschaft der Unternehmensberater prüfen und testieren zu lassen und dann dies als alternativloses Ergebnis in der Abstimmung durchzuboxen. So läuft das in Chemnitz und keiner merkt was oder traut sich.
    Es gibt für diesen Vorfall einen Fachbegriff - Korruption und Amtsmissbrauch.

  • 1
    0
    Interessierte
    30.10.2013

    Es ist schon sehr bedauerlich , wenn die Eltern nicht rechnen können und finanziell versagt haben , dass dann die Kinder dafür büßen müssen ….

    Im wahren Leben ist das so :
    Wenn jemand nicht rechnen kann und nicht mit seinem Geld umgehen kann , dann werden diese Leute > entmündigt und bekommen einen Vormund vom Staat
    Oder :
    Wenn ein HartzIV-Empfänger nicht mit seinem Geld umgehen kann , dann wird auch über sein Geld verfügt > und die Kinder bekommen Gutscheine vom Staat

    Wie verfährt man denn nun mit derartigen Einrichtungen ?
    Werden diese Leute bei fehlender Handlungsfreiheit auch zur Verantwortung gezogen ?
    Hier geht es nicht um einzelne Menschen , sondern hier geht es > um unsere Stadt …....
    Und diese wird sukzessive nieder gemacht !
    Und L+DD werden zur Weltstadt gemacht !
    Welche Verantwortung trägt denn hier diese Landesregierung ????

  • 1
    0
    Interessierte
    30.10.2013

    Es ist schon sehr bedauerlich , wenn die Eltern nicht rechnen können und finanziell versagt haben , dass dann die Kinder dafür büßen müssen ….

    Geht das Problem mit den ´Sparmaßnahmen` nicht schon mindestens > seit 2010 ?
    Damals war doch im Herbst diese > Demo Sportvereine auf der Schloßstraße
    Und dazu war auf dem Parkplatz Brückenstraße diese > Demo Gesundheitswesen
    Und dann gab es diese Art Petition , wo viele Leute ihre Meinung schreiben konnten
    Gehört hat man davon nichts wieder ….............

    WAS HAT MAN DENN IN DIESER RICHTUNG > BISHER GETAN ?

    Ich frage mich nur , wie das in Leipzig geht , wo der Zoo immer mehr wächst und immer wieder neue Gebäude gebaut werden und von DD hört man in dieser Hinsicht auch nichts und von Aue hört man auch nichts …... etc.
    Und hier in Chemnitz geht es seit Jahren um den Tierpark , der ( fast ) nur mit Sponsoren erhalten werden kann und was sich nun etwas beruhigt hat und man auch schon wieder große Pläne für eine Erweiterung und Neubau hatte …
    Und jetzt geht es an das > Wildgatter …

    Und ich frage mich , wie das mit den Bädern dort in L+DD ist , da hört man auch nichts !
    Können denn diese Leute ´dort` besser rechnen oder bekommen die mehr Geld ???
    Da ging es 2010 auch mit um die Schließung ´Bernsdorfer Bad`
    Und jetzt geht es um das ´uralte` Erfenschlager Bad und um das ´millionenteure` Wittgensdorfer Bad !

    >>>
    Hier wird doch nur hin und her ´gedreht` ,
    weil der Finanzierungsplan ´gen Himmel steht !

    Da meint der Herr Brehm in Fernsehen :
    „Es ist klar , dass man Maßnahmen streichen muß , die weh tun !“
    „Es gibt keine einfachen Vorschläge , um Geld zu sparen !“
    Frage:
    Tut denn das einem Herrn Brehm wirklich weh ?
    Der geht doch bald in Rente und hat sein Geld ´rein
    und nach Chemnitz kommt für ihn der ´Sonnenschein`

    Da meint ein Herr Müller im Fernsehen :
    Das ist ein 08/15 – Plan : Beiträge erhöhen - Zuschüsse streichen - Einrichtungen schließen
    Antwort:
    Sooo sehe ich das auch ; hier wurde mit dem ´Stadtplan von Chemnitz`
    und dem ´HH-Plan vom Rathaus` ein Standart-Konzept für 300 T€ Vergütung erstellt
    Sooo einfach verdient man Geld ...

