Rathaus übernimmt Fahrtkosten für Schüler

Schulbezirke-Änderung hat für Eltern keine finanziellen Folgen

Limbach-Oberfrohna.

Wer trägt die Fahrtkosten für jene künftigen Limbach-Oberfrohnaer Erstklässler, die wegen der Änderung der Schulbezirke ab August einen vergleichsweise weiten Schulweg haben? Diese Frage stellte sich, als der Stadtrat die neuen Schulbezirke im Februar beschloss. Als Folge der Kapazitätsprobleme in der Goetheschule werden einige 30 Kinder, die eigentlich die Bildungseinrichtung in der Innenstadt besuchen sollten, nach Pleißa sowie nach Kändler umgeleitet. Die Linken/Grüne-Fraktion hatte daraufhin den Antrag gestellt, dass der Stadt die Fahrtkosten für jene Erstklässler übernimmt, die ab Sommer auf den Schulbus angewiesen sind, obwohl sie sonst womöglich hätten zu Fuß gehen können. Der Antrag war zunächst vertagt worden, damit die Verwaltung ausrechnen kann, um wie viel Geld es geht.

Das Ergebnis dieser Prüfung liegt nun vor. Wie aus einem Schreiben von Oberbürgermeister Jesko Vogel (Freie Wähler) an die Linken/Grüne-Fraktion hervorgeht, könnten die Eltern von etwa 30 künftigen Erstklässlern als Folge der Änderung der Schulbezirke ein Busticket beantragen. Der Eigenanteil der Familien liegt bei 15 Euro pro Schuljahr. Daraus ergeben sich Gesamtkosten von 450 Euro. Für einen solchen vergleichsweise geringen Betrag ist nicht der Stadtrat zuständig, sondern der OB. Vogel sagt zu, das Geld aus seinem Budget zur Verfügung zu stellen, sodass den betroffenen Eltern keine Mehrkosten entstehen. Während der jüngsten Stadtratssitzung bedankte sich Kerstin Brandt, Chefin der Linken/Grüne-Fraktion, bei der Verwaltung für die unkomplizierte Lösung und zog den Antrag der Fraktion zurück, weil eine Entscheidung des Stadtrates in dieser Sache nicht nötig ist.

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