Schauplätze der Landesausstellung öffnen

Samstag.

Was ist eine Maschine? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Sonderausstellung "Maschinen-Boom", die heute um 10 Uhr im Chemnitzer Industriemuseum eröffnet wird. Die Einrichtung an der Zwickauer Straße ist damit einer der insgesamt sechs Schauplätze der 4. Sächsischen Landesausstellung zum Thema Industriekultur. In der Sonderausstellung, die bis zum Jahresende geöffnet ist, werden weit über 200 Exponate zur Industriegeschichte Sachsens vom Faustkeil über Werkzeugmaschinen aus dem 20.Jahrhundert (im Bild Susan Endler, links, und Caroline Langer von der Wirtschaftsfördergesellschaft CWE an einer Flachschleifmaschine aus den 1920er-Jahren) und Haushaltgeräte bis zum modernen 3-D-Drucker und einem Demonstrator zur Fabrikplanung gezeigt. Das Museum kann am Samstag und Sonntag jeweils 10 bis 17 Uhr nur mit Führungen (Anmeldung unter 0371 3676140 und 3676410) besichtigt werden, die alle 30 Minuten beginnen. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 6 Euro, bis 18 Jahre ist er frei. Ebenfalls am Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr hat erstmals der Schauplatz "Eisenbahn-Boom" der Landesausstellung an der Frankenberger Straße in Chemnitz-Hilbersdorf geöffnet. Dort gibt es unter anderem Sonderführungen für Erwachsene und Kinder sowie Mitfahrten auf einer Dampflok und auf einer Feldbahn. Der Eintritt kostet 10, ermäßigt 5 Euro, und ist für Besucher bis 18 Jahre frei. (mib)

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