    Da kamen diese Leute aus dem Westen damals in den Osten bzgl. „Aufbau Ost“
    Aber was ich hier über die gesamten Jahre erlebe , das ist der „Abbau Ost“
    Besser > Abriß Ost
    Außer ein paar gläserne Prestige-Objekte , wo man Geld verdienen konnte !

  • 8
    0
    gelöschter Nutzer
    29.10.2013

    Unglaublich, den Menschen dieser Stadt so etwas vorzusetzen. Mir graut davor, wenn unser kleiner Sohn in 2 Jahren in die Schule kommt und dann zukünftig die Angebote an Sport- und Freizeiteinrichtungen dieser Stadt geniessen darf. Vielleicht sollte diese selbstherrliche städtische Chemnitzer Verwaltung, die hervorragend für Ordnung, Sicherheit und Totenstille sorgen kann, einmal selbst von einer wirklich fähigen Unternehmensberatung einem Stresstest, incl. Hebung von Einsparungspotenzialen untersucht werden. Fakt ist: Sportstätten können u.a. laut Sport-Förderrichtlinie, sofern ein vernünftiger Antrag bei Bund und Land vorliegt, mit bis zu 80% gefördert werden. Aus Chemnitz liegt seit Jahren (!) nichts an Anträgen für die großen Sportstätten vor (Sportforum, Hauptstadion, Radrennbahn, etc.). U.a. wegen der Begründung, dass die restlichen 20% nicht aufgebracht werden können. Das ist kein Scherz. Wir kämpfen seit Jahren u.a. für die Radrennbahn, dass mal ein paar Eimer weisse Farbe und ein paar Säcke Zement bereitgestellt werden um den Bahnkopf auf Vordermann zu bringen. Fehlanzeige. Nächstes Jahr kann schon Schluss sein da Draussen mit Training und Veranstaltungen, wenn ein nächster harter Winter kommt. Dies ist nur ein Beispiel. Weiter: Reduzierung des KiTa Angebotes, Schliessung von Freibädern..., höhere Sportstättengebühren. Aus Sicht einer externen Beratung mag dies aus Kostensicht sicher alles zutreffen. Denen kann man keinen Vorwurf machen wenn sie beauftragt wurden Potenziale zu ermitteln. Aber ich bleibe dabei: Das meiste Einsparungspotenzial hat diese Stadtverwaltung mit seinen aufgeblähten Ämtern und den immens gestiegenen Personalkosten selbst.

  • 7
    0
    katrinfeicke
    29.10.2013

    Wieviel kosten diese 350 Seiten? Dieses Budget und ein paar kluge Chemnitzer Köpfe und wir würden vernünftige, umsetzbare Konzepte auf dem Tisch haben und könnten weiterhin durchs Wildgatter bummeln, Musik und Kinder fördern.

  • 7
    0
    gelöschter Nutzer
    29.10.2013

    Musste kurz auf den Kalender schauen, dachte es ist der 1.April.
    Eine Nürberger Unternehmensberatung durchleuchtet die Stadtverwaltung- man sollte vieleicht mal prüfen, was die Herrschaften in den Amtsstuben so konsumieren.
    Mit klarem Verstand kann dies sicher nicht beauftragt werden.
    Wer diesen Auftrag erteilt hat sollte bitte umgehend zum Teufel gejagt werden.
    Jede Chemnitzer Mittelschulklasse hätte, in einer Projektarbeit ein brauchbareres Ergebnis erzielt- für eine Runde Softeis.
    Sinnvoll und sicher auch seinen Preis wert- man sollte den Sumpf im Rathaus trockenlegen.

  • 5
    3
    Bewi
    29.10.2013

    Nur wer selbst nicht in der Lage ist, seine Arbeit mit eigener Leistung und Fähigkeit zu erledigen, braucht einen fremden Berater. Wenn ein attraktives und bürgerfreundliches Chemnitz sich nur über ein Stadion für 25 Millionen definiert, dann kann irgend etwas nicht stimmen. Freibäder usw. zu schließen ist ein Armutszeugnis für die Stadt der Moderne (vielleicht kann der moderne Bürger virtuell baden).

  • 5
    0
    gelöschter Nutzer
    29.10.2013

    Vor ein paar Jahren sollte es der Botanische Garten sein, jetzt will die größenwahnsinnige Frau das Wildgatter scließen. Angeregt von dubiosen Beratern aus dem Westen die NICHTS mit unserer Stadt zu tun haben. Bürger von Chemnitz, wehrt euch gegen diesen Wahnsinn!!!

