Rosengarten wird von Unkraut befreit

Im Herzstück des Stadtparks drohten Disteln die Blumen zu überwuchern. Jetzt wird dort kräftig gejätet. Die Verzögerung lag nicht am Wetter.

Helbersdorf.

Regelmäßig kommt Eberhard Fiebig bei Stadtrundfahrten am Rosengarten im Stadtpark vorbei. Und regelmäßig lobe er den Rosengarten wegen seines Aussehens, berichtet der Chemnitzer Stadtführer. Kürzlich habe er wieder einmal die Gelegenheit gehabt, sich die Grünanlage aus der Nähe anzusehen - und sei erschrocken gewesen, so Fiebig. "An den Beeten ist seit langer Zeit nichts gemacht worden, das Kraut überwuchert bald die Rosen und die Disteln übernehmen die Macht", sagt der Stadtführer. Es sei verständlich, wenn das Gras im Stadtpark im Bereich der Scheffelstraße nicht gemäht wird, um als Bienenweide zu dienen, meint Fiebig. Aber das Herzstück des Stadtparks "in so einem Zustand zu sehen tut wirklich weh!" Er fragt sich, wann dort wieder gärtnerische Arbeiten erledigt werden.

Die Stadtverwaltung beruhigt. Am 2. Juli haben im Rosengarten Pflegearbeiten begonnen, teilt ein Stadtsprecher mit. Zuvor sei die Anlage zuletzt im Mai gepflegt worden. Der Rosengarten sei eine von vielen hochwertig bepflanzten Flächen im Stadtpark, die von Mitarbeitern des Grünflächenamts fachgerecht gepflegt würden, betont der Sprecher. Doch gerade auf dem Rosengarten liege eine hohe Priorität. "Leider ist es derzeit aufgrund von Personalausfällen nicht möglich, häufiger und mit mehr Personal vor Ort zu sein", erläutert der Stadtsprecher. Die Mitarbeiter seien jedoch bemüht, mögliche Pflegerückstände aufzuholen und alle Flächen in einen attraktiven Zustand zu versetzen. Von der Arbeit der Gärtner zeugt nicht nur ein großer Container mit Unkraut, der derzeit neben dem Rosengarten an der Ecke Schumannstraße/Heinrich-Lorenz-Straße steht. Deutlich ist auch der sichtbare Unterschied zwischen den schon vom Unkraut befreiten Rosenbeeten im vorderen Teil des Gartens und den Beeten, die noch gejätet werden müssen.


Im Rosengarten waren im Herbst 2005 1400 Rosen in unterschiedlichen Wuchsformen und von 48 verschiedenen Sorten gepflanzt worden.

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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Mike1969
    16.07.2019

    Es wird wirklich Zeit dafür … Es sieht schrecklich aus bei den Rosen



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