Sachsenweit passieren die meisten Unfälle je Einwohner in Chemnitz

Chemnitz diskutiert: Um die Sicherheit auf den Straßen ist es offenbar nicht zum Besten bestellt. Ein überregionaler Vergleich gibt zu denken.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium

Unsere Empfehlung

  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 19,49 €/Monat)
  • Monatlich kündbar
  • Inklusive E-Paper

Standard


  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 7,99 €/Monat)
  • Monatlich kündbar

Sie sind bereits registriert? 

9Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    1
    Pixelghost
    06.06.2020

    Schade, dass ich keine Antwort bekommen habe. Hätte wirklich gerne gelernt wann das war.

  • 1
    3
    Pixelghost
    26.05.2020

    @j35r99, naja ich denke mal, dass die mittlerweile mit Software arbeiten.

    Sie haben aber sicher doch bemerkt, dass man seit den 90er Jahren den Personalbestand der Polizei sukzessive verringert hat - um Steuern zu sparen - und unter Beifall derer, die nun gewahr sein konnten, dass die Kontrollen weniger würden.

    Genau so kam es.

    „Kreuzung der Blecharbeiter“, zu welcher DDR-Zeit war denn das?

  • 9
    1
    j35r99
    25.05.2020

    Pixelghost, sponsern Sie mal eine Neue.
    Ich zeige Ihnen dann, wie und wo die "Fähnchen" gesteckt werden.
    Die Kreuzung Otto-Grotewohl-Str./Augustusburger Str. hatte zu DDR-Zeiten schon einen speziellen Namen. Wenn über Polizeifunk kam: Verkehrsunfall auf der "Kreuzung der Blecharbeiter"wußte jeder Funkstreifenwagen, der den Auftrag zur Unfallaufnahme bekommen hatte, wo er hinfahren mußte.
    Auch hier war die Geschwindigkeit Hauptunfallursache. Durch zielgerichteten Einsatz von Radarmessgeräten rund um die Uhr, konnte dieser Unfallschwerpunkt "bekämpft" werden.
    Uns ging es damals beim Messen nicht um "Kohlegewinnung" sonder um die Beseitigung der Unfallursachen.

  • 5
    5
    Pixelghost
    25.05.2020

    „Baustellen müssen zwar sein, aber viele dauern viel zu lange...“

    Aber offensichtlich nicht lange genug, damit sich manche daran gewöhnen. Und die plötzlich aus den Straßen herausploppenden Baustellen sind wirklich heftig.

  • 9
    6
    Pixelghost
    25.05.2020

    @j35r99, die Unfallsteckkarte hat an einigen Stellen über die Jahre so viele Löcher, dass die Nadel nicht mehr halten. :-))

  • 15
    0
    RingsOfSaturn
    25.05.2020

    Ich stimme meinen beiden Vorrednern zu. Was mich etwas schockiert ist der große Anteil von Unfällen, nach denen Fahrerflucht gegangen wird. Über 26%, das ist schon heftig. Und selbst bei Personenschäden nur etwas mehr als die Hälfte Aufklärungsquote.

    Das ist einem Freund auch passiert. Er wurde nachts auf dem Rad von einem Auto angefahren und lag über eine Stunde lang blutend auf den Straßenbahnschienen vor dem Bahnhof Chemnitz Mitte (auf denen zum Glück gerade keine Bahnen fuhren), bevor er gefunden wurde. Der Täter wurde nicht identifiziert.

  • 16
    0
    j35r99
    25.05.2020

    Dieser Bericht ist für mich eigentlich nur "bla-bla".
    Es müsste doch analysiert werden: Wo ereigneten sich die Unfälle, was ist die Unfallursache, wie erhöhte sich nach Kenntnisgewinnung der Überwachungsdruck durch die Polizei oder OA, wurden ev.die ursächlichen verkehrsorganisatorischen Maßnahmen geändert? usw.
    Wird überhaupt in der PD Chemnitz noch die Unfallsteckkarte geführt?
    Anhand der farblichen Nadeln läßt sich doch sofort erkennen, wo eine Unfallhäufung Auftritt und was die Ursachen sind.
    Interessiert es überhaupt noch jemand, dass jedes Jahr im Mai viele Verkehrszeichen "zuwachsen" und in der Erkennbarkeit stark beeinträchtigt sind?
    Kolleginnen und Kollegen, packt es an, damit Chemnitz nicht mehr nagativ in Sachsen hervortritt.

  • 34
    0
    Hankman
    25.05.2020

    @vonVorn: Mit den Baustellen könnten Sie Recht haben. Das wäre auch für mich eine von mehreren möglichen Ursachen. Baustellen, Umleitungen und oft unklare Verkehrsführung erzeugen eine Menge Stress. Baustellen müssen zwar sein, aber viele dauern viel zu lange, es geht einfach nicht voran. Zudem sind sie oftmals schlecht koordiniert. Lobenswert, dass jetzt auf der Zwickauer Straße das fehlende Stück Radweg entdlich gebaut wird - ich frage mich aber, warum das so viele Wochen dauern muss. Wer dort sonst links abbiegt, versucht nun eine Kreuzung weiter zu wenden - ich sehe dort immer wieder riskante Szenen. Oder die Werner-Seelenbinder-Straße - warum ist die seit Monaten gesperrt, was wird dort Epochales gebaut? Mir fallen zudem noch mangelhafte Ampelschaltungen ein, die Konflikte fördern oder riskantes Verhalten.

    Ein weiterer Aspekt ist, dass erfreulicherweise der Radverkehr zunimmt, aber die Infrastruktur zum Teil nicht stimmt und auch das Miteinander von Auto-, Rad- und Fußgängerverkehr oft noch eingeübt werden muss. Nicht nur manche Autofahrer sind rücksichtslos unterwegs, auch manche Radfahrer. Und ich ärgere mich auch zuweilen über Fußgänger, die auf dem Radweg rumlatschen. Dass bundesweit mehr Radfahrer verunglücken, kann auch mit den E-Bikes zu tun haben, mit denen man schneller unterwegs sein kann. Gerade ältere Radfahrer sind manchmal damit überfordert.

    Kurz: Es wäre sicher interessant, die Unfallzahlen mal genauer zu analysieren.

  • 42
    17
    vonVorn
    25.05.2020

    Ich bin häufiger in Chemnitz unterwegs, könnte es auch mit der Unzahl an Baustellen und den damit verbundenen ständigen Änderungern der Verkehrswege zu tun haben? Radfahrer müssten vielleicht auch daran erinnert werden das es Regeln gibt. Ich habe in Chemnitz erlebt wie eine Radfahrer dem Vater, zweier Jungs die nicht schnell genug zur Seite gesprungen sind, Prügel angeboten hat.