  • 6
    0
    gelöschter Nutzer
    29.10.2013

    Die Wirtschaftsprüfung durch Rödel& Partner haben wir der CDU Stadtratsfraktion zu verdanken. Hier spielte im Vorfeld der Wahlkampf eine Rolle. So ungefähr die SPD Bürgermeisterin ist nicht in der Lage den Haushalt der Stadt Chemnitz zu sanieren und der ehemalige CDU Bürgermeisterkanditat macht das natürlich besser. Wo ist der überhaupt, ist der nicht zweigleisig gefahren? Hier wurde sinnlos Geld ausgegeben und richtig ist das es ja schon genug Sparvorschläge gibt. Das Freibad Wittgensdorf wurde erst für viele Tausende Euro saniert, soll das etwa in den Sand gesetzt werden? Hier müssten einige Stadträte zur Verantwortung gezogen werden!

  • 4
    0
    DieWahrheit
    29.10.2013

    Ballfreund, danke für Ihre Antwort. Ich gebe Ihnen Recht, was den Zustand der Sportstätten betrifft, aber es geht doch um Sportstätte und nicht um den CFC. Es wird doch nur für einen Verein der Geldsack geöffnet und die anderen schauen in die Tonne. Warum ? Außerdem wird es zukünftig noch mehr Kürzungen geben und die gehen zu Lasten aller in Chemnitz. Ich gehe doch mit Ihnen mit, dass die Stadt in der Vergangenheit ihre Probleme nur oberflächlich erfüllt hat- aber man will doch diese Leute in der Verantwortung der Stadt (Wahl). Ich habe meine Stimme nicht dafür abgegeben und bin mit der Art und Weise der Arbeit der Stadträte überhaupt nicht einver-
    standen- aber die Mehrheit hat für den Bau des Stadions gestimmt. Jetzt stellt sich aber heraus, dass dies keine sehr kluge Entscheidung war und die angedachten Kürzungen werden zur Disposition stehen. Das Stadion hätte auch im Sportforum entstehen können - aber auch das Thema hatten wir schon. Mir ist aber eine multikulturelle Sport-
    stätte lieber, als ein an den Club gebundenes Stadion.
    Es wird von der Mehrheit der Chemnitzer vielleicht nicht angenommen und dann hat die Stadt das nächste finanzielle Problem - nämlich nicht genügend Zuschauer und die Spirale dreht sich weiter. Übrigens- glauben Sie, dass die überwiegenden älteren Bewohner aus Chemnitz in das Stadion gehen- ich glaube es kaum ! Es wird nur der Bauunternehmer als Sieger aus dem Problem hervor gehen.

  • 6
    0
    gelöschter Nutzer
    29.10.2013

    Alles was zu Gunsten der Bürger von Chemnitz und Umgebung sein könnte, was noch erschwinglich für normal sterbliche ist,das soll eingespart werden.Aber für total überteuerte Gutachten aus Bayern,wobei ich mich frage,wer hat das gestattet ,das es zu diesen Preis kommt,den aufgeblasenenen Bürokratie Apparat der Stadtverwaltung,dafür ist Geld da.Es wurde doch in den letzten 15 Jahren fast alle Bereiche der Kitas und Schulen ( Küche, Reiningung und ähnliches) ausgelagert.Dabei ist so manches an Hygenie,gesunder Ernährung,auf der Stecke geblieben.Wo soll das nun noch hinführen.Machen sie im Rathaus erstmal ihre Hausaufgaben,dann dürfen sie auch solche Entscheidungen treffen.

