"Respektlos": Uni-Dozentin kritisiert Frauentagsaktion

Mit einem Protagonisten aus einer Datingshow und Rabatten für Schuhe und Kosmetik wirbt die Galerie Roter Turm zum Frauentag. Doch das kommt nicht bei allen gut an.

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14Kommentare
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  • 7
    0
    Bär53
    08.03.2020

    Dem Sinn des Frauentages entspricht das sicher nicht. Konsumgesellschaft halt. Ich als Frau käme mir jedenfalls verarscht vor.

  • 6
    10
    Interessierte
    08.03.2020

    Das war noch nie mein Ding …
    Genau so wenig wie die Aufforderungen von heute , für Flüchtlinge und gegen Nazis auf die Straße zu gehen und Plakate malen und trommeln und pfeifen ..
    http://kultursommer.cc/line-up/coretta-storz/index.html

  • 13
    4
    sunhiller
    07.03.2020

    Vorschlag meinerseits:
    wenn eben die Kosmetik und der Bachelor nicht mehr ziehen, gibt es nächstes Jahr ´ne Maurerkelle und ´nen Kasten Bier.
    Alle Zufrieden ???

  • 8
    4
    Haju
    07.03.2020

    Also ich finde die verkaufsfördernden bärtigen Männer im roten Mantel ausgerechnet im Vorfeld Christi Geburt ja auch etwas lächerlich. In die Zeit des Hochsommers würde ich sie aber nicht verbannen wollen.

  • 19
    4
    Haubi40
    07.03.2020

    Also auch keine Kinderfeste in Einkaufscentern am Kindertag mehr? Manche Sachen sollte man vielleicht nicht überbewerten. Wir leben im Kapitalismus und da steht Konsum über allem anderen. Da wird jedes Thema als Kaufanreiz genutzt. Und letztlich ist die Galerie Roter Turm ein Wirtschaftsunternehmen und keine Behörde, der man ein jedermann rechtmachendes Verhalten vorschreiben kann. Wer sich dagegen auflehnen will, schafft das mit demonstrativem Fernbleiben. Wenn das Firmat Erfolg hat, ist der Wert des internationalen Frauentages bei den betreffenden Damen vielleicht doch nicht so wichtig.

  • 19
    4
    Maresch
    07.03.2020

    @Franz. Kinder zu bekommen ist keine Frage der Intelligenz.

  • 16
    21
    franzudo2013
    07.03.2020

    Die Intelligenz von Akademikerinnen, die auf Kinder und Familie verzichten und ihren Hedonismus als Emanzipation darstellen, ist für mich fragwürdig.
    Das hat ausdrücklich nichts mit der jungen Dame zu tun, deren Lebensplanung ich nicht kenne.
    Einen Bachelor kann man doch ignorieren, sich dran erfreuen oder einfach drüber schmunzeln.

  • 22
    6
    Kastenfrosch
    07.03.2020

    Es sollte nicht weiter verwundern, dass ein Konsumtempel, der sich unumwunden jedem Trend anbiedert, und stets auf der Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner ist, beim Thema Frauentag zuerst an den "Bachelor" denkt.

    Gleichzeitig darf es aber auch nicht verwundern, dass die Frau von heute ein derart rückständiges "Dankeschön" nicht unwidersprochen annimmt und brav in die Hände klatscht. Mit "nicht hingehen" ist es eben nicht getan, wenn es letztlich um die Rolle der Frau in der Gesellschaft geht.

  • 18
    16
    Franziskamarcus
    07.03.2020

    Huch, mach mir über solchen ... von Frau Storz keinen Kopp, keine Zeit. Manch einer scheint zu viel davon zu haben. Muss Mittagessen mit vorbereiten. Meine Frau führte Grad ob des gelesenen die flache Hand zur Stirn.
    P.S. Heute gibt es Fleisch.

  • 27
    5
    harzruessler1911
    07.03.2020

    zitiere: "Eine Autogrammstunde an jedem anderen Tag würde sie nicht stören. Zum Frauentag finde sie das aber respektlos. "

    Diese Aussagen von Frau Storz sollte man nicht übersehen. Weder sagt sie, dass alle anderen ihrer Meinung sein müssen, sie sprich ja ich der -ich- Form, noch spricht sie sich generell dagegen aus, Autogrammstunden mit Teilnehmern solcher Formate durchzuführen.

    Ich persönlich schließe mich in dem Punkt Frau Storz an, dass es nicht gerade an einem Tag sein muss , welcher eine vor über 100 Jahren als politische Botschaft begann.
    Meine allgemeine Meinung zu TV Formaten dieser Art habe ich auch schon einmal geäußert, unabhängig davon ob nun Frauen oder Männer in der jeweiligen Sendung im Mittelpunkt stehen. Ich kritisiere, welche moralischen und ethischen Werte vermittelt werden. Man wundert sich dann aber, dass die Gesellschaft immer mehr verroht und egoistischer wird, obwohl man gerade diese dafür entsprechenden Charaktereigenschaften als salonfähig verkauft.

  • 23
    17
    vonVorn
    07.03.2020

    Wenn Sie es respektlos findet ok, aber wieso erwartet Sie das andere das genauso empfinden?

  • 39
    13
    Klemmi
    07.03.2020

    Drehen wir mal den Spieß um: Hat sich jemals ein Mann darüber beklagt, dass Werbeagenturen sich des Mannes bedienen um Hustensaft udgl. zu bewerben und ihn dabei als kränkelndes Kind zu denunzieren?
    Etwas mehr Coolness und einfach ignorieren wäre professioneller. Gleichberechtigung und Respekt auf beiden Seiten, das ganze Jahr über, wäre mein Vorschlag.

  • 16
    8
    Pixelghost
    07.03.2020

    Die Leute müssen gerade Klorollen u.a.m. für die bevorstehende Quarantäne kaufen gegen und haben keine Zeit dieses Thema zum Politikum zu machen.

  • 38
    13
    Maschinenbauer
    07.03.2020

    Es ist ein Privileg in einer Gesellschaft zu leben, wo es scheinbar so wenig Probleme und so viel Überfluss (oder Überdruss?) gibt, dass eine Autogrammstunde und eine Rabattaktion zum Politikum werden.