  • 7
    1
    Klemmi
    29.10.2013

    Sind die Chemnitzer nicht selbst in der Lage über Sparmaßnahmen zu entscheiden? Fakt ist, dass Rödl und Partner dort den Rotstift ansetzen wo er die letzten Jahre oft genug angesetzt wurde und zwar bei der Lebensqualität. Klar eine ostdeutsche Stadt darf ja nicht soviel Freibäder und Kultur vorweisen wie eine Kommune im blau-weißen Himmel. Sozial benachteiligte Kindern droht das Aus für die Teilnahme am Musikunterricht und dabei reden hier alle von Gleichberechtigung. Streichung von Geldern für die Zukunft sprich Kinder wo Chemnitz Kinder dringender denn Nötig brauch! Irrsinn genug das Chemnitz Unternehmensberatung mit profitorientierten Zielen einschaltet und sich reinpfuschen lässt. Um nicht den Ost/Westkonflikt zu schüren aber in dieser Stadt haben genug Menschen aus den Altbundesländern Schaden angerichtet und sollte sich die Chemnitzer Rathausspitze neben Viaduktabriss, Zerstörung der Allee an der Reichenhainer Str. und zu diesen Vorschlägen einlassen dann ist Chemnitz auf den besten Weg zu einer nichtssagenden, langweiligen Provinz. Schade für die Menschen, welche hinter dieser Stadt stehen und versuchen diese zu gestalten.

  • 3
    1
    Ballfreund
    29.10.2013

    @DieWahrheit: Sie sprechen, ganz ihrem Nick entsprechend, die Wahrheit aus. :) Nix dagegen einzuwenden. Natürlich ist der Stadionbau eine Belastung für den Haushalt und mit stellen sich ebenso die Nackenhaare auf, wenn ich die neue Streichliste sehe. Aber! Das Geld wurde doch in der Vergangenheit verplempert und mit vollen Händen zum Rathausfenster hinausgeworfen! Hätten wir 2006 das Stadion gebaut und vor einem 1 Jahr beschlossen, das Prestigeobjekt Gunzenhauser anzuschieben, stünde jetzt das Gunzenhauser in der Kitik. Ja, daß wäre mir lieber! Nicht weil ich etwas gegen Kultur und Kulturföderung habe, sondern weil hier in den letzten 20 Jahren unglaublich viel Geld ausgeschüttet wurde. Laut Etat jedes Jahr ca. 25 Mio Euro. Das sind in 20 Jahren zwanzig neue Stadien! Hier liegt die falsche Priorität der Stadt! Schauen sie sich die Sportstätten der Stadt doch an - Hauptstadion im Sportforum, die Randrennbahn, das Stadion an der Clausstraße, die Fischerwiese - alles alt, ungepflegt und kaum für den Sport oder gar Wettkämpfe geeignet. Weil die Stadt dort in den letzten Dekaden NICHTS getan hat. Deswegen fällt es und jetzt auf die Füße. Und das ist, dem Sport gegenüber, nicht fair und schon gar nicht gerecht.

  • 3
    2
    Ballfreund
    29.10.2013

    Shake hands, Ehdorfer. Wünsche dem FCG 04 viel Erfolg! Für manchen Zeitgenossen hier ist halt der Stadionbau Grund allen Übels in Chemnitz, wenn nicht gar auf der ganzen Welt! :)

  • 2
    1
    Interessierte
    29.10.2013

    Also : Im Auftrag der Stadt Chemnitz
    Wer ´direkt` hat denn den Auftrag erteilt ?
    Hinter "Stadtverwaltung" oder "Stadt Chemnitz" vestecken sich ja viele wichtige Namen !
    Das 3. Sparpaket mit 50 Maßnahmen , da kommen also noch einige Sparmaßnahmen dazu !
    Und warum kann das ein Chemnitzer Rathaus nicht eigenständig entscheiden ?
    Wurde da jemandem seiner Handlungskraft entmächtigt ?

    Wir werden hier ´total` vereinnahmt ( bevormundet )
    In keiner Zeitung > von Nürnberg / Düsseldorf / Darmstadt / Dortmund / München etc. würde stehen :
    Die UB-Prüfer aus Chemnitz > haben ´unsere` Stadverwaltung durchleuchtet , um Sparpotenziale zu finden und haben nun ein über 350-Seiten-Sparkonzept vorgelegt .

    Und : ...verfügt Chemnitz über ausreichend Wasserfläche in Natur- und Freibädern , was vor allem an der > Größe des Stausees Oberrabenstein liegt .
    Jaaa , und wenn wir hier vor dem Gebirge im ehemaligen Waldgebiet > keine gutgesinnten Leute
    gehabt hätten , die den Stadtparkteich und den Schloßteich und den Stausee angestaut hätten , dann hätten wir > gar kein ´Wasser` ; dann würden wir uns alle am Versteinerten Wald / Märchenwald erfreuen !!!

    Die Nürnberger scheinen Pirk , Pöhl , Bleiloch , Oberwald und Malter nicht zu kennen und wohl auch nicht die ´Seenlandschaften` um DD und L > wo sehr viel Geld ausgegeben bzw. auch verdient wird .

    In letzter Zeit mischen sich recht viele Leute aus Nürnberg mit ihren Entscheidungen bei uns ein ; und Nürnberg hat bei 495 TEW mindestens 13 Bäder , da liegen wir mit 6 Bädern genau richtig ; und deren Tiergarten hat 67 Hektar ( Chemnitz 10 + 36 Wildgatter )

    Ich bin auch schon auf den Gedanken gekommen , ob wohl bei manchen Entscheidungen nicht auch Neid mit vorhanden ist , vor allem auch an den Sachen , die zu DDR-Zeiten gebaut wurden wie das monumentale Conti !

  • 6
    0
    DieWahrheit
    29.10.2013

    Sehr geehrter Ballfreund, in der Vergangenheit hatte ich mi den zuständigen Redakteur der Chemnitzer FP gebeten zum Thema Stadionbau einmal mehr zu recherchieren.
    Ich wollte wissen, wie man die nötigen Mittel für den ange-dachten Neubau des Stadions aufbringen will. Die nach-
    folgende Antwort stammt von einer kompetenten Stelle der Redaktion der FP.
    Bestimmt sind Sie ein Fan des CFC, aber es gibt auch Bürger in der Stadt, die ein breites Freizeitangebot nutzen möchten und nicht unbedingt den Fußball dazu zählen. Lassen Sie auch andere Argumente zu!
    Hier die Antwort:
    Die Stadt wird die Kosten für das Darlehen, das für den Stadionbau aufgenommen werden wird, aus dem laufenden Haushalt bestreiten. Ob dies mit Kürzungen in anderen Bereichen einhergeht, wird sich bei einem 600-Millionen-Euro-Etat kaum ermitteln lassen, es steht aber zu befürchten.
    2. Die Finanzlage des CFC ist nach unseren Informationen derzeit stabil. Der Verein hat ein Budget von rund vier Millionen Euro jährlich, was etwa ein Drittel weniger ist, als der Durchschnitt aller Mannschaften in der dritten Liga, in der der CFC derzeit spielt. Das bedeutet, der Verein ist finanziell nicht auf Rosen gebettet – anders als vielleicht RB Leipzig. Den Stadionbau aus eigener Kraft zu vollziehen, ist damit für den CFC nahezu aussichtslos.
    Noch eine Anmerkung von mir: Der Stadtrat hat beschlossen und der Kämmerer muss jetzt die Gelder dazu
    bereitstellen - aber woher soll er die nehmen ?

  • 3
    0
    EhdorferLeser
    29.10.2013

    Tut mir leid, wollte nicht einen derartigen Unfrieden stiften.
    Mein Städtchen hat einen schönen Rasenplatz und ist als eine der wenigen Kommunen Sachsens schuldenfrei trotz zu den Einwohnern proportionalen Investitionen (im Verhältnis zu C) und recht passabel spielender Mannschaft, die jetzt sogar aufgestiegen ist....
    (siehe etwas älteren Artikel: http://www.freiepresse.de/LOKALES/REGIOTICKER/Ehrenfriedersdorf-32-5-Millionen-Euro-fuer-Stadtentwicklung-artikel1425757.php)

  • 2
    0
    renate1
    29.10.2013

    Rödl und Partner aus NÜRNBERG, dort gibt es soviel Kultur und Landschaft nicht, neidisch????

  • 4
    3
    Ballfreund
    29.10.2013

    @PeKa: Sie können sich ihre übliche Stadionhetze sparen. Es sei denn, sie können plausibel erklären, wie die Stadt (wo bisher noch gar kein Stadion gebaut wurde) auf einen derzeitigen Schuldenstand von ca. 250 Mio Euro kommt. Es liegt auf der Hand, daß da in der Vergangenheit bei dem einen oder anderen Projekt sehr blauäugig gehandelt wurde. Und nicht beim dringend notwendigen Stadionbau. Vielleicht geht das sogar irgendwann in ihre Rübe rein. ;-)

  • 9
    1
    Suedbahnhof
    29.10.2013

    Einen Grossteil der Einsparungen haette man sich 'sparen' koennen, wenn man Frau Heinzes Vertrag fachgerecht terminiert haette!!

    Das die UB aus N genommen wurde ist ok, man stelle sich das Ergebnis vor, haette das ein hauseigener Verein oder gar eine UB aus DD oder L abgeliefert.....

  • 7
    7
    Ballfreund
    29.10.2013

    "Hauptsache eine Fußballmannschaft, deren Trainer vor kurzem fluchtartig das Weite gesucht hat, bekommt mit hoher Unterstützung der Stadt ein neues Stadion!"
    --
    War klar. Das Stadion ist schuld. Was für ein Glück, daß es diesen Neubau-Beschluß gibt. Manch einer wüsste in seiner Not gar nicht, woran es sonst liegen könnte, daß die Stadt sparen muss. Haarsträubende städtische Verträge mit einer Laufzeit von 134 Jahren zur permanenten Bezuschussung eines defizitären Museums sind scheinbar Folklore.

  • 9
    5
    PeKa
    29.10.2013

    Jetzt rächt sich finanziell, was man vor ein, zwei Jahren großzügig als Jahrhundertbauvorhaben der Stadt Chemnitz abgenickt hat.

  • 16
    0
    gelöschter Nutzer
    29.10.2013

    Unternehmensberatung weggelassen = 50.000 Euro gespart.

  • 9
    2
    EhdorferLeser
    29.10.2013

    Bis auf einige der genannten Einsparmöglichkeiten finde ich das Ergebnis des Gutachtens skandalös!
    Lehrer sind doch angeblich so sehr gesucht und viele Schulleiterstellen unbesetzt - sollte man ihnen ihren verantwortungsvollen Job nicht so einfach wie möglich machen, damit sie nicht in andere Bundesländer abwandern? Nun ja - es war ein westdeutsches Beratungsunternehmen. (Pkt. 'Sekretärinnen')
    Musikalische Ausbildung ist nachweislich die beste Methode, Kinder gleichzeitig kulturell, motorisch und physisch zu entwickeln und die immer wieder angesprochene wichtige Sozialkompetenz herauszubilden (Orchester- und Kammermusikarbeit) Auch sozial schwachen Familien sollte diese Möglichkeit nicht genommen werden, sonst finden wir diese Kinder vielleicht demnächst beim Komasaufen wieder!
    Hauptsache eine Fußballmannschaft, deren Trainer vor kurzem fluchtartig das Weite gesucht hat, bekommt mit hoher Unterstützung der Stadt ein neues Stadion!

  • 9
    1
    Interessierte
    29.10.2013

    Wer hat denn das veranlaßt , die Stadtverwaltung von einer Unternehmensberatung ´durchleuchten`zu lassen ? Und dazu noch von einer Nürnberger UB ?
    Es gibt doch hier in C. auch > Unternehmensberatungen .
    Und die kommen doch auch aus den ´Alten Bundesländern`!

  • 7
    1
    Interessierte
    29.10.2013

    Das ist ja toll , was Rödl & Partner aus Nürnberg so alles empfehlen .
    Wie kommt man denn zu einer Unternehmensberatung aus Nürnberg ?
    Es gibt wohl nichts zu tun in Nürnberg , dass die hier ´beraten` müssen ?
    Wo schnüffeln denn die Nürnberger überall ´rum , um das alles so genau zu wissen ?
    Bauflächen auf Spielplätzen .......
    Da denke ich doch gleich einmal an das weiße Haus an der Josephienenstraße / Ecke Ottostraße .
    Wie wäre es denn , überhaupt gleich eine ´Grüne Wiese` aus Chemnitz zu machen
    ( das Rathaus müßte natürlich stehen bleiben )

    Das ist ja noch viel , viel schlimmer als Kapitalismus !!!
    Hätte man das vor einem Vierteljahrhundert mal gedacht ?
    Vielleicht kann man bei der Luft zum Atmen über Chemnitz auch noch etwas einzusparen ?

    Eine UB hat die Stadtverwaltung ´durchleuchtet`!
    Das gab es doch früher auch schon einmal , und das wollten wir doch an sich nicht mehr haben , oder habe ich das verkehrt verstanden ?
    Oder sind die Leute in der Stadtverwaltung nicht mehr zurechnungsfähig und müssen ´geführt und diktiert` werden ???



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